Visuelle Kernbefunde aus Mexiko: Algo Grande-Kupferprojekt wächst in alle Richtungen
Verdoppelte Kupfermineralisierung in Bohrloch 2
Bohrloch AG_CG_PH2_002 wurde seit dem letzten Update um einen zweiten, noch ausgedehnteren mineralisierten Bereich ergänzt. Die neu protokollierte Zone erstreckt sich über 108 Meter und enthält 40 Meter visuell kupferhaltiger Kerne, die in rückläufigem Exoskarn eingebettet sind, einem Gesteinstyp, der typischerweise in der äußeren Hülle eines Skarn-Systems entsteht, wenn die ursprünglichen magmatischen Fluide abkühlen und mit dem Nebengestein reagieren. Zusammen mit der bereits früher gemeldeten oberen Zone umfasst Bohrloch 2 nun insgesamt 68,77 Meter visuell beobachteter Kupfermineralisierung über eine Gesamtstrecke von 154 Metern. Das ist mehr als doppelt so viel wie noch vor wenigen Wochen bekannt war. Das Bohrloch ist bei 424 Metern und zielt auf eine Gesamttiefe von 700 Metern, wo das Erkundungsteam die vermutete Feeder-Intrusion erwartet, also jenen Tiefenkörper, der als eigentliche Quelle der Vererzung gilt.
Erste Kernproben aus dem oberen Abschnitt bis 179 Meter wurden am 7. August 2026 an das ALS-Labor in Hermosillo übergeben. Die Laborergebnisse werden in den nächsten Wochen erwartet und dürften den ersten quantitativen Beleg für die visuelle Einschätzung liefern.
Vertikale Systemausdehnung in Bohrloch 3
Das zweite Bohrgerät hat mit Bohrloch AG_CG_PH2_003 eine vollständig neue Perspektive auf die Tiefenstruktur von Cerro Grande eröffnet. Das Loch wurde mit anderem Einfallswinkel von einer tiefergelegenen Position gebohrt und durchschnitt Kupfermineralisierung über eine kombinierte Strecke von 73,91 Metern, davon 37,42 Meter visuell kupferhaltiger Kern. In der unteren Zone, die sich über rund 32 Meter erstreckt, tritt neben Bornit und Chalcopyrit auch natives Kupfer auf, ein selteneres Indiz für besonders günstige Reduktionsbedingungen während der Mineralbildung.

Was dieses Bohrloch geologisch bedeutsam macht, ist seine räumliche Beziehung zum früheren Phase-I-Bohrloch AG_GC_002: Das neue Ergebnis liegt rund 105 Meter vertikal oberhalb der damals angetroffenen Mineralisierung. Das Erkundungsteam interpretiert das als frühen Beleg für die vertikale Durchgängigkeit des Cerro-Grande-Systems. Mit anderen Worten: Die Mineralisierung zieht sich nicht nur an der Oberfläche hin, sondern auch in die Tiefe.
Laut CEO Enrico Gay zeigt "die wachsende Kupferzone in Bohrloch 2 und das ausgedehnte neue Intervall in Bohrloch 3 einen überzeugenden Fall für die Größe von Cerro Grande auf, obwohl sich dieses Systems noch in der Testphase befindet."
Für Anleger verdichtet sich damit das Bild weiter: Zwei Bohrgeräte liefern zwei ausgedehnte Kupferzonen. Erste Laborproben sind nun auf dem Weg. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die visuellen Befunde in den Gehalten das bestätigen, was das geologische Bild verspricht.