Starker Bohrtreffer in Mexiko: Algo Grande erweitert sein Kupfersystem nach oben
Algo Grande Copper CA0156071049 A41UK1 hat erste Laborergebnisse aus der laufenden Phase-II-Bohrkampagne auf dem Adelita-Projekt im mexikanischen Bundesstaat Sonora vorgelegt. Bohrloch AG-CG-PH2-002 traf auf 30,23 Meter mit durchschnittlich 1,5% Kupferäquivalent, darunter einen hochgradigen Kern von 3,55 Metern mit 9,4% und einem einzelnen 1,20-Meter-Intervall mit 15,8% Kupferäquivalent. Das Kupferäquivalent (CuEq) fasst den wirtschaftlichen Wert der enthaltenen Metalle – hier Kupfer, Silber und Gold – in einer einzigen, vergleichbaren Kennzahl zusammen.

Hochgradiger Treffer 100 Meter näher an der Oberfläche als erwartet
Die Mineralisierung beginnt bereits ab 147 Metern Tiefe – rund 100 Meter flacher als die Treffer der ersten Bohrkampagne. Das ist aus Anlegersicht bedeutsam: Lagerstätten, die nah an der Oberfläche beginnen, lassen sich in der Regel günstiger erschließen als tiefe Systeme. Der stärkste Einzelmeter lieferte 9,84% Kupfer, 638 Gramm Silber pro Tonne und 0,95 Gramm Gold pro Tonne. Die breitere 30-Meter-Zone enthielt im Schnitt 0,83% Kupfer, 47,3 Gramm Silber und 0,40 Gramm Gold pro Tonne.

Chefgeologe João Rocha kommentierte das Ergebnis: "Das ist das Resultat, für das wir gebohrt haben. Hochgradiges Kupfer, 100 Meter näher an der Oberfläche als alles, was wir in der ersten Kampagne durchteuft haben. Der Treffer fügt eine neue, flachere Zone zu Cerro Grande hinzu und erweitert den mineralisierten Bereich erheblich. Mit noch ausstehenden Ergebnissen aus diesem und den folgenden Bohrlöchern glauben wir, dass damit die Ausdehnung dieses Systems erst begonnen hat."
Bemerkenswert ist auch die Zusammensetzung des Erzes: Die Kombination bestimmter Minerale deutet darauf hin, dass das Bohrloch möglicherweise näher an den eigentlichen Ursprung der Vererzung heranreicht. Solche Bereiche gelten typischerweise als die gehaltsreichsten Zonen eines Kupfersystems.
Weitere Bohrlöcher zeigen visuell starke Mineralisierung
Das Phase-II-Programm auf dem Cerro-Grande-Ziel umfasst insgesamt 15 geplante Bohrlöcher mit rund 7.200 Metern Gesamtlänge. Drei weitere Bohrlöcher liefern bereits erste optische Hinweise auf starke Vererzung. Bohrloch AG-CG-PH2-003 zeigt allein 137 Meter visuell mineralisierten Kern und wurde wegen anhaltender Kupfermineralisation auf 800 Meter Tiefe verlängert. Die dazugehörigen Laborergebnisse sowie jene der Bohrlöcher 004 und 005 stehen noch aus und dürften in den kommenden Wochen als weitere Kurstreiber wirken.

Das Cerro-Grande-System liegt im Zentrum des Adelita-Projekts, einer rund 5.900 Hektar großen Liegenschaft im Arizona-Sonora-Kupfergürtel. Dieser Gürtel zählt zu den produktivsten Kupferregionen Nordamerikas und beherbergt zahlreiche Großlagerstätten. Das Unternehmen sieht in der Kombination aus oberflächennaher Kupfermineralisation und einem potenziellen Erzystem in der Tiefe die klassischen Merkmale einer bedeutenden Lagerstätte.
Kupfer bleibt der Schlüsselrohstoff der Energiewende
Kupfer gilt als unverzichtbarer Rohstoff für Stromnetze, Elektrofahrzeuge und erneuerbare Energien. Zahlreiche Analysten erwarten, dass die globale Nachfrage das verfügbare Angebot in den kommenden Jahren deutlich übersteigen wird. Hochgradige Neuentdeckungen wie Cerro Grande sind in diesem Umfeld bei Bergbaukonzernen und Anlegern gleichermaßen gefragt. Algo Grande Copper verbindet dabei drei Metalle in einem System – Kupfer, Silber und Gold – was das Wertsteigerungspotenzial bei steigenden Metallpreisen weiter erhöht.
Kupfer gilt als unverzichtbarer Rohstoff der Energiewende – und hochgradige Neuentdeckungen wie Cerro Grande sind bei Bergbaukonzernen und Anlegern gleichermaßen gefragt. Aus den vier laufenden Bohrlöchern stehen Laborergebnisse von insgesamt über 330 Metern visuell mineralisiertem Kern aus. Das ist der konkrete Katalysatoren-Fahrplan für die nächsten Wochen.