Erstellt im Auftrag von Algo Grande Copper

Vertrauensgewinn als Bergbaustandort: Genehmigungsstau in Mexiko schrumpft

Vertrauensgewinn als Bergbaustandort: Genehmigungsstau in Mexiko schrumpft Algo Grande Copper

Der Kupferexplorer Algo Grande Copper CA0156071049 A41UK1 entwickelt das Projekt Adelita im mexikanischen Sonora. Anfang Oktober meldeten die Geologen ein möglicherweise entscheidendes Indiz. Labormessungen von Gesteinsproben zeigten, dass der mineralisierte Skarn in der nördlichen Entdeckungszone Cerro Grande dichter ist als das untersuchte Wirtsgestein – und zugleich deutlich besser aufladbar als nicht mineralisierter Skarn.

Skarn ist ein durch Magma umgewandeltes Gestein und oft Träger von Metallen wie Kupfer, Gold oder Eisen. Die Wahrscheinlichkeit einer metallhaltigen Mineralisierung steigt deutlich, wenn Skarn elektrische Ladungen speichern kann. Algo Grande hat deshalb einen Dienstleister mit einer Gravimetriemessung beauftragt.

Algo Grandee Copper sucht bei Adelita nach neuen Skarn-Zonen

Ein erzhaltiger Gesteinskörper ist dichter und erzeugt an der Oberfläche eine Schwereanomalie. Zusammen mit den bereits bestehenden Daten zur Aufladbarkeit dienen die Ergebnisse dazu, die bereits entlang des Korridors identifizierten Zielgebiete zu untersuchen und neue zu generieren.

Explorer wie Algo Grande Copper zeigen sich in Mexiko derzeit überdurchschnittlich aktiv. Doch die hohe Aktivität ist nicht auf Projekte in der frühen Phase der Exploration beschränkt, sondern erfasst den gesamten Sektor. Der Standort Mexiko gewinnt in den Führungsetagen des Bergbausektors zunehmend an Vertrauen.

Auf dem Panel "Mining Leaders’ Priorities for the Next 18 Months" auf dem Mexico Mining Forum 2026 wurde Entscheidern von Coeur Mining US1921085049 US1921085049 und Heliostar Metals CA42328Y1025 A2QEX9 die hypothetische Frage gestellt, welchen Anteil einer fiktiven Kapitalsumme von 100 Mio. USD sie in Mexiko investieren würden.

Die Antworten orientierten sich am Status Quo, können aber als Vertrauensbeweis für den Standort verstanden werden, der noch immer mit regulatorischen Schwächen zu kämpfen hat. "Mexiko macht 60 bis 70 % aus, eine andere Jurisdiktion 30 %", sagte Hernán Dorado, Vice President of Operations in Mexiko bei Heliostar Metals.

Sandro Ferrarone, Senior Vice President of Operations bei Coeur Mining, setzte die Allokation seines Unternehmens bei rund 45 % an. Das Unternehmen ist über Mexiko hinaus auch in den USA und Kanada aktiv. Mexiko biete die richtigen Voraussetzungen und insbesondere Fachpersonal.  James Barron, Global Mining Lead bei KPMG, der selbst nicht für Investitionsentscheidungen zuständig ist, taxierte den Anteil Mexikos auf ein Viertel. "Vielleicht würde ich in diesem Portfolio über 25 Prozent für Mexiko gehen", sagte Barron.

Genehmigungsstau schrumpft: Pipeline fortgeschrittener Projekte füllt sich

Zur guten Stimmung tragen die Fortschritte bei der Bewältigung des Genehmigungsstaus bei. "Wir haben 85 % Fortschritt bei der Erlangung der Semarnat-Genehmigungen erreicht, was bedeutet, dass mehr als 150 Genehmigungen erteilt wurden", sagte Fernando Aboitiz vom Wirtschaftsministerium im September während des Mexico Mining Forum. Zudem habe die Nationale Wasserkommission (Conagua) etwa 50 % Fortschritt bei den Wassergenehmigungen des Sektors erzielt, das Wirtschaftsministerium rund 95 % bei seinen Verfahren.

Die Pipeline fortgeschrittener Projekte füllt sich spürbar. Immer mehr Projekte befinden sich bereits im Bau, stehen kurz vor Baubeginn oder bewegen sich nach Erhalt ihrer bundesweiten Umweltgenehmigungen im Jahr 2026 auf eine Investitionsentscheidung im Jahr 2027 zu.

Southern Copper US84265V1052 A0HG1Y, eine Tochtergesellschaft der Grupo México, erhielt im Juli 2026 die Umweltgenehmigungen für das Kupferprojekt El Pilar in Sonora. Der Baubeginn ist im ersten Quartal 2027 geplant. Die Mine soll ab der zweiten Hälfte 2029 jährlich 36.000 Tonnen Kupferkathoden produzieren.

Heliostar Metals CA42328Y1025 A2QEX9 reichte die regionale Umweltverträglichkeitsprüfung (MIA) und eine Umweltrisikostudie für den Bau des Untertage-Goldprojekts Ana Paula in Guerreo ein. Die Bauentscheidung soll Mitte 2024 fallen, die kommerzielle Produktion in der zweiten Hälfte 2028 starten.

GoGold Resources CA38045Y1025 A1JAES erhielt im Juni 2026 Umweltgenehmigungen von Semarnat für die untertägige Silber- und Goldmine Los Ricos Sur in Jalisco. Der Bau wird etwa 24 Monate dauern, die erste Produktion wird 2028 erwartet.

Minas de San Nicolás, ein Joint Venture von Teck Resources CA8787422044 858265 und Agnico Eagle Mines CA0084741085 860325, erhielt im Juli 2026 die regionale Umweltverträglichkeitsprüfung und die Flächennutzungsänderung für das Kupfer- und Zinkprojekt San Nicolás in Zacatecas. Die Anträge waren im Januar 2024 eingereicht worden. Die endgültige Investitionsentscheidung steht noch aus.

Discovery Mining CA25466C1077 A42FT5 erhielt im Oktober 2026 die Umweltverträglichkeitsprüfung und die Flächennutzungsänderung für das Silberprojekt Cordero in Chihuahua. Damit sind die bundesweiten Umweltgenehmigungen vollständig. Der Baubeginn wird auf Mitte 2027 geschätzt.

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ArcelorMittal erhöht Kapazität in Mexiko

Zu den jüngsten Wachstumsimpulsen gehört die Entscheidung von ArcelorMittal LU1598757687 A2DRTZ, seine jährliche Stahlproduktionskapazität in Mexiko bis 2029 von 3,7 Millionen Tonnen auf fast 5,3 Millionen Tonnen zu erhöhen. Dazu errichtet das Unternehmen eine neue Aufbereitungsanlage im Minenkomplex Las Truchas. Das 180 Millionen USD teure Projekt soll Mitte 2027 in Betrieb gehen und die Eisenerzversorgung stärken.

Algo Grande Copper ist zuversichtlich, bald neue, aussichtsreiche Ziele für die weitere Exploration von Adelita zu identifizieren. "Unsere petrophysikalischen Analysen zeigen, dass Skarn das dichteste Gestein ist, das wir untersucht haben, und dass der kupferhaltige Skarn stark magnetisierbar ist. (…) Dadurch können wir die strukturellen Zielgebiete entlang des 7 Kilometer langen Korridors, die die magnetische Signatur von Cerro Grande aufweisen, genauer identifizieren, sagt CEO Enrico Gay.

Dass Adelita hohe Kupferkonzentrationen enthält, haben bereits vergangene Bohrungen unter Beweis gestellt. Im September meldete Algo Grande zweimal Ergebnisse, darunter gut 38 Meter mit 1 % Kupferäquivalent und gut 30 Meter mit 1,5 %.

Die Aktie befindet sich nach einer dynamischen Neubewertung im vergangenen Jahr noch immer in einer Konsolidierungsphase und notiert mittlerweile deutlich unter ihren Allzeithochs. Erfolgreiche Schritte bei der weiteren Exploration könnten daher im nach wie vor günstigen Umfeld für Kupfer schnell wieder den Weg in Richtung dieser Hochs ebnen.