Starke Bohrergebnisse: Mexiko-Explorer entdeckt neue Gold-Kupfer-Zone mit hohen Metallgehalten
Algo Grande Copper CA0156071049 A41UK1 hat am Adelita-Projekt im mexikanischen Bundesstaat Sonora eine weitere mineralisierte Zone entdeckt. Bohrloch AG-CG-PH2-003 lieferte aus mehreren getrennten Abschnitten zusammen 139,81 Meter mit durchschnittlich 1,3 Prozent Kupferäquivalent. Diese Kennzahl fasst die enthaltenen Kupfer-, Gold- und Silberwerte zusammen.
Den längsten mineralisierten Abschnitt lieferte Cerro Grande 2: Ab 196,35 Metern wurden 87,98 Meter mit 1,6 Prozent Kupferäquivalent nachgewiesen. Die durchschnittlichen Gehalte betragen 1,03 Prozent Kupfer, 0,35 Gramm Gold und 47,1 Gramm Silber je Tonne. Hochgradige Teilabschnitte lieferten 7,40 Meter mit 5,2 Prozent sowie 1,95 Meter mit 9,8 Prozent Kupferäquivalent.
Die neue Bohrung traf die Mineralisierung rund 105 Meter vertikal oberhalb der früheren Phase-I-Treffer. Alle Längen beziehen sich auf Bohrabschnitte, die tatsächlichen Mächtigkeiten sind noch unbekannt. Die Äquivalentberechnung unterstellt eine metallurgische Ausbeute von 80 Prozent für alle drei Metalle, die durch Tests noch zu bestätigen ist.
Goldreiche Neuentdeckung liefert zusätzliche Bohrziele
Für Margarita weist das Unternehmen 22,66 Meter mit 0,9 Prozent Kupferäquivalent aus. Ein teilweise überlappender Abschnitt ab 624,47 Metern Bohrtiefe liefert über 14,37 Meter durchschnittlich 1,1 Prozent Kupferäquivalent. Die Einzelgehalte betragen 0,50 Prozent Kupfer, 0,81 g/t Gold und 8,7 g/t Silber. Darin liegen 1,01 Meter mit 2,10 Prozent Kupfer und 4,98 g/t Gold.

Margarita liegt rund 530 Meter unter der Oberfläche und etwa 250 Meter von der Mineralisierung einer früheren Phase-I-Bohrung entfernt. Das Unternehmen vermutet, dass die neue Zone einer Verwerfung folgt, deren Einfluss auf die Mineralisierung bislang nicht erkannt worden war.
Explorationschef João Rocha sieht darin eine Stütze für das Modell des Teams: Quer verlaufende Bruchstrukturen könnten die Bildung weiterer mineralisierter Körper auf Adelita steuern.
Tiefere Treffer erweitern das System unter Cerro Grande
Zwischen Cerro Grande 2 und Margarita durchteufte die Bohrung vier weitere mineralisierte Körper. Sie bilden die neue Zone Cerro Grande 3 und liegen innerhalb eines rund 110 Meter langen Bohrabschnitts. Die einzelnen mineralisierten Abschnitte summieren sich auf 29,17 Meter mit durchschnittlich 0,8 Prozent Kupferäquivalent.
Damit reicht Cerro Grande inzwischen bis in rund 485 Meter vertikale Tiefe. Die übereinanderliegenden Treffer liefern neue Ansatzpunkte, um Ausdehnung und Zusammenhang des Systems weiter zu untersuchen.

Laufendes Bohrprogramm prüft weitere Entdeckungschancen
Vom rund 7.200 Meter umfassenden Phase-II-Programm sind bislang mehr als 4.000 Meter gebohrt. Weitere Bohrungen laufen bei Cerro Grande und Las Trancas. Seit dem 22. Oktober ergänzt eine bodengestützte Schwerkraftmessung die Suche nach zusätzlichen mineralisierten Körpern.
Der lange Kupfer-Silber-Gold-Abschnitt und die neue Margarita-Zone stärken das Potenzial von Adelita. Für die Algo-Grande-Aktie liegt die zusätzliche Chance in weiteren Entdeckungen entlang der bislang wenig untersuchten Bruchstrukturen. Bestätigen Folgebohrungen das Modell, gewinnt das Projekt über Cerro Grande hinaus an Bedeutung.