Zweite mineralisierte Zone entdeckt: Kupferexplorer erweitert Zielgebiet in Mexiko
Algo Grande Copper CA0156071049 A41UK1 hat die vollständigen Analyseergebnisse aus Bohrloch AG-CG-PH2-002 auf dem Adelita-Projekt im mexikanischen Bundesstaat Sonora veröffentlicht. Die Bohrung traf zwei getrennte mineralisierte Zonen mit insgesamt 68,43 Metern und durchschnittlich 1,2 Prozent Kupferäquivalent, also die Zusammenfassung der enthaltenen Kupfer-, Gold- und Silberwerte. Die Berechnung unterstellt eine metallurgische Ausbeute von 80 Prozent.
Tiefere Zone erweitert Mineralisierung bis 282 Meter
Die neu gemeldete untere Zone beginnt in 243,80 Metern Bohrtiefe und erreicht über 38,20 Meter durchschnittlich 1,0 Prozent Kupferäquivalent. Darin liegen 11,50 Meter mit 2,0 Prozent sowie 1,70 Meter mit 4,5 Prozent Kupferäquivalent. Diese Zone befindet sich rund 67 Meter unterhalb des bereits gemeldeten oberen Abschnitts. Dort hatte Algo Grande 30,23 Meter mit 1,5 Prozent Kupferäquivalent durchteuft. Ein hochgradiger Teil lieferte 3,55 Meter mit 9,4 Prozent. Der stärkste Einzelabschnitt erreichte über 1,20 Meter einen Wert von 15,8 Prozent Kupferäquivalent. Zwischen beiden Hauptzonen wurden zudem weitere mineralisierte Abschnitte erfasst. Dazu zählen 0,85 Meter mit 2,7 Prozent Kupferäquivalent ab 223,20 Metern.

Mehrere Erzschichten deuten auf Skarnsystem
Die Ergebnisse zeigen erstmals zwei voneinander getrennte mineralisierte Horizonte auf diesem Abschnitt. Damit entwickelt sich Cerro Grande von einer einzelnen Erzlinse zu einem System mit mehreren übereinanderliegenden Schichten.
"Die Bohrung bestätigt, dass Cerro Grande ein mehrschichtiges Skarnsystem mit echter vertikaler Kontinuität ist", sagte Explorationschef João Rocha. Die Mineralisierung bleibt entlang des Streichens, in Richtung Oberfläche und in der Tiefe offen. Bohrloch AG-CG-PH2-002 bestimmte zudem erstmals die Untergrenze des aussichtsreichen Kalksteinpakets auf diesem Abschnitt. Der Übergang in nicht mineralisierten Granodiorit liegt bei 364 Metern und damit 52 Meter tiefer als zunächst angenommen. Diese Information grenzt den Zielbereich für weitere Bohrungen genauer ein.

Phase-2-Bohrprogramm soll größeres Kupfersystem bestätigen
Das 5.895 Hektar große Adelita-Projekt liegt im Kupfergürtel von Arizona und Sonora. Geophysikalische Daten zeigen eine mögliche Fortsetzung der Zielstruktur über einen Korridor von mehr als sechs Kilometern. Weitere Bohrlöcher des Phase-II-Programms untersuchen die Ausdehnung von Cerro Grande entlang dieses Trends.

Das erste Bohrloch der aktuellen Phase traf auf ein komplexes Intrusionssystem und mehr als 250 Meter Gesteinsveränderung, wie sie in der Umgebung großer Kupfersysteme vorkommt. Bohrloch AG-CG-PH2-002 lieferte zugleich breite Mineralisierung, hochgradige Kerne und eine zweite Zone in größerer Tiefe. Cerro Grande besitzt damit nachweislich mehrere mineralisierte Horizonte und bleibt in drei Richtungen offen. Weitere Treffer entlang des sechs Kilometer langen Korridors stellen Algo Grande Copper in eine Reihe mit aussichtsreichen frühen Kupferentdeckungen im mexikanischen Sonora-Gürtel.