Erwartungen übertroffen: Magnetische Tiefenanalyse enthüllt neue Kupfer-Porphyr-Ziele in Sonora
Algo Grande Copper CA0156071049 A41UK1 hat die Auswertung einer magnetischen Drohnen-Prospektion über der 5.895 Hektar großen Adelita-Liegenschaft in Sonora, Mexiko, abgeschlossen. Das Ergebnis übertrifft die Erwartungen deutlich: Statt einer einzelnen Quelle im Untergrund zeigt die dreidimensionale Auswertung drei voneinander unabhängige Intrusionskörper, die als mögliche Motoren für die bekannte Kupfer-Silber-Gold-Mineralisierung an der Oberfläche gelten.
Drohnen-Prospektion macht neue Details im Boden sichtbar
Die Erkundung wurde in zwei Phasen im März und Mai 2026 durchgeführt, mit einer Drohne in rund 20 Metern Höhe über dem Gelände. Die räumliche Auflösung ist etwa siebenmal höher als beim vorherigen Hubschrauber-Prospektion, was entscheidend neue Details sichtbar gemacht hat. Der bekannte Skarn-Korridor bei Cerro Grande, der bislang als einzelne breite Anomalie erschien, löst sich in der neuen Darstellung in mehrere übereinander gestapelte magnetische Körper auf. Nur einer davon wurde bislang angebohrt. Die anderen liegen entlang des Streichens und stellen ungetestete Explorationsziele dar.

Besonders aufschlussreich ist die dreidimensionale Inversionsauswertung der Magnetikdaten, bei der die Verteilung magnetischer Gesteinskörper im Untergrund berechnet wird. Sie identifiziert drei interpretierte Intrusionszentren. Das Mezquital-Ziel ist das größte magnetische Element der gesamten Liegenschaft: rund 2,2 Kilometer lang, 700 Meter breit, mit einer interpretierten vertikalen Ausdehnung von 750 Metern. Eine historische Bohrung stieß dort auf magnetit- und hämatitreiches Granodiorit mit einem Molybdänsignal, ein geochemisches Merkmal, das typisch für den inneren Bereich eines Kupfer-Porphyrsystems ist. Das Cerro-Grande-Zentrum zeigt in der Tiefe einen ausgedehnten magnetischen Körper, der als mögliche Quelle des oberflächennahen Skarnsystems interpretiert wird. Und La Corona, das neu identifizierte dritte Zentrum südlich von Cerro Grande, bringt geochemische Kupfer-Anomalien aus historischen Boden- und Gesteinsproben mit.


Phase II läuft schneller als geplant
Parallel zur Geophysikauswertung macht das laufende Phase-II-Bohrprogramm Fortschritte. Das erste Bohrloch des geplanten 21-Loch-Programms mit rund 8.000 Metern ist abgeschlossen, das zweite bereits im Gange. Ein zweites Bohrgerät soll in Kürze mobilisiert werden. Erste Laborbefunde werden für August 2026 erwartet.
Das Programm zielt auf 15 Erweiterungsbohrungen am Cerro-Grande-Skarn sowie auf Erstbohrungen an zwei weiteren Zielen, dem Cerro-Potrero-Süd-Gebiet und dem epithermalen Las-Trancas-Ziel. Ein epithermales System entsteht, wenn goldführende Lösungen aus großer Tiefe in flachere Gesteinsbereiche aufsteigen und dort Edelmetalle ablagern, was einen anderen, oft oberflächennahen Mineralisierungstyp als der Skarn darstellt.

Algo Grande hat mit Adelita ein sich ausweitendes Distriktsystem mit mehreren ungetesteten Zielen auf einer Liegenschaft. Im strukturell angespannten Kupfermarkt, in dem hochgradige Neuentdeckungen rar sind, bietet die Aktie einen frühen Zugang zu einem Projekt, dessen tatsächliche Ausdehnung erst jetzt sichtbar wird.