Die positive Nachrichtenlage bei dem angehende Lithiumproduzenten Pilbara Minerals (ASX: PLS; WKN: A0YGCV; ISIN: AU000000PLS0) reißt nicht ab. Wie bekannt wurde, konnte man eine langfristige Liefervereinbarung über 240,000 Tonnen Lithiumkonzentrat jährlich mit dem koreanischen  Stahlhersteller POSCO abschließen.

POSCO selbst arbeitet mit koreanischen Batterieproduzenten zusammen und betreibt über ein Tochterunternehmen bereits ein Joint Venture mit dem chinesischen Kobaltproduzenten Huayou Cobalt. Neben der Liefervereinbarung wollen beide Unternehmen auch in anderen Bereichen kooperieren. POSCO beteiligt sich zu 4,75 Prozent an Pilbara Minerals, während der australische Lithium-Produzent eine Beteiligung von dreißig Prozent an einer von POSCO geplanten Verarbeitungsanlage für Lithium einnehmen will.

Pilbara Minerals startet im zweiten Halbjahr Produktion

Die Vereinbarung sorgt in der Minen-Community für Aufsehen, weil Pilbara Minerals erst in der zweiten Hälfte 2018 Lithium fördern wird. Die jährliche Förderkapazität soll bei rund 800,000 Tonnen Lithiumkonzentrat liegen. Mit der nun getroffenen Vereinbarung, hat Pilbara Minerals bereits einen Großteil der Fördermenge des laufenden Jahres verkauft. Das Pilgangoora-Lithium-Tantal-Projekt in Westaustralien gilt als die größte Lithium-Liegenschaft seiner Art und verspricht laut einer Machbarkeitsstudie eine Förderdauer von 36 Jahren.

Australien als gefragter Produktionsstandort

Lithium gilt als Schlüsselmetall im Zusammenhang mit der Elektromobilität und wird für moderne Akkus, wie sie in Elektrofahrzeugen verbaut werden, benötigt. Um der künftigen Nachfrage nach Fahrzeugen allerdings gerecht werden zu können, suchen Autohersteller schon heute nach Liefervereinbarungen mit Batterieherstellern mit Zugang zu entsprechenden Rohstoffvorkommen. Neben Lithium gilt auch Kobalt als kritisches Metall. Australien ist als etablierter Bergbaustandort für Investoren attraktiv, weil das Land neben Rechtssicherheit auch gute Rahmenbedingungen für Rohstoffproduzenten und Investoren bietet. Hinzu gilt die Nähe zu Asien als Argument für australische Rohstoffproduzenten.

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