Beim Lithiumproduzenten Pilbara Minerals  Ltd. (ASX: PLS; WKN: A0YGCV; ISIN: AU000000PLS0) stehen die Räder bei der Entwicklung des Großprojektes Pilgangoora niemals still. Trotz bereits mehr als beachtlichen Ressourcen und Reserven wird das Potential immer weiter ausgelotet. Heute meldet das Unternehmen, dass eine neue Ermittlung der Reserven eingelangt sei. Mit der Steigerung um 35% auf 108.2 Mio. Tonnen zu 1.25% Li2O, 120ppm Ta2O5 und 1.17% Fe2O3 enthalten die Reserven nun insgesamt 1.36 Mio. Tonnen Li2O und 28.5 Mio. Pfund Ta2O5

Diese exzellente Anhebung der Reserven gestattet es, die Produktionslaufzeit auf über 23 Jahre anzuheben, und das bereits auf Basis der erweiterten Anlage mit 5 Mio. Jahrestonnen.

Die angehobenen Reserven basieren auf einem unverändert kalkulierten  Verkaufspreis für 6%iges Spodumenekonzentrat in Höhe von USD 633,- je Tonne.

Doch damit noch nicht genug. Dem Management sind viele weitere Zielgebiete bekannt, die durch Erforschung weitere Ressourcen und Reserven erbringen könnten. Bohraktivitäten zur Erkundung dieser Gebiete sind für das Frühjahr 2019 angesetzt. All dieses Potential kann dazu dienen, die Lebensdauer weit über die bisher geplante für die 5-Mio-To-Stufe hinaus zu verlängern und Pilbara Minerals wesentlich länger als Qualitätslieferant am Markt bestehen zu lassen.

Ken Brinsden, Vorstand von Pilbara Minerals, dazu: „Das kontinuierliche Wachstum unserer Reserven reflektiert die Größe und Qualität des Pilgangoora Projekts, und setzt Maßstäbe für unsere Stufe 2, der Expansion auf 5 Mio. Jahrestonnen. Durch den wachsenden Käuferbedarf, den robusten Marktaussichten für Lithium und unseren wachsenden  Ressourcen und Reserven haben wir allen Grund anzunehmen, dass die Produktion auf Pilgangoora über die Zeit noch weiter wachsen könnte. Natürlich sind dazu noch die nötigen Studien anzufertigen.“

Neben der Ermittlung der Reserven wurde auch die Ressourcenschätzung aktualisiert. Diese zeigt sich nun per September 2018 wie folgt.

Abb1: neue Ressourcenschätzung, Quelle: Pilbara Minerals

Als Grenzwert für die Ressourcenschätzung wurde ein cut-off-Gehalt von 0,2% Lithium angesetzt.

Das in der Ressource enthaltene Eisendioxid stört überhaupt nicht. Bei der Glas- und Keramikindustrie werden sogar geringe Eisengehalte von 0,06% bis 0,17% benötigt. Das hat eine bei ANZAPLAN durchgeführte Qualitätsprobe im Jahr 2015 eindeutig ergeben. Und wo der geringe Eisenanteil nicht erwünscht ist, kann er durch einfache metallurgische Standardprozesse entfernt werden.