Frische Mittel für Santo Tomás: Wie die Oroco Resource Corp. (TSX-V: OCO, WKN: A0Q2HB, ISIN: CA6870331007) am Donnerstag mitteilte, wurde eine nicht vermittelte Privatplatzierung erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt 15.480.000 CAD Bruttoerlös erbrachte die Ausgabe von Unternehmensaktien und Optionen des kanadischen Kupfer-Explorers. Mit dem Geld sollen die Arbeiten und Untersuchungen auf dem mexikanischen Projekt weiter vorangebracht werden.

Oroco-Geschäftsführer Craig Dalziel äußerte sich erfreut darüber, dass die globale Investorengemeinschaft Oroco und sein Flaggschiff „Santo Tomás“ auf breiter Front und kapitalkräftig unterstützt habe. Die Finanzierung nehme Risiken aus dem Projekt und sorge dafür, dass Oroco ein noch detaillierteres und profunderes Projektprofil für potentielle Übernahmekandidaten erstellen kann.

Dalziel sagte weiter, die Transaktion erlaube Oroco, die Zielbereiche besser auszubeuten, die durch das derzeit entwickelte 3D-IP-Modell identifiziert werden. Mit der „dreidimensionalen induzierten Polarisation“ konnte erst im vergangenen Monat die Weite und Tiefe der Mineralisierung auf dem Projekt erheblich erweitert werden.

Die Details des Geldgeschäfts

Gegenstand der Privatplatzierung sind 12.900.000 sogenannte „Einheiten“, jeweils bestehend aus einer Unternehmens-Stammaktie und einem halben Optionsschein zum Erwerb von Stammaktien. Eine Einheit hat einen Preis von 1,20 CAD; jeder vollständige Optionsschein berechtigt zum Kauf einer weiteren Aktie für 1,60 CAD innerhalb von zwei Jahren. Die im Rahmen der Privatplatzierung ausgegebenen Aktien und Optionsscheine unterliegen entsprechend den Richtlinien der TSX Venture Exchange und einer endgültigen Genehmigung derselben einer Haltefrist bis zum 09. April 2021.

Der Erlös aus der Finanzierung ist einerseits dazu bestimmt, das Santo-Tomás-Projekt allgemein voranzubringen, inklusive der Umweltgenehmigungen und der Erweiterung des Definitions-Bohrprogramms. Dies umfasst sowohl zusätzliche Ergänzungs- und Erweiterungs-Bohrungen. Außerdem wird in vorläufige technische Studien, allgemeine Unternehmenszwecke und eventuell anfallende Rechtskosten im Zusammenhang mit dem Erwerb der Kernkonzessionen investiert.

Makler-Papiere für engagierte Unterstützer

Als Gegenleistung für die Unterstützung bei der Organisation der Privatplatzierung zahlt Oroco eine Vermittlungsprovision in Höhe von 50.000 CAD sowie 40.000 Courtage-Optionsscheine an RFC Ambrian Limited (eine Rohstoff-Beratungs- und Investmentfirma), 38.4000 Einheiten und 10.000 Courtage-Optionsscheine an Longford Capital Corp. (eine private Investmentgesellschaft) sowie 70.000 Optionsscheine an Herrn Mariusz Skonieczny (einen professionellen privaten Investor) . Alle Provisions-Wertpapiere und Optionsschein unterliegen denselben Bedingungen und Haltefristen wie oben genannt.

Über das Santo-Tomás-Projekt

Das Santo-Tomás-Projekt in Nordwest-Mexiko beherbergt eine Kupfer-Porphyr-Mineralisierung von bedeutendem Ausmaß, die bereits zwischen 1968 und 1994 definiert wurde. Damals hatte Bateman Engineering eine Vormachbarkeitsstudie erstellt, die auf den Resultaten von 100 Diamant- und Umkehrbohrlöchern mit einer Gesamtlänge von 30.000 Metern basierte.

Oroco Resources hält einen Anteil von 61,4 Prozent an den 1.172,9 Hektar umfassenden Kernkonzessionen. Diesen Mehrheitsanteil kann Oroco durch eine Investition von bis zu 30 Millionen CAD auf 81,0 Prozent erhöhen. Außerdem ist Oroco zu 77,5 Prozent an 7.807,9 Hektar der angrenzenden Konzessionsgebiete beteiligt.

Die strategische Lage von Santo Tomás ist ausgesprochen vorteilhaft: In nur 160 Kilometern Entfernung befindet sich an der Pazifikküste der Tiefwasserhafen Topolobampo; eine Autobahn, proximaler Schienenweg, Fernstromleitung und Erdgas sind in der Nähe. Das Gelände selbst ist durch eine 32 Kilometer lange Zufahrt erreichbar, die ehemals zur Versorgung einer anderen Mine von Goldcorp angelegt worden war.