Überwältigendes Interesse am mexikanischen Kupferprojekt „Santo Tomás: Wie der Kupfer-Developer Oroco Resource Corp. (TSX-V: OCO, WKN: A0Q2HB, ISIN: CA6870331007) am Dienstagabend meldete, wurde die aktuelle Privatplatzierung des Unternehmens überzeichnet. Es können nun keine weiteren Gelder mehr angenommen werden. Oroco Resource hatte erst am vergangenen Donnerstag eine private Platzierungsrunde angekündigt. Damit sollte ein Bruttoerlös von bis zu 13.600.000 CAD erzielt werden; vorgesehen war der Verkauf von  bis zu 8.000.000 neuen Aktien zu einem Preis von je 1,70 CAD und einem Warrant, der innerhalb eines Zweijahreszeitraums zum Kauf einer weiteren Stammaktie berechtigt.

Ansturm auf die neue Finanzierungsrunde

Das Interesse der Anleger war offensichtlich enorm: Der Abschluss des Angebots sollte am oder um den 15. März erfolgen. Noch am selben Tag meldete Oroco die Überzeichnung: Die Nachfrage nach den emittierten Aktien-Warrant-Einheiten erwies sich als höher als das Angebot. Das Unternehmen kann somit in dieser Finanzierungsrunde keine weiteren Zeichnungen berücksichtigen.

Geld für das Kupfer-Flaggschiff

Die Erlöse aus der Privatplatzierung will Oroco Resources für das allgemeine Betriebskapital und als Reserve für weitere Akquisitionen nutzen. Vorrangig jedoch soll die weitere Exploration des Flaggschiffprojekts „Santo Tomás“ von den durch die Emission generierten Einnahmen profitieren.

Am Kupferprojekt „Santo Tomás“ in Nordwest-Mexiko hält Oroco eine Nettobeteiligung von 73,2 Prozent an den Kernkonzessionen (Gesamtfläche: 1.172,9 Hektar) und eine 77,5-prozentige Beteiligung an den angrenzenden und die Kernkonzessionen umgebenden Mineralkonzessionen (Gesamtfläche: 7.807,9 Hektar). Es besteht die Möglichkeit, die Beteiligung an den Kernkonzessionen durch eine Projektinvestition in Höhe von 30 Millionen CAD auf 85,5 Prozent zu erhöhen.

Vielversprechende Bohrergebnisse

Eine lohnende Perspektive: Mitte Januar hatte Oroco Resources erste Ergebnisse von Explorationsbohrungen auf „Santo Tomás“ vermelden können. Im Rahmen der letztjährigen Bohrkampagne hatte das Unternehmen 8.455 Diamantbohrmeter in 12 Bohrlöchern an den Zielgebieten „North Zone“ und „Brasiles“ vollendet. Zu den bereits ausgewerteten Highlights gehörte eine Bohrung, die eine tatsächliche Mächtigkeit von 328,3 Metern ergab und 0,45 Prozent Kupferäquivalent aufwies. Weitere Bohrungen ergaben ähnliche Gehalte in etwas kleineren Dicken.

Insgesamt gesehen machen sich bereits die frühen Ergebnisse sehr vielversprechend aus. Sie bestätigen zudem die Ergebnisse aus den historischen Bohrungen und die Schlussfolgerungen aus dem geologischen Modell aus dem Jahr 2009.

Kupfernachfrage stützt Interesse an Explorern

Kupfer wird, ungeachtet aktueller Preisturbulenzen am Markt, langfristig ein stark nachgefragter Rohstoff bleiben. Einen großen Einfluss hat dabei weiterhin die voranschreitende Elektrifizierung: In einem Elektroauto sind beispielsweise über 80 Kilogramm Kupfer in verschiedenen Komponenten wie Batterie und Verkabelung verbaut. Bei einem herkömmlichen PKW sind es lediglich etwas mehr als 20 Kilogramm. Auch die Peripherie der Elektromobilität und deren Ausbau erfordern einen steigenden Kupfereinsatz.

Investitionen in vielversprechende Kupfer-Projekte, zu denen „Santo Tomás“ zweifellos zählt, dürften sich aus Investorensicht angesichts des mittelfristigen Angebots-Nachfrage-Gaps lohnen. Die Überzeichnung der Privatplatzierung spricht jedenfalls für sich.

„Santo Tomás“ als Prestigeprojekt

Das Kupferprojekt „Santo Tomás“ liegt im gleichnamigen Distrikt zwischen der Stadt Santo Tomás und dem von der Juinchuan-Gruppe betriebenen Projekt „Bahuerachi“. Das Gelände beherbergt eine bereits durch historische Explorationen zwischen den späten Sechziger- und Mitte der Achtzigerjahre definierte, bedeutende Kupfer-Porphyr-Lagerstätte.

Attraktiv ist namentlich die verkehrstechnisch und infrastrukturell günstige Lage: Autobahn, Schienenweg sowie Strom- und Erdgasleitungen sind in der Nähe vorhanden, der Pazifik-Tiefseehafen Topolobampo ist nur 160 Kilometer entfernt. Zum Projektareal selbst gibt es eine Zufahrtsstraße.