Während das 3D-IP-Explorationsprogramm des Santo-Tomás-Kupfer-Porphyr-Projektes in Mexiko just begonnen hat, hat Oroco Resource Corp. (TSX-V: OCO, WKN: A0Q2HB, ISIN: CA6870331007)  eine neue Finanzierungsrunde für sein Flaggschiffprojekt abgeschlossen. Der Explorer aus Vancouver generierte durch die Ausgabe von Aktien und Optionsscheinen neue Mittel für weitere Bohrprogramme.

Wie Oroco am Dienstag meldete, hat das Unternehmen eine nicht vermittelte Privatplatzierung von 12.100.000 Einheiten zum Stückpreis von 0,60 USD abgeschlossen. Daraus resultierte ein Bruttoerlös von 7.260.000 USD.

Die Finanzierung im Detail

 Jede emittierte Einheit besteht aus jeweils einer Stammaktie und einem halben Optionsschein zum Erwerb von Stammaktien. Ganze Optionsscheine können bis zu zwei Jahre nach Abschluss zum Preis von 0,90 USD in je eine weitere Stammaktie ausgeübt werden. Diese Frist kann jedoch auf 30 Tage verkürzt werden, sollte innerhalb der ersten sechs Monate des Ausübungszeitraums der volumengewichtete Handelsdurchschnitt der Oroco-Aktien an zwanzig aufeinanderfolgenden Handelstagen einen Wert von 1,50 USD überschreiten.

Maklergebühren von 6.000 USD sind an die Pertinax Capital BVBA zu bezahlen; weiterhin gehen 575.000 Makler-Optionsscheine an Mariusz Skonieczny (Classic Value Investors LLC). Auch diese Optionsscheine unterliegen denselben Konditionen. Alle im Rahmen der Finanzierung ausgegebenen Aktien und Optionsscheine zum Aktienkauf unterliegen gemäß den Richtlinien der TSX Venture Exchange einer Haltefrist bis zum 15. Januar 2021.

Erlös für Bohrungen und Allgemeinbetrieb

Der Ertrag aus der aktuellen Finanzierungsrunde soll das Santo-Tomás-Projekt generell vorantreiben. Das inkludiert einerseits den Erwerb von Genehmigungen, Oberflächenrechten und die Vorbereitung des Standortes für das Definitions-Bohrprogramm im Kernbereich der Nordzone des Projektes. Hinzu kommen diverse Infill- und Step-Out-Bohrungen im Kontext dieses Vorgangs. Auch allgemeine Unternehmenszwecke sowie Rechts- und Datenerfassungskosten zum Erwerb der Kernkonzessionen wird die Finanzierung abdecken.

Phase-Eins-Bohrprogramm in trockenen Tüchern

Oroco-Geschäftsführer Craig Dalziel bezeichnete die Privatplatzierung als „transformative Chance“ für Oroco. Durch das aktuell laufende und bereits finanzierte 3D-IP-Explorationsprogramm sei Oroco nun in der Lage, das vollständige Phase-Eins-Definitions-Bohrprogramm durchzuführen. Dessen Ablauf soll historische Bohrdaten bestätigen, woraufhin selektive Step-Out-Zielbohrungen stattfinden. All diese Maßnahmen dienen dazu, die Ressourcen des Santo-Tomás-Projektes zu erweitern und weitere Studien zur Projektdurchführbarkeit zu realisieren.

Über das Santo-Tomás-Projekt

Oroco hält einen Nettoanteil von 61,4 Prozent der 1,172,9 Hektar abdeckenden kollektiven Kernkonzessionen des Kupfer-Porphyr-Projektes Santo Tomás in Nordwest-Mexiko. Durch eine Projektinvestition von 30 Millionen CAD könnte dieser Mehrheitsanteil auf 81,0 Prozent erhöht werden. Oroco hält weiterhin 77,5 Prozent (das sind 7.807,9 Hektar) an benachbarten Mineralkonzessionen.

Die Kupfer-Porphyr-Lagerstätte war zwischen 1968 bis 1994 unter anderem durch mehr als 100 Diamant- und Umkehrbohrlöcher definiert worden; dies auf einer Strecke von etwa 30.000 Metern. Auf dieser Datenbasis hatte Bateman Engeneering 1994 eine vorläufige Machbarkeitsstudie abgeschlossen. Die aktuellen Untersuchungen und Bohrprogramme sollen diese Studie aktualisieren und ergänzen.

Das Santo-Tomás-Projekt ist infrastrukturell gut erschlossen. Eine Zufahrt zum Gelände, ein Bahn- und Autobahnanschluss, Strom und Erdgasversorgung sind gegeben. Der Tiefwasserhafen Topolobampo auf der Pazifikseite ist lediglich 160 Kilometer entfernt.