Der australische Goldproduzent Blackham Resources Ltd. (ASX: BLK; WKN: A0KFUC; ISIN: AU000000AEK4) strebt nach Erweiterungen seiner oxidischen Erzmengen für die bestehende Produktionsstätte. Am 17.10.2018 informiert das Unternehmen über die Entwicklungsfortschritte. Der Abbau schreitet zügig voran, und das mit besseren Gehalten als auf dem Projektteil „Matilda“. Im adaptierten Minenplan ist vorgesehen nun zumindest bis Ende des Finanzjahres auf Wiluna abzubauen.

Bereits mit Oktober verbringt man das höherwertige Material zur Mühle, was durch die nur 3 km kurze Entfernung zur Produktionsstätte wesentlich geringere Transportkosten erwarten lässt. Es ist jetzt das erste Mal, dass seit 10 Jahren auf Wiluna wieder im Tagebau abgebaut wird.

Bohrprogramme von der Oberfläche mit über 100.000 Meter in den letzten 18 Monaten haben erfolgreich zu einer neuen Ressourcenschätzung von 18,6 Mio. Tonnen zu 2,52 g je Tonne geführt. Somit stehen insgesamt 1,5 Mio. Unzen zur Verfügung. Das freie oxidische Material beträgt nun 5,1 Mio. Tonnen zu 1,43 g je Tonne für 236.000 Unzen ( 96% davon sind bereits in der indicated Kategorie )

Die gebildete Ressource stellt sich im Detail wie folgt dar:

Abb1: Ressource von Projektteil Wiluna, Quelle: Blackham Resources

Die Resultate nach metallurgischen Tests zeigen eine Gewinnungsrate von 90,8% beim oxidischen Erz und 84,3% beim Übergangserz vom oxidischen zum sulfidischen Depot.

Die nachfolgende Grafik veranschaulicht gut die differenzierten Bereiche mit oxidischen (orange gefärbt)  und sulfidischen (grün gefärbt) Erzkörper.

Abb2: Lagen der oxidischen und sulfidischen Erze, Quelle: Blackham Resources

Derzeit ist man im Unternehmen damit beschäftigt, die Reserven der Tagebaugrube Wiluna zu erarbeiten. Das Ergebnis ist in nächster Zeit zu erwarten und wird vom Unternehmen noch gesondert mitgeteilt.

Der Abbau auf Wiluna, so das Unternehmen, soll bessere Grade zur Produktion erbringen, gleichzeitig die Transportkosten senken. Durch die Existenz mehrerer Gruben am Areal erwartet man sich auch eine Risikosenkung durch die sich ergebende Variabilität des Abbaus. Auch im Hinblick auf eine künftige Produktion von den sulfidischen Vorkommen auf Wiluna ist eine geologische Risikosenkung erkannt worden.

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