Starke Bohrtreffer: Alpha Exploration steigert Kupfer-Gold-Potenzial in Eritrea deutlich
Der kanadische Explorer Alpha Exploration VGG3198S1074 A3DLBX hat Ergebnisse seiner Bohrprogramme aus dem ersten Halbjahr 2026 für das Anagulu-Kupfer-Gold-Projekt in Eritrea vorgelegt. Neben der bereits bekannten Discovery-Zone wurde mit der sogenannten Camel-Zone ein zweiter eigenständiger mineralisierter Porphyr-Körper bestätigt. Das Gesamtpotenzial des Projekts wächst damit erheblich – und ein Großteil der neu identifizierten Zone ist noch vollständig unerkundet.
Im Rahmen der Kampagne wurden insgesamt 2.722 Meter durch Bohrungen abgeteuft. Ergänzt wurden diese Arbeiten durch ein Flachbohrprogramm über 5.921 Meter in 716 Löchern. Diese kostengünstige Methode dient dazu, oberflächennahe Kupfer-Anomalien unter dünner Bodenbedeckung aufzuspüren und neue Zielgebiete zu kartieren.
Discovery-Zone: Neues Bohrloch erweitert Mineralisierung enorm
In der bereits bekannten Discovery-Zone hat das Bohrloch ANRD016 einen neuen starken Treffer geliefert. Über 67 Meter wurde ein durchschnittlicher Kupfergehalt von 0,38 Prozent bei gleichzeitig 0,10 Gramm Gold je Tonne ermittelt. Besonders bemerkenswert ist ein eingebetteter Hochgrad-Abschnitt von 12 Metern mit 1,20 Prozent Kupfer und 0,30 Gramm Gold je Tonne. Dieser Treffer weitet die Mineralisierung um rund 60 Meter nach Nordosten aus.
Weitere Bohrungen zeigen, dass sich kupfer- und goldhaltige Gesteinszonen entlang des Trends über rund 250 Meter erstrecken – ein Bereich, der weiteres Potenzial für hochgradigere Abschnitte birgt. Im südwestlichen Teil der Discovery-Zone zeichnet sich zudem ein bisher kaum erbohrtes Zielgebiet von rund 700 Metern Länge ab. Die bisher besten Abschnitte des Projekts lagen bei 108 Metern mit 0,60 Prozent Kupfer und 1,24 Gramm Gold je Tonne, darunter 49 Meter mit 1,10 Prozent Kupfer und 2,42 Gramm Gold je Tonne. Diese Werte verdeutlichen, welche Qualität die Lagerstätte in ihrer Kernzone erreichen kann.
Camel-Zone: Zweites Porphyr-Ziel vor Erkundung
Die wichtigste neue Erkenntnis dieser Bohrkampagne ist die Bestätigung der Camel-Zone als eigenständiges Mineralisierungssystem. Sie verläuft parallel zur Discovery-Zone und erstreckt sich über 1,25 Kilometer. Drei erste Bohrungen haben nachgewiesen, dass auch dort ein kupfer- und goldhaltiger Gesteinskörper im Grundgestein vorliegt. Bohrloch ANR051 lieferte 25 Meter mit 0,20 Prozent Kupfer und 0,07 Gramm Gold je Tonne, darunter 16 Meter mit 0,26 Prozent Kupfer und 0,09 Gramm Gold je Tonne.
Die eigentliche Bedeutung dieser Ergebnisse liegt jedoch in dem, was noch nicht bekannt ist. Die drei Bohrungen decken lediglich 140 Meter am nordöstlichen Rand der gesamten Zone ab. Die verbleibenden 1,1 Kilometer in Richtung Südwesten sind bislang vollständig unerkundet – und genau dort zeigen die Flachbohrungen höhere Kupfergehalte und eine breitere Anomalie als in der Discovery-Zone. Zwei zusammenhängende Hochgradbereiche mit mehr als 1.000 ppm Kupfer wurden identifiziert, mit Spitzenwerten von bis zu 3.274 ppm.
CEO John Wilton kommentierte diese aussichtsreichen Ergebnisse entsprechend: "Die Camel-Zone ist im noch ungetesteten Abschnitt von 1,1 Kilometern sowohl breiter als auch kupferreicher als die ursprüngliche Discovery-Zone. Dieser Bereich stellt das größte, hochgradigste zusammenhängende oberflächennahe Kupferziel des gesamten Projekts dar."
Kerkasha wächst im Gold- und Kupferboom
Das Anagulu-Projekt ist aber nicht das einzige Ass im Ärmel von Alpha Exploration. Es liegt innerhalb des vollständig im Firmenbesitz befindlichen 514 km² großen Kerkasha-Projekts in Eritrea – rund sieben Kilometer südlich des Aburna-Goldprojekts, wo Bohrungen Abschnitte von bis zu 18 Metern mit 15,33 Gramm Gold je Tonne erbracht haben. Dazu kommt die neu entdeckte Nightjar-Zone, die erste Bohrungen mit anomalen Kupfer- und Goldwerten geliefert hat. Kerkasha beherbergt damit mehrere bedeutende Ziele unter einer einzigen Lizenz.
Kupfer gilt als Schlüsselrohstoff der globalen Energiewende. Elektrofahrzeuge, Solar- und Windkraftanlagen sowie der Ausbau von Stromnetzen erzeugen eine strukturell wachsende Nachfrage, während kaum neue Großlagerstätten erschlossen werden. Der erhebliche Goldanteil der Anagulu-Lagerstätte bietet darüber hinaus enormes Zusatzpotenzial.