Erstellt im Auftrag von Alpha Exploration

Überraschende Wendung: Bohrprogramm enthüllt deutlich größeres Kupfer-Gold-System als erwartet

Überraschende Wendung: Bohrprogramm enthüllt deutlich größeres Kupfer-Gold-System als erwartet Alpha Exploration

Das Anagulu-Projekt von Alpha Exploration VGG3198S1074 A3DLBX liegt im Herzen des Arabisch-Nubischen Schilds in Eritrea, einer der geologisch reichsten und gleichzeitig am wenigsten erkundeten Rohstoffregionen der Welt. Das Unternehmen hat das Projekt schrittweise durch systematische Oberflächenproben und Bohrungen aufgebaut, nachdem eine erste Termitenhügel-Beprobung Kupferanomalien gezeigt hatte. Diese ungewöhnliche Explorationsmethode funktioniert, weil Termiten beim Bau ihrer Hügel Material aus dem tiefen Untergrund an die Oberfläche transportieren und damit Hinweise auf verborgene Mineralvorkommen geben.

Dass diese Methode effizient ist, zeigen frühere Bohrergebnisse eindrucksvoll: 108 Meter mit 1,24 g/t Gold und 0,60 % Kupfer, darunter ein Abschnitt von 49 Metern mit 2,42 g/t Gold und 1,10 % Kupfer. Solche Gehalte sind für ein Kupfer-Gold-Porphyr-System vielversprechend.

Zweites Porphyrzentrum entdeckt

Die nun veröffentlichten Ergebnisse aus einem laufenden Schnellbohrprogramm mit insgesamt rund 4.700 gebohrten Metern bringen eine überraschende Wendung. Zwei Kilometer nordöstlich des bekannten Hauptvorkommens hat das Team eine völlig neue Zielzone identifiziert, die sogenannte Nightjar-Zone. Sie erstreckt sich über einen Kilometer Länge und bis zu 150 Meter Breite, mit Kupferwerten von bis zu 0,34 % direkt an der Gesteinsgrenze. Besonders bedeutsam ist die geologische Einordnung: Die Nightjar-Zone liegt in unmittelbarer Nähe einer magmatisch-hydrothermalen Brekzie, was auf ein eigenständiges zweites Intrusionszentrum hindeutet. Mit anderen Worten: Es könnte sich nicht nur um eine Ausläufer-Anomalie handeln, sondern um einen zweiten unabhängigen Porphyrkörper auf derselben Liegenschaft.

Parallel dazu wurde die bereits bekannte Camel-Zone weiter nach Südwesten ausgedehnt und überschreitet nun ebenfalls die Ein-Kilometer-Marke. Kupfergehalte und Breite nehmen in dieser Richtung sogar zu, und die Zone bleibt nach Südwesten offen. Laut Alpha Exploration CEO John Wilton weisen die neuen Zielzonen einen erheblichen Flächenfußabdruck von über einem Kilometer auf und zeigen oberflächennahe Breiten von 125 bis 250 Metern. Das Camel- und das Nightjar-Zielgebiet liegen unter flacher, unreifer Bodenbedeckung und wären mit konventioneller Probenahme nicht entdeckt worden.

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Wachsendes System

Was Alpha Exploration hier schrittweise freilegt, ist ein wachsendes System. Die ursprüngliche Entdeckungszone, die Camel-Zone und jetzt die Nightjar-Zone spannen gemeinsam ein Zielgebiet von vier mal zwei Kilometern auf. Alle drei Zonen sollen als nächstes mit Reverse-Circulation- und Kernbohrungen tiefer erkundet werden.

Kupfer gilt als Schlüsselmetall der globalen Energiewende, und hochgradige Porphyr-Systeme werden von der Branche intensiv gesucht. Alpha Exploration ist eines von wenigen börsennotierten Unternehmen, das auf dem Arabisch-Nubischen Schild aktiv ist, einer Region, die geologisch mit den großen Bergbaugürteln Kanadas und Australiens vergleichbar, aber noch weitgehend nicht erkundet ist. Gelingt der weitere Nachweis eines zweiten eigenständigen Porphyrzentrums bei Nightjar, wird die Bewertung der Aktie schnell neuen Schwung bekommen.