Dass im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa reiche Kupfervorkommen lagern, ist seit Jahrzehnten bekannt. Doch erst jetzt schickt sich ein junges Bergbauunternehmen aus Kanada an, die Fördermöglichkeiten zu erkunden. Oroco Resource Corp. (TSX-V: OCO; Frankfurt: OR6; WKN: A0Q2HB; ISIN: CA6870331007) setzt dazu auf historische Daten und neue Untersuchungen, um die Kupferressourcen für den Weltmarkt reizvoll zu machen. Und: Die Sache sieht vielversprechend aus.

Mexiko ist ein traditionelles Bergbauland, das ungeachtet seiner langen Geschichte der Silber- und Erzförderung noch enormes Explorationspotenzial aufweist. Doch das Kupferprojekt „Santo Tomás“ von Oroco Resource Corp. spielt sich nicht auf jungfräulichem Boden ab. Schon in den Neunzigern wurde das Vorkommen des begehrten Basismetalls bestätigt – dann unterbrach ein Verfahren um einen sauberen Rechtsanspruch das Vorankommen des Projektes. Das langwierige Verfahren ist seit Mai 2019 beendet, und zum Zug kommt ein neuer Player: Oroco Resource.

Abb1: Lage des Santo Tomás Projektes; Quelle: Oroco Resource

Die nächste Etappe: die Bestätigung und Ergänzung der historischen Daten mit modernen Untersuchungsmethoden in Hinblick auf eine vorläufige Machbarkeitsstudie, die die Lagerstätte für Produzenten attraktiv macht.

Daten, Zahlen, Fakten: Aktienstruktur & Kapitaldecke

Die Oroco Resource Corp. wurde im Jahr 2006 gegründet, hat ihren Sitz im kanadischen Vancouver und ist seit 2008 in Toronto an der TSX.V gelistet. Unternehmensgegenstand der Firma ist die Exploration von Lagerstätten. Aktuell konzentriert man sich auf Kupfer, zuvor hatte das Unternehmen in der Sonora-Wüste den Gold- und Silbertagebau Cerro Prieto auf den Weg gebracht und 2013 an Goldgroup Mining verkauft. Oroco bezieht weiterhin Tantiemen aus der Produktion.

Die Aktienstruktur des Unternehmens sieht wie folgt aus:

  • Ausgegebene Aktien – 104.617.405
  • Optionsscheine – 5.474.200
  • Optionen – 8.350.000
  • Aktien, die für die Übernahme der Altamura Copper Corp. vorgesehen sind: 39.800.000
  • Aktien, voll verwässert: 158,241,605

Im öffentlichen Streubesitz befinden sich etwas weniger als 40 Millionen Aktien. Das Management- und die Unternehmensberater halten bei vollständiger Verwässerung zirka 35 Prozent des Unternehmens. Darüber hinaus besitzen verwaltungsnahe Anleger 30 Prozent der Stammaktien. Institutionen halten bisher nur einen geringen Anteil.

Oroco hat in den letzten zwei Jahren erfolgreich durch eine Reihe von Privatplatzierungen von Eigenkapital rund 4 Mio. CAD aufgebracht. Jede dieser Platzierungen erfolgte zu höheren Aktienkursen – ein deutlicher Hinweis auf den Mehrwert, den Investitionen in der Vergangenheit für das Projekt erbracht haben. Das aktuelle Barvermögen beläuft sich auf rund 1 Million US-Dollar, Oroco ist schuldenfrei.

Oroco betreibt aktuell Fundraising, das verwendet wird, um für das aktuelle Projekt eine neue Ressourcenschätzung sowie wirtschaftliche Bewertungen voranzutreiben.

Projekte im Detail: Beträchtliches Aufwärtspotenzial

Aktuell hat Oroco zwei Projekte in den mexikanischen Bundesstaaten Sinaloa und Guerreo im Portfolio. Priorität hat dabei das Kupfer-Porphyr-Vorkommen „Santo Tomás“ in Sinaloa, nahe der Grenze zum Nachbarstaat Chihuahua.

Oroco verfügt über die Mehrheitsbeteiligung an drei Liegenschaften, die den Hauptteil der mineralisierten Struktur des Mineralisierungsgebiets von Santo Tomás abdecken. Zusätzlich gibt es exklusive Optionsvereinbarung mit dem Mitbewerber Altamura Copper Corp. darüber, das ganze Projekt zu erwerben.

Abb2: Mineralisierte Konzessionsgebiete; Quelle: Oroco Resources

Das Santo-Tomás-Projekt ist über eine Gesamtlänge von etwa dreißig Kilometern durch 106 Diamant- und Reverse-Circulation-Bohrungen definiert. Bereits Mitte der Neunzigerjahre gab es eine vorläufige Machbarkeitsstudie, damals durchgeführt von Bateman Engineering Inc., die das Potenzial des Projektes bestätigte.

Abb3: Blick auf Santo Tomás von Süd-Westen; Quelle: Oroco Resources

Demnach handele es sich bei dem Projekt um eine Lagerstätte mit großen Ressourcen und langer Lebensdauer. Der Nettogegenwartswert wurde auf etwa eine Milliarde USD und einen möglichen Cashflow von mehreren Milliarden geschätzt. Beziffert war die Ressource auf etwa 950 Millionen Tonnen Erz, worin schätzungsweise 3,35 Millionen Tonnen Kupfer sowie Gold- und Silberäquivalente enthalten sind.

Umfangreiche historische metallurgische Tests ergaben bei Santo Tomas eine Kupferrückgewinnung von ca. 89%, wobei traditionelle Rückgewinnungsmethoden angewendet und ein „sauberes“ Konzentrat von 26-28% Kupfer hergestellt wurden.

Eine aktualisierte Mineralressourcenschätzung aus dem Jahr 2011 errechnete zusätzliche 899 Millionen Tonnen abgeleitete Mineralisierung, für deren technische Bewertung allerdings weitere Bohrungen erforderlich sind. Das verleiht Santo Tomas ein beträchtliches Erweiterungspotenzial, das mit Explorationsbohrungen und anderen High-Tech-Werkzeugen getestet wird, die der Vergangenheit nicht zur Verfügung standen. Der Aufwand für diese Studien ist, dank der historischen Vorarbeit, eher gering.

Oroco interpretiert die historischen Bateman-Schätzungen vorerst nur konzeptionell. Aktuelle technische Tests sollen die Ergebnisse bestätigen. Dazu veröffentlichte das Unternehmen bereits im Sommer dieses Jahres einen neuen Report, der die Vorkommen an Kupfer, Molybdän, Gold und Silber eine Strecke von fünf Kilometern dokumentiert und damit die technische Grundlage für die Entwicklung des Projekts liefern soll.

Attraktive Kostenstruktur

Die kombinierte Santo Tomás-Ressource besteht aus etwa 7 Millionen Tonnen Kupfermetall, was zum heutigen Kurs einen Wert von weit über 30 Milliarden USD hätte. Damit gehört die Santo Tomás-Ressource zu den größten ihrer Art auf der Welt und könnte über zwei Jahrzehnte lang jährlich über 136.000 Tonnen Kupfer abwerfen. Die Entwicklungskosten belaufen sich – ausgehend von den historischen Berechnungen und inflationsbereinigt – auf ungefähr 0,95 USD pro Pfund Kupfer. Damit wäre Oroco nicht nur ein junger, sondern auch kostengünstiger Produzent. Die Kapitalkosten für das Projekt liegen bei etwa einer Milliarde Dollar – bei verlockenden Renditen.

Schätzungen zufolge werden Bohrungen im Wert von nur 10 Millionen US-Dollar die historisch festgelegte Ressource wiederherstellen. Ein endgültiges Budget von höchstens 25 Millionen US-Dollar sollte für die vollständige Prüfung des Potenzials sowie der Ermittlung der für die Gewinnung ausreichenden metallurgischen und gestalterischen Faktoren veranschlagt. Das Oroco zur Verfügung stehende Kapital deckt die Kosten für die Untersuchungen in Santo Tomás mit modernen Mitteln ab.

Plan B in der Hinterhand: Xochipala

Das zweite mexikanische Projekt Xochipala befindet sich im Bundesstaat Guerrero. Hier erwarb Oroco 2007 100 Prozent an zwei zusammengehörenden Mineralkonzessionen namens Celia Generosa und Celina Gene, auf einem Gesamtgebiet von 193 Hektar. Ins mexikanische Bergbauregister wurde dies 2012 eingetragen.

Zu diesem Projekt liegen ebenfalls historische Daten vor, wobei Exploration und Bergbau sich damals nur auf hochgradige Funde konzentrierten. Oroco interessiert sich jedoch auch für die mittel- und niedergradigen Abbaustätten, die im Tagebauverfahren erreichbar sind.

Die Infrastruktur vor Ort ist ausgezeichnet: Ein öffentliches Straßennetz und die unmittelbare Nachbarschaft zum Ort Xochipala, lokal verfügbares Wasser und Energieversorgung durch ein Wasserkraftwerk sind vorhanden. Die Hauptstadt des Bundesstaates, Chilpancingo, ist nur 30 Kilometer entfernt.

Meilensteine voraus – Projekt vor Neubewertung

Der Grund, weshalb das Santo Tomás-Projekt so lange brach lag, war erwähnter Rechtsstreit, der erst im Mai dieses Jahres beigelegt wurde. Begünstigter ist Oroco, sodass die neuen Explorationen endlich eingeleitet werden konnten.

Bis Ende 2019 sollen firmeninterne Vorgänge auf Grundlage des erwähnten Gerichtsentscheids zugunsten von Oroco und die Registrierung durch das mexikanische Bergbaubüro, abgeschlossen sein. 2020 beginnen dann umfangreichere Explorations- und Entwicklungsbohrungen, um die Santo-Tomás-Ressource neu bewerten zu können. In Kürze wird auf dem Gelände erstmals eine 3D- induzierte Polarisation durchgeführt. Deren Ergebnisse sollen schon im ersten Quartal 2020 vorliegen sollen.

Heiß begehrtes Industriemetall

Kupfer kommt in der Natur nur selten gediegen, öfter in Verbindung mit anderen Mineralien vorkommt. Aufgrund seiner relativ einfachen Verhüttbarkeit wurde Kupfer früher für allerlei Alltagsgegenstände oder Münzen verwendet. Neben dem Münzwesen sind heute die wichtigen Anwendungsbereiche zum einen Rohrleitungen, zum anderen die Verarbeitung in Elektronikabeln und elektrischen Schaltungen.

Kupfer wird in unterschiedlichen Graden gehandelt: Je reiner der Kupfergehalt, desto besser die Qualität. Am begehrtesten ist „Grad-A-Kupfer“. Gewonnen wird das Metall, indem das Erz verschiedene Röst- und Schmelzvorgänge durchläuft. Aus den entstehenden Schlacken kann das Kupfer extrahiert werden. Alternativ gibt es elektrolytische Raffinationstechniken.

Bei bodennaher Mineralisierung kann Kupfer sowohl im Tagebau als auch unter Tage abgebaut werden. Die wichtigsten Abbaugebiete für hochgradiges Kupfer liegen in Chile, Peru, China, der Demokratischen Republik Kongo und Australien. Mexiko rangiert unter den Kupferproduzenten auf Platz neun.

Das Industriemetall ist dieser Tage ein begehrter Vermögenswert: Die Produzenten schauen sich nach neuen Quellen um, da immer mehr Abbaustätten ans Ende ihres Lebenszyklus gelangen. Speziell „sauberes“ Kupfer ist gefragt, das nur wenige Elemente enthält, die den Schmelz- und Raffinierungsprozess beeinträchtigen könnten. Diese Nachfrage zeigt sich aktuell in einer tendenziell ansteigenden Kursentwicklung.

Minenfreundliche Jurisdiktion

Mexiko ist eine Bundesrepublik mit einunddreißig Staaten, die sich geographisch in Nordamerika, im Norden angrenzend an die USA, befindet. Was Bodenschätze betrifft, ist Mexiko ein bedeutender Erdölförderer und zählt zu den wichtigsten Metallerzproduzenten der Welt. Beherrschend ist dabei der Silberabbau, aber auch Kupfer und Gold werden in nennenswerten Mengen gefördert.

Die Regierung in Mexiko gilt als konzernfreundlich, sodass Bergbauunternehmen unter positivem Vorzeichen arbeiten können. Vorteilhaft für Mexiko-Explorations- und Minenprojekte ist der Umstand, die die Rechtsprechung bezüglich Bergbauangelegenheiten erfahren ist. Die Besonderheit: Der Bergbau genießt in Mexiko Vorzug gegenüber anderen Formen der Landnutzung. Vorausgesetzt ist der Erwerb einer – handelbaren – Bergbaukonzession. Die Nutzung der Mine muss aber mit den Landbesitzern verhandelt werden – was in Einzelfällen zu komplizierten Verhandlungen führen kann.

Die spezifische Region im Nordwesten Mexikos, in der sich Santo Tomas befindet, weist ein hohes Maß an Infrastruktur und industriellen Aktivitäten auf. In der Nähe befinden sich ein Wasserkraftwerk, eine Eisenbahn, eine Gasleitung und ein Hochseehafen. Die Region gilt als bergbaufreundlich in einem Land, in dem es zahlreiche ausländische und einheimische Minen gibt.

Aktuelle Entwicklungen der Kupferbranche

Spezialisten zufolge befindet sich der Kupferbergbau derzeit in einer besseren finanziellen Lage als zuvor. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Förderunternehmen ihren Cashflow und die Bilanzen optimiert haben. Andererseits sind Explorationsausgaben weltweit eher gesunken. Das wird dazu führen, dass viele Firmen künftig fusionieren oder Übernahmen zustimmen müssen, um weiter wirtschaften zu können.

Die Zunahme der Nachfrage nach physischem Kupfer übersteigt aktuell das bestehende Angebot. Das Wachstum des Minenangebots hat 2019 abgenommen und wird 2020 bei zunehmender Nachfrage wahrscheinlich schwach bleiben. Diese Tendenzen sind potenzielle Preistreiber für Kupfer, von denen auch Oroco Resources profitieren kann.

Die weltweit wichtigsten Kupferproduzenten sind die Firmen Codelco (Chile), Freeport-McMoRan (USA), Glencore (Schweiz), BHP Billiton (Australien/ UK) und Southern Copper (Australien). Bei Oroco Resource handelt es sich derzeit um ein Juniorunternehmen in der Explorationsphase. Ungeachtet dessen sind die Aussichten des Projektes vielversprechend, denn es gibt aktuell nur wenige annähernd vergleichbare Förderstätten in Exploration.

Kompetentes Management mit Minen- und Finanz Know-how

Die Führungsriege von Oroco steht für Kompetenz und Know-how: Gründer, Präsident und Geschäftsführer Craig Dalziel blickt auf mehr als fünfunddreißig Jahre Erfahrung in Finanzen, Investment und Unternehmensführung zurück; unter anderem als Präsident der ATM Mining Corp.

Direktor Stephen Leahy war Geschäftsführer und Vorstand bei American Tungsten Ltd., dem wichtigsten nicht-chinesischen Wolfram-Konzentrat-Hersteller. Als Geologe arbeitete Direktor Robert Friesen bei Teck Exploration Ltd. und der Noranda Group. Er verfügt daher über exzellente Kenntnisse im Unter- und Tagebau und kennt sich mit Machbarkeitsstudien bestens aus.

Finanzchef Steve Vanry ist seines Zeichens Finanzanalyst und hat in einem Vierteljahrhundert Tätigkeit bei verschiedenen Rohstoffkonzernen in Geschäftsleitung und Vorstandsebene gearbeitet. Er ist Experte fürs Fundraising und Transaktionen im Unternehmensbereich. Der Vizepräsident der Exploration ist Ian Graham, der lange Zeit Chefgeologe bei Anglo American und der Project Generation Group (Rio Tinto) war. Last not least ergänzt Adam Smith als Vizepräsident der Unternehmensentwicklung das Team. Seit 2006 ist er Berater von Oroco und managt die Zusammenarbeit von Geschäfts- und Investitionspartnern. Bekannt ist er als Mitbegründer von Altamura Copper und Direkter der Immobilienholding Gatesmith Management Ltd. in Vancouver.

Unterstützt wird der Vorstand durch externe Berater für technische, geologische und bergbautechnische Fragen.

Investment Highlights

Aktuellen Markttransaktionen zufolge hätte das Santo Tomàs-Projekt mit derzeit angenommenen Ressourcen von 3,35 bis 7,0 Millionen Tonnen Kupfer einen Marktwert zwischen 500 Millionen US-Dollar bis über 1 Milliarde US-Dollar. Sobald Oroco diese Werte mit den neuen Explorationen bestätigt und wieder hergestellt hat, sollte die Lagerstätte sich zu einem extrem begehrten Kapitalwert entwickeln. Eine Investition in Oroco bietet daher auch für europäische Anleger Europa eine einmalige Chance.

  • Die Investition in Oroco bietet die Gelegenheit, in ein umfangreiches Kupfer-Porphyr-Projekt einzusteigen.
  • Vielversprechende Ergebnisse der Machbarkeitsstudie bei Santo Tomás sowohl aus historischen Daten als auch aktuellen Studien bestätigen das Potenzial der Lagerstätte und des Unternehmens.
  • Die mögliche weitere Exploration beim Zweitprojekt Xochipala steht unter positiven Vorzeichen: Es herrschen ausgezeichnete Startbedingungen durch vorhandene Infrastruktur vor Ort und Vorliegen vorangegangener Explorationen.
  • Dank hoher Bergbaukompetenz ist erfahrenes Fachpersonal auf dem Arbeitsmarkt vor Ort verfügbar.
  • Das ausgesprochen engagierte und erfahrene Managementteam treibt die Exploration umsichtig, aber energisch voran.

Aufgrund laufender Exploration ist in nächster Zeit positiver Newsflow zu erwarten, der schnell zum Kurstreiber für die Oroco-Aktie werden kann.
Oroco Resources bietet spekulativen Anleger aus den genannten Gründen eine interessante Einstiegschance in ein potenziell explosiv-wachsendes Kupfer-Explorationsunternehmen im minenfreundlichen Mexiko.