Die Oroco Resource Corp (TSX-V: OCO; WKN: A0Q2HB; ISIN: CA6870331007) aus Vancouver exploriert Rohstoff-Lagerstätten. Nachdem das Unternehmen sich in der Vergangenheit mit Gold und Silber beschäftigt hat, steht aktuell das weltklasse Kupferprojekt Santo Tomás in Mexiko im Fokus. Dort hat das Unternehmen die Untersuchung der Ressource als neuer Player aufgenommen, nachdem ein Rechtsstreit um die Konzessionen die Entwicklung der Mine für Jahrzehnte unterbrach. Bevor es 2020 richtig losgehen wird, informierte Oroco in der vergangenen Woche seine Aktionäre über die nächsten Schritte.

Die Ergebnisse der Sonder- und Hauptversammlung vom Donnerstag sind durchweg positiv: Die Anteilseigner stimmten allen wichtigen Tagesordnungspunkten zu.

Konzessionen für ein halbes Jahrhundert

Erfreuliche Nachrichten gibt es für das zentrale Santo-Tomás-Projekt: Zwei der insgesamt sieben Kernkonzessionen (Bob- und Roberto Verde) wurden um fünfzig Jahre verlängert. Damit ist der Weg frei für die Übertragung der Konzessionen an Xochipala Gold, eine Tochtergesellschaft des kanadischen Mitbewerbers Altamura Copper Corp.

Oroco hält eine Option zum Erwerb von 56,7 Prozent des insgesamt knapp 1.173 Hektar großen Santo-Tomás-Projekts. Dazu kommen 77,5 Prozent an 7.807,9 Hektar angrenzender Mineralkonzessionen. Mit einer Projektinvestition bis zu 30 Millionen CAD bestünde die Möglichkeit, diese Mehrheitsbeteiligung auf 81 Prozent zu erhöhen. Kernstück ist die Übernahme des Mitbewerbers.

Kaufoption auf Altamura

Von großer Bedeutung war daher die hundertprozentige Zustimmung der nicht stimmberechtigten Aktionäre: Oroco will Altamura erwerben und ein Arbeitsvorschussdarlehen gewähren. Dieses Vorhaben war schon im Herbst 2018 Thema gewesen und kann endlich auf den Weg gebracht werden.

Kupferbrennpunkt Santo Tomás

Das Santo-Tomás-Projekt liegt nur 160 Kilometer vom Hochseehafen Topolobampo entfernt und verfügt sowohl infrastrukturell als auch logistisch über vorzügliche örtliche Voraussetzungen. Das Projekt beherbergt eine bedeutende Kupfer-Porphyr-Lagerstätte, die schon zwischen 1968 und 1994 identifiziert wurde. Eine Gesamtlänge von 30 Kilometern wurde mit mehr als 100 Diamant- und Reverse-Circulation-Bohrungen getestet. Basierend auf den historischen Daten wurde eine Ressourcenschätzung durchgeführt; aus dem Jahr 1994 existiert eine Vormachbarkeitstudie. Auf diesen Werten will Oroco aufsetzen, um mit Explorations- und Entwicklungsbohrungen die Santo Tomás – Ressource neu zu bewerten.

Personalien und Finanzen bestätigt

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war organisatorischer Art: Die künftige Anzahl der Verwaltungsmitglieder bei wurde per Abstimmung auf vier Personen festgelegt und zugleich die amtierenden Personalien bestätigt: Geschäftsführer Craig Dalziel, die Direktoren Stephen Leahy und Robert Friesen sowie Finanzchef Steve Vanry.

Zustimmung fand ebenfalls der Aktienoptionsplan. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Davidson and Company LLC wird auch 2020 die Finanzen von Oroco überprüfen.