Der australische Lithiumentwickler Liontown Resources Ltd. (ASX: LTR; WKN: A0LFDX; ISIN: AU000000LTR4) hatte auf Basis seiner Ressource eine erste Scoping-Studie über die Chancen eines wirtschaftlichen Abbaus in Auftrag gegeben. Heute ist sie nun eingelangt und bescheinigt dem Projekt eine sehr gute Basis.

In der Studie wurden die beiden Projektteile Kathleen`s Corner und Mt. Mann des Lithiumprojektes Kathleen Valley in Westaustralien herangezogen, die eine gemeinsame Ressource von 21,2 Mio. Tonnen zu 1,4% Lithium und 170 ppm an Tantal beherbergen.

Abb1: die kombinierten Gruben auf Mt. Mann und Kathleen`s Corner, Quelle: Liontown Res.

Die Vorschau sieht eine derzeitige Minenlaufzeit von 9 Jahren für eine jährliche Produktion von 360.000 Tonnen an 6%igem Lithiumkonzentrat als optimale Lösung. Mit einem Kapitalaufwand von rd. 232 Mio. AUD und einer auf 2 Mio. Jahrestonnen ausgelegten Mühle könnte der IRR, also die interne Verzinsung des Projektes, 38% betragen.

Weitere Details können der neuen Präsentation entnommen werden, welche ebenfalls heute veröffentlicht wurde.

Neues Bohrprogramm in den Startlöchern

Auf Basis dieser aussichtsreichen Studie wurde daher ein weiteres Bohrprogramm über 16.000 Meter gestartet, das die unmittelbar angrenzenden Gebietsteile für eine Ausdehnung der Ressourcen erforschen soll. Ziel ist es, die derzeit bestehenden 21 Mio. Tonnen der Ressource um 8,5 Mio. Tonnen bis 16 Mio. Tonnen auszuweiten um die Minenlaufzeit dementsprechend verlängern zu können.

Parallel dazu laufen die metallurgischen Tests weiter, um die Gewinnungsraten zu optimieren, aber auch um die Tantalgewinnung mit einbeziehen zu können, und Proben für eventuelle Käufer zu generieren. Eine verbesserte Wirtschaftlichkeitsstudie, die auch die kommenden Arbeiten mit einbeziehen wird, soll bis zum 1. Quartal 2020 fertiggestellt sein, so das Unternehmensmanagement.