Das fängt ja gut an: Im Zuge der weitreichenden Neuinterpretation des historischen Gowganda Silver Camp hat Canada Silver Cobalt Works Inc. (TSX-V: CCW; WKN: WKN: A2JEX7; ISIN: CA1348521024) aus Coquitlam (British Columbia) auf Anhieb ungeahnte Dimensionen abgesteckt. Bereits die ersten 9.000 Meter der Initialphase des auf insgesamt 50.000 Meter dimensionierten Bohrprogramms brachten hochgradige Silber-Entdeckungen zutage. Die neuen Erkenntnisse führen zu einer umfassenden Erweiterung der mineralisierten Robinson-Zone im Castle East-Projekt.

Matt Halliday, der Vizepräsident für Exploration, kommentierte die Überraschung aus der Tiefe erwartungsfroh. „Wir sind von einer einzelnen Ader in „Robinson“ zu mindestens vier Mineralisierungsadern übergegangen“, heißt es in einer Unternehmensmeldung. „Es ist jetzt unsere Überzeugung, dass die gesamte Diabasschwelle das Potenzial aufweist, mineralisiert zu sein.“

Hochgradige Ader in „Robinson“

Das Highlight der strategischen Bohrungen ist eine bis dato völlig unbekannte, neue Gesteinsader mit gigantischen Werten von 3.452 Gramm Silber pro Tonne Erz über 0,4 Meter in einer Tiefe von 347 Metern. Bohrloch CS-20-28 schnitt diese Mineralisierung 75 Meter oberhalb der ursprünglichen Robinson-Zone. Die wahre Breite der Ader ist noch unbekannt.

Untergrund-Silber

Bohrloch CS-20-31 wiederum lässt auf weiteres Potenzial in der Tiefe schließen. Der oberste mineralisierte Venenabschnitt dieser Bohrung trifft in einer Tiefe von 336 Metern den hochgradigen Venenschnittpunkt des Lochs CA-1108. Dort hatte Gold Bullion Development (der Vorbesitzer von Castle Mine) 2011 einen Silbergehalt von 40.944 Gramm (das entspricht 1.194 Unzen) pro Tonne festgestellt, und zwar über eine Kernlänge von 0,45 Metern und Breite von 7 Zentimetern in einer Tiefe von 430 Metern.

Bohrloch CS-20-22W3 durchschnitt eine weitere mineralisierte Ader in 592 Metern Teufe. Das deutet ebenfalls auf die vertikale Ausdehnung der Mineralisierung hin.

Die Auswertung der Proben steht aktuell noch aus.

Robinson geht in die Breite

Zusätzlich kreuzen sich in der Tiefe mehre weitläufige Karbonat-Adern, die ein auslotendes Netzwerk zwischen der Robinson-Zone und Castle East nahelegen. Die Mineralisierung in diesen Adern enthält eine Silberkonzentration in einer Höhe, die eine gezielte Suche nach möglicherweise hochgradig mineralisierten Schichten rechtfertigt. Die ost-westliche Seitenausdehnung wird nun um diese Mineralisierung erweitert, zusammen mit den neuen Adern im Norden und Süden.

Das Explorationsgebiet dehnt sich damit insgesamt um 135 Meter in ost-westlicher und 100 Meter nord-südlicher Richtung aus, zusätzlich zu einer vertikalen Tiefe von 256 Metern. Das vergrößert die bisher bekannte mineralisierte Fläche um satte 500 Prozent.

Bemerkenswerte Geologie

Die Venenkreuzungen in Castle East betreffen sowohl die oberen als auch die unteren Bereiche der Nipissing Diabas-Schwelle (huronische Sedimente und Grundgestein), nahe den Kontaktstellen mit den archäischen Vulkanen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit von Ablagerungen und wirkt sich auf die Breite der Lagerstätte auf.

Die historische Produktion in dem Gebiet erfolgte vorwiegend oberhalb der Diabas-Schwelle. Die neuen Daten bieten eine erheblich größere Möglichkeit für Canada Silver Cobalt Works zur Ausdehnung der Robinson-Zone, denn der mineralisierte Horizont erscheint wesentlich größer als zuerst gedacht.

Frühe Erfolge spornen die Entdecker an

Nachdem bereits die ersten 18 Prozent des gesamten veranschlagten Bohrprogramms so hochkarätige Resultate ergeben haben, erwägt Canada Silver Cobalt Works die Erweiterung des Projektes, um die neuen Mineralisierungen weiterzuverfolgen. Vor Ort befinden sich derzeit zwei Bohrstationen, die 24 Stunden täglich im Einsatz sind.

Das Modell der Lagerstätte wird fortlaufend aktualisiert. Auf diese Weise sollen neue und fruchtbringende Informationen zu Struktur und Geochemie gewonnen werden.

Unbestechliche Probenauswertung

Damit bei der Auswertung der Bodenproben alles mit rechten Dingen zugeht, hat Canada Silver Cobalt Works unabhängiges, zertifiziertes Labor in Swastika, Ontario mit der Untersuchung beauftragt,

Bohrkernproben zwischen 0,3 und 1,0 Metern Länge wurden in Chargen zu je zwanzig Stück geprüft, wobei zu Kontrollzwecken Standard- und Blindproben hinzugefügt warten. Jeweils die Hälfte eines Bohrkerns (beziehungsweise ein Viertel der hochgradigen Abschnitte) wurde ins Labor gegeben, die andere Hälfte vor Ort gelagert.

Bei mit bloßem Auge sichtbarem Silberspuren wurde eine Zellstoff-Metall-Analyse vorgenommen. Dazu werden die Proben getrocknet, pulverisiert und durch Siebe geleitet. Anschließend folgten geochemische Analysen und ein Brandtest, um Durchschnittsassays für Silber und Gold angefertigt werden.

Über die Lagerstätte „Castle“

Canada Silver Cobalt Works deutet derzeit historische Daten und Annahmen zur Silberförderung der Gowganda-Lagerstätte, einem Silber-Hotspot in Nord-Ontario neu.

Die Liegenschaft Castle, Flaggschiffprojekt von Canada Silver Cobalt Works, liegt in prominenter Nachbarschaft: nur 15 Kilometer östlich der Lagerstätte Juby (Pan American Silber), 30 Kilometer südlich der Young-Davidsons-Mine (Alamos Gold), 75 Kilometer südwestlich vom Macassa Complex (Kirkland Lake Gold) und gut 100 Kilometer südöstlich von den neuen Goldfunden in Timmins West.

In Castle gibt es einen Untertage-Zugang zur gleichnamigen Mine; weiterhin vor Ort eine Pilotanlage zur Herstellung von Kobalt-Schwerkraftkonzentraten und eine Verarbeitungsanlage für Kobaltsulfat und Nickel-Mangan-Kobalt-Rezepturen in der nahegelegenen Stadt Cobalt.

Über Canada Silver Cobalt Works

Der kanadische Explorer veröffentlichte im Mai dieses Jahres die erste Ressource überhaupt aus dem Gowganda-Camp. Demnach befinden sich dort etwa 7,56 Millionen Unzen sehr hochwertiges Silber (8.582 Gramm pro Tonne Cut-Off-Gehalt beziehungsweise 250,2 Unzen pro Tonne Erz). Die Gesamterzmenge beläuft sich auf 27.400 Tonnen, die in zwei Abschnitten der sogenannten Robinson-Zone ab einer Tiefe von 400 Metern lagern. Die Mineralisierung bleibt ringsum offen und befindet sich gut 800 Meter westlich der Capitol-Abbaustätte.

Die Castle-Liegenschaft mit der gleichnamigen Mine erstreckt sich über 78 Quadratkilometer und bietet erstklassige Explorationsmöglichkeiten für Silber, Kobalt, Nickel, Gold sowie Kupfer. Damit ist Canada Silver Cobalt Works bestens positioniert, um einer der führenden Silber-Kobalt-Anbieter Kanadas zu werden. Man darf gespannt sein, was die verbleibenden Bohrmeter des laufenden Programms zutage fördern werden.