Canada Silver Cobalt Works Inc. (TSX-V: CCW, WKN: A2JEX7, ISIN: CA1348521024) sieht sich derzeit nach neuen Grundstücken um. Fast 400 Quadratkilometer zusätzliche Projektfläche befinden sich bereits im Besitz des Silber- und Kobalt-Explorers aus Coquitlam, British Columbia. Allerdings: Mit diesen Immobilienzukäufen verfolgt das Unternehmen eine andere Strategie, als man zunächst annehmen könnte. Obwohl fragliche Bodenflächen spannendes Explorationspotenzial bieten, sind sie doch für etwas anderes bestimmt.

Wie Canada Silver Cobalt Works kürzlich meldete, habe man einige neue Liegenschaften erworben. Dabei handelt es sich um insgesamt 39.200 Hektar (oder 392 Quadratkilometer) Flächen in Ontario und Québec, die Potential für die Exploration von Metallen bieten, die von der Elektromobilitätsbranche benötigt werden. Dazu gehören Nickel, Kupfer und Kobalt.

Attraktive Grundflächen in Ontario und Québec

Die neuen Liegenschaften wurden bereits erworben und abgesteckt. Bei ihnen allen liegen entweder Oberflächenerscheinungen oder massive Schwerkraftanomalien vor, die auf Mineralisierungen hindeuten können.

Die Lage der Flächen ist attraktiv: Das Gelände Lowney Lac Edouard-Süd (Québec) etwa befindet sich neben einer Liegenschaft von Rio Tinto Mines. Die Grundstücke in der Provinz Ontario sind nur 25 Kilometer vom Sudbury-Becken entfernt. Dort verfügen Glencore und Vale über mehrere Minen und Schmelzhütten, die bereits seit mehr als hundert Jahren in Betrieb sind und Nickel-, Kupfer- und Kobaltmetalle gewonnen werden.

Tauschgeschäft: Areale gegen Aktien

Selbst explorieren will Canada Silver Cobalt Works die neuen Gebiete indes nicht. Der Plan besteht vielmehr darin, die Grundflächen im Tausch gegen Aktien an (noch zu ermittelnde) Aktiengesellschaften zu übertragen, um auf diesem Umweg von der aktuellen Elektromobilitäts-Marktlage, genauer: deren Nachschubbedarf an Material, zu profitieren. Die Wertpapiere sollen als Dividenden an die Aktionäre von Canada Silver Cobalt Works übertragen werden.

Dieser strategische Schritt, so die Unternehmensmitteilung, diene strukturellen Organisationszwecken, die die aktuellen Kobalt-Mineralisierungsfunde im Cobalt Camp ergänzen werden und eine zweckmäßige Herangehensweise an die wachsende Nachfrage an Materialeinsatz für Batterien für Elektrofahrzeuge darstellen.

Canada Silver Cobalt Works will auch weiterhin zusätzliche Vermögenswerte und Grundstücke im nördlichen Québec und nahe dem Sudbury-Nickelbecken prüfen. Diese Regionen zählen aufgrund der in der Vergangenheit und kürzlich erfolgten großen Nickelfunde zu den weltweit besten Gebieten für Nickel, Kupfer und Kobalt-Entdeckungen.

Der eigentliche Fokus des Unternehmens liegt jedoch weiterhin auf der Exploration von hochgradigem Silber in der Robinson-Zone auf dem Flaggschiffprojekt „Castle“. Wie Ende Januar bekannt wurde, hatte dort eine Bohrkernprobe eine Zone mit einem Silbergehalt von 89 Kilogramm (!) pro Tonne ermittelt.

Strategisches Herangehen an den florierenden Batteriemarkt

Canada Silver Cobalt Works-Geschäftsführer Frank J. Basa äußerte, das Timing für die Akquisitionen sei nie besser gewesen. Die Grundstückskäufe erleichterten dem Unternehmen die strategische Positionierung, um die sich rasant entwickelnden Marktbedingungen für Batteriemetalle voll auszunutzen. Canada Silver Cobalt Works solle so positioniert werden, dass Synergien, Regierungspolitik und finanzielle Unterstützungen optimal ausgenutzt werde, durch die die dringende Suche nach massiven Metallvorkommen beschleunigt werden könne. Diese sei zur Erreichung der gesteckten „Grünen Ziele“ unbedingt erforderlich.

 „Grüne“ Politik unterstützt Explorer und Zulieferer

Befeuert wird der Batteriemetallmarkt von den globalen Umweltschutzbestrebungen. Staaten setzen mehr und mehr auf nachhaltige Energie und damit zusammenhängende Technologien. Der zunehmende Wettbewerb um die Entdeckung großer neuer Lagerstätten von Schlüsselmetallen für die Batterieindustrie in sicheren Rechtslagen zeigt seinen Einfluss auf die Preise, die diese Metalle erzielen. Nickel, Kupfer und Kobalt konnten seit Jahresbeginn bereits einen Preisanstieg um mehr als 30 Prozent verzeichnen.

Hinzu kommt, dass die nordamerikanischen Regierungen zunehmendes Engagement zeigen und Unternehmen unterstützen, die Material für Elektrofahrzeug-Batterien liefern wollen. So hatten die US-amerikanische und die kanadische Regierung bereits im Januar letzten Jahres einen gemeinsamen Aktionsplan für kritische Metalle angekündigt. Dort hieß es, man werde vereinte Initiativen inklusive der Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung, Modellierung der Lieferkette und Unterstützung der Industrie fördern.

Über Canada Silver Cobalt Works

Flaggschiff von Canada Silver Cobalt Works ist die Mine „Castle“ mit der zugehörigen, über 78 Quadratkilometer ausgedehnten Liegenschaft in Ontario. Mine und Areal haben bereits in der Vergangenheit des hochgradigen Gowganda-Silberrevier starke Explorationsmöglichkeiten für Silber, Kobalt, Nickel, Gold und Kupfer bewiesen.

Canada Silver Cobalt Works veröffentlichte die erste Ressource überhaupt im Gowganda Camp und Greater Cobalt Camp im Mai vergangenen Jahres. Beziffert wird diese Ressource auf insgesamt 7,56 Millionen Unzen Silber (abgeleitet), bestehend aus sehr hochwertigem Silber (8,582 Gramm pro Tonne beziehungsweise 2.502 Unzen ungeschnitten) aus den Abschnitten 1A und 1B der Robinson-Zone ab einer Vertikaltiefe von etwa 400 Metern. Diese Abschnitte sind nur etwa 800 Meter von den Abbauarbeiten der Capitol-Mine entfernt. Die Entdeckung bleibt in allen Richtungen offen.

Canada Silver Cobalt Works ist strategisch hervorragend positioniert, um ein führender kanadischer Anbieter von Silber und Kobalt zu werden: Es existieren ein unterirdischer Zugang zur Mine, eine Pilotanlage vor Ort, wo kobaltreiche Schwerkraftkonzentrate hergestellt werden können, die Verarbeitungsanlage TTL Laboratories in der unweit gelegenen Stadt Cobalt und ein proprietäres Verfahren (Re-2OX) zur Herstellung von Kobaltsulfat in technischer Qualität.