Während die Arbeiten auf „Castle“, dem in Ontario gelegenen Hauptprojekt von Canada Silver Cobalt Works (TSX-V: CCW, OTC: CCWOF, FFM: 4T9B, WKN: A2JEX7) voranschreiten, gibt es erste Erfolgsmeldungen von einem anderen Explorations-Schauplatz. Auf einer jener Liegenschaften in Québec, die das Batteriemetall-Portfolio des Unternehmens aus Coquitlam (British Columbia) seit Februar 2021 ergänzen, wurde bei Bohrungen eine hochgradige Sulfid-Mineralisierung durchteuft, die starke Nickel-Kupfer-Anteile aufweist. Während eine detaillierte Laboranalyse noch in Arbeit ist, wurden die Gehalte aus den Bohrkernen vorab durch Röntgenfluoreszenz-Spektroskopie bestätigt. Zu den dabei gemessenen Highlights gehören Punktdaten mit bis zu 2,79 Prozent Nickel und 25,68 Prozent Kupfer. Auf dem Areal von „Graal“ (französisch für „Gral“) sollten sich fortan weitere spannende Perspektiven in Sachen Batteriemetalle auftun: Rohstoffe, die angesichts der global wachsenden Elektrifizierung künftig in steigenden Mengen benötigt werden. Die Weiterverfolgung der Entdeckungen auf „Graal“ (und angrenzenden Liegenschaften in Québec) wird weiterhin für Neuigkeiten sorgen, die die Attraktivität von Canada Silver Cobalt Works für Investoren zusätzlich steigern.

Wie Canada Silver Cobalt Works am Mittwochabend meldete, waren bei Bohrungen auf der Liegenschaft „Graal“ in der Region Lac St-Jean (Québec) hochgradige Massivsulfide durchteuft worden, die bedeutende Gehalte an Nickel und Kupfer offenbaren. Diese Mineralisierung wurde mithilfe eines Röntgenfluoreszenz-Gerätes bestätigt.

Die Röntgenfluoreszenz-Spektroskopie („X-ray fluorescence“, kurz XRF) ist ein Verfahren zur quanti- und qualitativen Bestimmung der elementaren Zusammensetzung einer Probe, ohne dass diese zum Zwecke der Messung beschädigt werden muss. Stark vereinfacht erklärt, wird dazu die Materialprobe mit Röntgen-, Gamma- oder Ionenstrahlung angeregt, wodurch Elektronen von den inneren Schalen eines Atomkerns herausgeschlagen werden. Durch das Freiwerden von Energie entsteht eine elementspezifische Fluoreszenzstrahlung, die sich mittels Detektoren auswerten und analysieren lässt.

 „Graal“: Ein neues Gebiet mit Batteriemetall-Perspektiven

„Graal“ ist Teil des „Graal-Nourricier -Lac Suzanne“- Projekts. Canada Silver Cobalt Works hatte im Februar dieses Jahres diese Reihe von Landpaketen in Québec (sowie einige weitere in Ontario) erworben

Canada Silver Cobalt Works evaluiert in Nord-Québec nun fünfzehn Grundstücke auf insgesamt 689 Claims (Gesamtfläche: 38.129,4 Hektar), die vielversprechende Aussichten für Batteriemetalle wie Nickel, Kupfer und Kobalt bieten. Die aktuell laufende Bohrkampagne hatte erst Mitte November begonnen. Sie ist Bestandteil von Frühphasen-Explorationsarbeiten und wurde von zunächst 3.000 auf 5.000 Meter aufgestockt. Vor Ort durchgeführt wird das Bohrprogramm von Laurentia Exploration (aus Jonquière, Québec) in Zusammenarbeit mit GoldMinds Geoservices Inc. (aus Chemin Sainte-Foy, ebenfalls Québec).

Röntgenfluoreszenz als Erstbeleg, Laborauswertung in Arbeit

Die anhand der XRF-Ergebnisse von den Bohrkernen nachgewiesene Existenz einer starken Nickel-Kupfer-Sulfid-Mineralisierung stimmt mit der sogenannten „Bouguer-Anomalie“ überein, die bereits zu Beginn dieses Jahres durch eine luftgestützte geophysikalische Gravitationsuntersuchung identifiziert worden war. Zur weiteren Erkundung dieser neu entdeckten Mineralisation sind nun weitere Bohrungen in Gange.

Die entnommenen Kernproben wurden an die Laboratorien von ALS (dem weltweit führenden Anbieter von Laborprüfungen, Inspektionen, Zertifizierungen und Verifizierungslösungen) am Standort Val D’Or weitergegeben. Ziel ist es, daraus  eine Multi-Element-Reihe mit vier Säuren, inklusive Nickel und Kupfer, sowie eine Brandprobe für Platin und Palladium zu gewinnen.

Geschäftsleitung: Ein „Wendepunkt“ für den Explorer

Der Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer von Canada Silver Cobalt Works, Frank J. Basa kommentierte die erfreulichen neuen Auswertungen von „Graal“. Die vorläufigen XRF-Resultate aus dem Frühphasen-Bohrprogramm seien äußerst ermutigend und ergänzten die Ergebnisse für Kobalt und Nickel, die von den Projekten nahe Cobalt und Gowganda in Nord-Ontario vorliegen. Sowohl diese Liegenschaften als auch die Gelände in Québec befänden sich in risikoarmen Bergbaurechts-Jurisdiktionen; eine wesentliche Voraussetzung, um Batteriemetalle für den entstehenden nordamerikanischen Batteriemarkt liefern zu können.

Er glaube, so Basa weiter, dass es sich um einen Wendepunkt für Canada Silver Cobalt Works als Explorationsunternehmen handele. Obwohl die Labor-Auswertungen der Proben noch ausstünden, würde das Interesse des Unternehmens an dem Gebiet bereits bekräftigt. Während die Betriebe weiter ausgebaut werden, sei es wichtig, auch vielversprechende Projekte in der Pipeline zu haben, die die langfristige strategische Vision von Canada Silver Cobalt Works unterstützen.

Auch die Fortsetzung des Aufbaus erfolgreicher Beziehungen sei ein Schlüssel zu diesem Erfolg; etwa so wie beim Erwerb des „Chute-des-Passes“-Claims, der an „Graal“ angrenzt. Canada Silver Cobalt Works hatte erst Anfang der Woche eine Vereinbarung zum 100-prozentigen Erwerb der 16 Claims des Grundstücks „Chute-des-Passes“ unterzeichnet, die im gemeinsamen Besitz von SOQUEM Inc. Mines Coulon Inc. ist.

Tochtergesellschaft für Batteriemetallgeschäft und Technik

Anfang November hatte Canada Silver Cobalt Works zudem eigens für das Batteriemetallgeschäft eine Tochtergesellschaft gegründet, die Coniagas Battery Metals Inc. Coniagas ist nun der Besitzer der Nickel-Kupfer-Kobalt-Explorationsgrundstücke in Quebec und Ontario und unterhält die firmeneigene, umweltfreundliche „Re-2Ox“-Verarbeitungstechnologie, mit der aus Primärmaterial Kobalt-, Nickel- und Kupfersulfate für Hersteller von Elektrofahrzeugbatterien produziert werden.

Weiterhin das Hauptprojekt: „Castle“ in Ontario

Canada Silver Cobalt Works ist strategisch gut positioniert, um eines der führenden kanadischen Unternehmen auf dem Silber-Kobalt-Sektor zu werden. Flaggschiff des Unternehmens ist weiterhin das zu 100 Prozent gehaltene Projekt „Castle” inklusive der zugehörigen gleichnamigen, ehemals produzierenden Mine. „Castle“ bietet ein erhebliches Explorationspotenzial für Silber und Gold, ebenso wie für Batteriemetalle wie Kobalt, Nickel, und Kupfer.

„Castle“ befindet sich unweit von Gowganda im produktiven, erstklassigen Bergbaurevier von Nord-Ontario. Dort hatte das Unternehmen ein bedeutendes hochgradiges Silberadersystem auf dem Projektteil „Castle East“ identifiziert. Diese Entdeckung weist den weltweit höchsten Silberressourcengehalt auf: Jüngste Bohrabschnitte ergaben Resultate von bis zu 89.853 Gramm Silber pro Tonne (das entspricht 2.621 Unzen je Tonne). Mit einem Bohrprogramm soll die Größe der Lagerstätte erweitert werden; eine aktualisierte Ressourcenschätzung wird für das erste Quartal 2022 anvisiert.

Bereits im Mai vergangenen Jahres hatte das Unternehmen, basierend auf einem ersten kleineren Bohrprogramm, die erste NI 43-101-konforme Ressourcenschätzung in der Region veröffentlicht. Die abgeleiteten (inferred) Ressourcen wurden darin auf 7,56 Millionen Unzen Silber beziffert, darunter extrem hochgradiges Silber (ungeschnitten 8,582 Gramm (oder 250,2 Unzen) pro Tonne aus 27.400 Tonnen Material von zwei Abschnitten aus der Zone „Castle East Robinson“, beginnend in einer Vertikaltiefe von etwa 400 Metern.

In der nahegelegenen Stadt Cobalt befindet sich die Verarbeitungsanlage von TTL Laboratories, vor Ort ist eine Pilotanlage zur Produktion kobaltreicher Schwerkraftkonzentrate vorhanden. Außerdem besitzt Canada Silver Cobalt Works ein urheberrechtlich geschütztes, hydrometallurgisches Verfahren (Re-2Ox), mit dem sich Kobaltsulfat in technischer Qualität sowie Nickel-Mangan-Kobalt-Formulierungen in technischer Qualität herstellen lassen.