Eine angenehme Überraschung meldet Canada Silver Cobalt Works (TSX-V: CCW, OTC: CCWOF, FFM: 4T9B, WKN: A2JEX7) kurz vor Weihnachten: Der Explorer aus Coquitlam, Kanada, schwerpunktmäßig unterwegs in Sachen Silber und Kobalt, stieß im Rahmen eines laufenden Bohrprogramms auf seinem Flaggschiffprojekt „Castle“ auf signifikante Goldmineralisierungen. Die aufregenden Funde dienen nicht nur den Geologen zum näheren Verständnis der örtlichen Gesteinsschichten. Auch die Wirtschaftlichkeit der Mineralisierungen in der „Robinson-Zone“ könnte bald in noch besseres Licht rücken.

Das laufende Bohrprogramm soll insgesamt 50.000 Meter abdecken, wovon 18.000 Meter bereits abgeschlossen werden konnten. Zwei Bohrer sind rund um die Uhr und täglich im Einsatz. Wie Canada Silver Cobalt Works am Donnerstag mitteilte, haben solche Bohrungen durch Mineralisierungen von hochgradig silber- und kobalthaltigen Venenstrukturen auch erhebliche, sichtbare Goldmineralisierungen geschnitten. Dabei wurden Spitzenwerte von 25 Gramm pro Tonne gemeldet; besonders prägnate Resultate gaben die Löcher CS-20-25 und CS-20-31 aus.

Goldfunde bestätigen Hypothesen und verbessern Wirtschaftlichkeit

Matt Halliday, professioneller Geologe und Vorstandsvorsitzender von Canada Silver Cobalt Works erklärt, dass die Ergebnisse aus Loch CS-20-25 die Bestätigung einer Arbeitshypothese darstellen. Angenommen wurde die mögliche Korrelation zwischen der bekannten Robinson-Goldmineralisierung und der unmittelbar westlich gelegenen Ablagerungen innerhalb erheblicher Umformungen aus dem Archäikum, die mit Goldlagerstätten verbunden sind.

Bedeutsam sei, dass durch Loch CS-20-31 just eine solche Grünstein-Silber-Kobalt-Ader identifiziert worden sei. (Grünstein oder Diabas ist ein basaltisches-subvulkanes Erguss-Gestein). Historische Reports früherer Arbeiten berichteten von Silberbarren, die rückgewinnbare Mengen an Gold enthielten; daher ist die jetzt entdeckte Mineralisierung eine so spannende Neuigkeit. Das Loch habe überdies oberflächennah sichtbares Gold aufgezeigt. Dies und weitere Entdeckungen von Goldmineralisierungen sollten signifikante Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit des Venensystems der Robinson-Zone zeigen.

Gold über dem Grünstein

Nach dem oberflächennahe Goldfund innerhalb des Diabases durch CS-20-31 wurde der potenzielle Korridor für das archäische Gold um mehr als 200 Meter erweitert. Sollte das Gold aus den Kobalt-Silber-Adern aus reaktivierten archäischen Strukturen stammen, weist das potenziell auch auf tieferliegende Goldmineralisierungen unterhalb des Diabases hin.

Die Bohrergebnisse im Detail

Loch CS-20-31 durchteufte 24,95 Gramm Gold pro Tonne über eine Strecke von 0,30 Metern in einer Tiefe von 49,70 bis 50 Metern. Die Mineralisierung ist in Kalzit-Adern in Vulkantuff eingebettet. In nördlicher Richtung kreuzte Loch CS-20-31 3,82 Gramm pro Tonne über 2,86 Meter zwischen 451 und 453,18 Meter. Darin enthalten ist ein hochgradiges Intervall mit 6,11 Gramm Gold pro Tonne zwischen 451,52 und 453,18 Metern.

Die Gold-Kobalt-Mineralisierung aus CS-20-31 ist ein besonders interessanter Fund. Es handelt sich um die vierte mögliche Erweiterung des sogenannten Robinson-Systems, das somit aus mindestens fünf mineralisierten Adern auf diesem Gebiet besteht. Die besagte Vene scheint allerdings einer anderen Ausrichtung zu folgen als die zuvor identifizierten En-Echelon-Schnittbrüche (das sind durch nichtkoaxiale Scherung erzeugte Gesteinsstrukturen). Zudem handelt es sich um die erste Vene in der Robinson-Zone, die eine signifikante Goldmineralisierung enthält. Ein gewisser Anteil der Löcher des Bohrprogramms wurde nun der Identifizierung und Weiterverfolgung dieser Orientierung zugewiesen. Die in westlichem Bereich gesammelten Informationen werden überarbeitet und einer Neuinterpretation unterzogen, um einen Zusammenhang zwischen dem bekannten Goldsystem aus dem Archaikum und den Adern im Diabas-Gestein zu prüfen.

Loch CS-20-25, etwa 300 Meter nordwestlich von vorgenanntem Loch, kreuzte drei separate Venenstrukturen in flacheren Ebenen und schnitt dabei 5,00 Gramm über ein Ein-Meter-Intervall zwischen 315 und 316 Metern, 0,78 Gramm Gold über 0,80 Meter zwischen 145,50 und 146,30 Metern sowie 0,6 Gramm Gold pro Tonne über einen Meter zwischen 240 und 241 Metern.

Früherer Fund in der Nachbarschaft

Wie Canada Silver Cobalt Works schon im März diesen Jahres meldete, hatte das Vorjahres-Bohrloch CS-19-19 in Castle-East eine Goldmineralisierung von 4,3 Gramm pro Tonne über vier Meter sowie 1,5 Gramm pro Tonne über 12,5 Meter innerhalb einer 30 Meter-Kernlänge mit einem gemittelten Gehalt von 0,70 Gramm pro Tonne geschnitten, dies in einer vertikalen Tiefe von 240 Metern. Das Intervall umfasste einen Meter zu 15,2 Gramm Gold pro Tonne.

Dieser Fund befindet sich nur 460 Meter südwestlich der Zone, in der aktuell ein neues Loch mit der Nummer CS-20-24 visuell ermutigende Erfolge aufweist. Zwischen 40 und 368 Metern Tiefe durchteufte es mehrere möglicherweise goldhaltige Quarzcarbonat-Adern mehrerer Generationen mit Sulfid-Mineralisierungen und starken Abweichungen im archäischen Paket oberhalb des Diabas-Gesteins der geologischen Nipissing-Zone (benannt nach dem gleichnamigen See). In Feldspatporphyr wurde auch Arsenopyrit entdeckt.

Nun wird eine mögliche Beziehung zwischen beiden Gebieten untersucht; die Geologen warten auf Testergebnisse für das neue Loch.

Probenvorbereitung und Qualitätssicherung

Zur Ermittlung der Messewerte wurden Kernproben zwischen 0,30 und einem Meter Länge bei einer durchschnittlichen Bohrkerngewinnung von 95 Prozent gesammelt. Jeweils die Hälfte der Kerne wurde katalogisiert und eingelagert, die andere Hälfte zur Gewinnung von Proben genutzt. Bei signifikanten und sichtbaren Gold- und Silbergehalten wurde die sogenannte „Pulp-Metallic“-Analyse angewandt, bei der die gesamte Probe letztlich vollständig pulverisiert und durch ein 200-Mesh-Sieb geleitet wurde, um Metalle und „Brei“ (pulp) zu trennen. (Mesh ist eine Maßeinheit für die Feinheit von Sieben). Die Feinanteile (-200 Mesh) wurden einer geochemischen Analyse mit Atomabsorptionsfinish für Silber, Gold, Kupfer, Nickel und Kobalt unterzogen. Die groben Anteile zu +200 Mesh wurden unter gravimetrischen Verfahren für Gold und Silber analysiert, um einen gewichteten Durchschnittsassay für die Gesamtprobe herzustellen. Durchgeführt wurde dies von Swastika Laboratories, einem zertifizierten und von Canada Silver Cobalt Works unabhängigen Labor.

Über Canada Silver Cobalt Works

Canada Silver Cobalt Works aus Coquitlam ist strategisch bestens positioniert, um ein führender kanadischer Anbieter von Silber und Kobalt zu werden. Flaggschiff des Unternehmens ist das Projekt „Castle“ mit seiner gleichnamigen Mine sowie dem 78 Quadratkilometer großen Grundstück. Das Areal hat bereits in der Vergangenheit ausgezeichnete Explorationsmöglichkeiten für Silber, Kobalt, Nickel, Gold und Kupfer im sogenannten „Gowganda Silver District“ in Nord-Ontario geboten. Die Castle-Liegenschaft befindet sich etwa 15 Kilometer östlich der Lagerstätte „Juby“ von Pan American Silver, 30 Kilometer südlich der Mine „Young-Davidson“ von Alamos Gold, 75 Kilometer südwestlich des Macassa-Komplexes von Kirkland Lake Gold und 100 Kilometer entfernt von Timmins West, wo kürzlich ebenfalls Gold entdeckt wurde.

Im Mai 2020 veröffentlichte Canada Silver Cobalt Works die erste Ressource im Gowganda- und Greater Cobalt Camp. Diese bezifferte sich auf insgesamt 7,56 Millionen Unzen Silber in abgeleiteten Ressourcen aus sehr hochwertigem Silber (ungeschnittener Gehalt pro Tonne: 8.582 Gramm pro Tonne beziehungswiese 250,2 Unzen pro Tonne) in insgesamt 27.400 Tonnen Material aus zwei Abschnitten in vertikaler Tiefe von etwa 400 Metern innerhalb der Robinson-Zone.

Vorhanden sind ein Untertagezugang zur Castle-Mine, eine Pilotanalage zur Herstellung kobaltreicher Schwerkraftkonzentrate sowie eine in der Stadt Cobalt ansässige Verarbeitungsanlage. Außerdem verfügt Canada Silver Cobalt Works über ein proprietäres hydrometallurgisches Verfahren (Re-2OX) zur Herstellung von Kobaltsulfat in technischer Qualität.