Nachdem Cabral Gold (TSX-V: CBR, WKN: A2JC8S; ISIN: CA1271061022) erst kürzlich ein ausführliches Update seiner Erkundungsbohrungen bei „Indio”, „Machichie” und weiteren Zielen gegeben hatte, geht es weiter mit guten Neuigkeiten aus „Cuiú Cuiú“, diesmal von der Lagerstätte „Moreira Gomes“. Die Auswertung der ersten beiden Bohrlöcher sorgt für angenehme Überraschungen: Offenbar hatte die bisherige Ressourcenschätzung das Potenzial des Gebietes unterschätzt.

Im Sektor „Moreira Gomes“ des „Cuiú Cuiú“- Goldprojekts im nordbrasilianischen Bundesstaat Para läuft derzeit ein auf insgesamt 5.000 Meter angelegtes Diamantbohrprogramm, das seinerseits Teil eines insgesamt 25.000 Meter umfassenden Programms ist. Mit den Auffüllbohrungen sollen die Grenzwerte der hochgradigen Zonen innerhalb der Lagerstäten Central und „Moreira Gomes“ festgelegt werden.

Bohrungen gaben Hinweise auf hochgradige Vererzung

Alan Carter, der Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer von Cabral Gold, bezeichnete die Testergebnisse aus den ersten beiden Diamantbohrlöchern am Donnerstag in einem Statement als „sehr vielversprechend”. Die aktuellen Bohrergebnisse, heißt es aus Vancouver, deuten auf eine signifikante hochgradige Zone hin, die eine erhebliche Menge Gold beherbergen könne. Das aktuelle Bohrprogramm, so Carter, trage dazu bei, das Ausmaß der neuen hochgradigen Zone weiter zu definieren. Beide Bohrungen legen die Vermutung nahe, dass das Potenzial des Gebietes in der Vergangenheit erheblich unterbewertet wurde.

Aufschlussreiche Ergebnisse aus „Zone 104“

Das erste dieser Löcher mit der Nummer 208-21 sollte die Aufwärtskontinuität eines hochgradigen historischen Bohrabschnitts (Loch 104-10) testen, der seinerzeit zwei Meter mit 70,2 Gramm Gold pro Tonne inklusive 0,5 Meter mit 264,9 Gramm pro Tonne gekreuzt hatte. Der historische Abschnitt wurde zwar in die von „Mincon International Limited“ im Jahr 2018 erstellte Ressourcenschätzung eingeschlossen, war aber auf maximal 2,0 Gramm Gold pro Tonne gesenkt worden. Dies führte dazu, dass die gesamte durchteufte Goldmineralisierung auf diesen Wert reduziert und nicht als hochwertiges Material kategorisiert wurde.

Das neue Loch 208-21 durchteufte nun einen Abschnitt von 2,1 Meter mit 29,4 Gramm Gold pro Tonne aus einer Tiefe von 90,3 Metern, inklusive 0,5 Metern mit 120,6 Gramm Gold pro Tonne, was auf ein steiles Abfallen gen Norden hinweist. Dies ist ein deutlicher Anhaltspunkt für die Existenz einer hochgradigen parallelen Zone, die sich 75 Meter südlich der „Moreira Gomes“-Hauptzone befindet.

Das Gebiet hat nun auch einen Namen bekommen: „Zone 104“.

Loch 209-12 geht „durch die Decke“

Das zweite Diamantbohrloch mit der Nummer 209-21 kreuzte in der Tiefe die Ausdehnung derselben Zone und brachte aus 159 Metern ein Sechs-Meter-Intervall mit 1,3 Gramm Gold pro Tonne zutage. Ferner schnitt es zwei schmalere Vererzungen, darunter 1,6 Meter mit 2,6 Gramm Gold pro Tonne aus 77,7 Metern sowie 0,5 Meter mit 1,3 Gramm Gold pro Tonne. Das wiederum ist ein Hinweis auf schmalere Zonen zwischen der Lagerstätte „Moreira Gomes“ und der „Zone 104“.

209-21 durchteufte des Weiteren oberflächennah 63 Meter mit 0,5 Gramm Gold pro Tonne. Die Resultate deuten auf das Vorhandensein einer weitläufigen Gold-in-Oxid-Decke in Saprolit und Deckensedimenten hin. Diese ist bis zu 48 Meter dick und weist einen Durchschnittsgehalt von 0,5 Gramm Gold pro Tonne auf.

Da auch weitere Bohrlöcher oxidiertes Material mit ähnlichen Werten oberhalb der Hartgestein-Hauptlagerstätte durchschnitten hatten, handelt es sich bei dieser Decke mit großer Wahrscheinlichkeit um das Resultat von Erosion des vererzten Gesteins aus „Moreira Gomes“ und infolgedessen eine oberflächennahe Streuung von Gold in Böden, Sedimenten und Saprolit.

Es sind zwar noch weitere Bohrungen zur näheren Untersuchung nötig, doch die bereits vorliegenden Hinweise deuten auf eine Ausdehnung der Schicht bis zu 200 Metern nördlich und südlich der Ränder von „Moreira Gomes“ hin; das wäre eine Abdeckung von etwa 500 mal 400 Metern.

Das lässt das Gebiet, das in der Ressourcenschätzung von 2018 noch als taubes Gestein klassifiziert wurde, in ganz neuem Lichterscheinen. Das niedergradige oxidierte Oberflächenmaterial könnte ein Plus von etlichen Unzen für die Ressourcenschätzung bedeuten.

Ergebnisse von anderen Bohrzielen werden erwartet

Die Neuigkeiten aus Cuiú Cuiú sollten so bald nicht abreißen: Die Proben weiterer fünf Bohrlöcher und diverser RC-Bohrungen von den Explorationszeilen JM, JN, Hamilton Novo und Maranhao West werden aktuell noch untersucht.