Beim nordbrasilianischen Goldprojekt „Cuiú Cuiú“ von Cabral Gold Inc. (TSX-V: CBR, WKN: A2JC8S; ISIN: CA1271061022) konzentrieren sich die Explorationen zurzeit nicht nur auf das Ziel „Moreira Gomes“ mit seiner spektakulären Gold-in-Oxid-Decke. Auch anderenorts drehen sich die Bohrer auf den Spuren der Goldvererzungen. Wie das Unternehmen aus Vancouver nun mitteilte, liegen die ersten Resultate von Rückwärtsbohrungen („RC“) als Folgebohrungen vom Ziel „Morro Da Lua“ vor. Dazu gibt es weitere Aktualisierungen von den Bohrarbeiten – so werden demnächst zusätzliche Geräte ihre Arbeit aufnehmen.

 Bei „Morro da Lua“ („Mondhügel“) handelt es sich um eines von 43 identifizierten Zielen abseits der bereits identifizierten Lagerstätten „Central“ und „Moreira Gomes“ auf dem „Cuiú Cuiú“ Goldprojekt. Darüber hinaus ist es eines der zehn Ziele mit besonders hochgradigen Ergebnissen. „Morro Da Lua“ liegt 2,8 Kilometer nordöstlich von „Central“ und fünf Kilometer nordwestlich von „Moreira Gomes“.

Ein einzelnes Diamantbohrloch (DDH194) aus dem Jahr 2019 hatte an diesem Ziel unterhalb von historischen Kleinbergbau-Abbaustätten drei hochgradige Adern durchteuft. Es stieß dabei auf Intervalle von 2,8 Metern zu 19,5 Gramm Gold pro Tonne, 0,6 Metern zu 14,8 Gramm und 0,5 Metern zu 9,1 Gramm.

Die neuen Bohrungen bei „Morro da Lua“

Mit den nun kürzlich niedergebrachten sechs Folge-RC-Bohrungen sollte die Durchgängigkeit jener Adern entlang von Streichen und Neigung sichergestellt werden. Es wurden mindestens drei hochgradige Adern mit Nord-Ost-Trend identifiziert, die sich entlang des Streichens und neigungsabwärts fortsetzen – darunter eine ganz neu entdeckte mineralisierte Gangstruktur.

Highlights der Ergebnisse jener RC-Folgebohrungen sind zwei Meter zu 10,5 Gramm Gold (RC84), ein Meter mit 6,2 Gramm Gold (RC87) und zwei Meter mit 3,6 Gramm Gold(RC88); diese Gehalte beziehen sich jeweils auf eine Tonne Material. Die Ergebnisse weisen auf die Kontinuität entlang des Streichens und neigungsabwärts sowie das Vorhandensein einer neuen mineralisierten Gangstruktur hin.

Zwei der drei bereits vom historischen Loch durchschnittenen Aderstrukturen setzten sich somit augenscheinlich nach Norden und Süden fort; allerdings reichten die Folgebohrungen nicht aus, um auch die dritte mineralisierte Struktur (die mit 0,6 Metern zu 14,8 Gramm Gold pro Tonne) zu begründen. Stattdessen wurde unmittelbar östlich der Hauptstruktur eine neu entdeckte vererzte Aderstruktur geschnitten: RC85 stieß auf 3 Meter zu 6,6 Gramm Gold.

Aus den Bohrergebnissen lässt sich schließen, dass am Ziel „Morro da Lua“ mindestens drei parallele hochgradige Aderstrukturen zu finden sind, die sich über wenigstens 150 Meter der Streichenlänge fortsetzen, nach Nordosten verlaufen und steil nach Nordwesten abfallen.

Interessanterweise wurden ganz ähnliche Aderstrukturen mit Nord-Ost-Trend bereits anderenorts südlich von „Morro da Lua“ identifiziert, unter anderem „JN“, „Machichie SW“ und „Hamilton Novo“. Cabral plant nun weitere Bohrungen, um die Ausdehnung der Hochgradigen „Morro Da Lua“-Adern zu bestimmen.

Bohrer bekommen Verstärkung

Cabral meldet außerdem, dass Bohrverträge für zwei weitere Bohranlagen vergeben und bereits unterzeichnet wurde. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der auf „Cuiú Cuiú“ eingesetzten Bohrmaschinen auf insgesamt fünf. Drei davon sind Diamantbohrer, bei den beiden anderen handelt es sich um Maschinen für Rückwärtsbohrungen. Vertragspartner für die beiden neuen Diamant-Bohrgeräte ist „Energold Perfuracoes Ltda“ aus der Stadt Belém.

Die erste der beiden Maschinen sollte Anfang August von Ort eintreffen und soll zunächst an regionalen Zielen eingesetzt werden. Das zweite Bohrgerät soll Ende August oder Anfang September betriebsbereit sein und dann zunächst Bohrungen an der hochgradigen Lagerstätte „Central“ vornehmen.

Updates zu Bohrprogramm und Bohrer-Einsätzen

Nachdem an so vielen unterschiedlichen Orten auf „Cuiú Cuiú“ gebohrt und getestet wird, gibt Cabral in der aktuellen Unternehmensmeldung auch eine aktualisierte Übersicht.

Die Ergebnisse aus den sieben Diamantbohrlöchern DDH217 bis DDH223, die kürzlich bei „Moreira Gomes“ niedergebracht worden waren, stehen aktuell noch aus. Mit ihnen sollte die Durchgängigkeit mehrerer Zonen mit hochgradiger Goldmineralisierung definiert werden, auf die die dort bisher durchgeführten Bohrungen hinweisen. Loch DDH224 wird derzeit angelegt.

Zusätzlich zu den „Moreira Gomes“-Diamantbohrungen wird das große RC-Bohrgerät von Geosedna aus Lagoa Santa dazu eingesetzt, die darüber liegende Oxiddecke zu erkunden. Hier stehen die Ergebnisse mehrerer Bohrlöcher ebenfalls noch aus. Etwa 70 Bohrungen mit einer jeweils maximalen Tiefe von 65 Metern sollen in den kommenden Monaten die Größe der Oxiddecke erkunden.

Das RC-Aufklärungs-Gerät von Cabral testet derweil weitere regionale Ziele. Auch ein Update dieses Programms soll in Kürze folgen.

Positives Fazit der Geschäftsleitung

Der Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer von Cabral Gold Inc., Alan Carter sagte in seinem Statement, dass die Ergebnisse der sechs „Morro da Lua“-RC-Bohrungen sehr vielversprechend seien und auf eine hochgradige Goldvererzung in mindestens drei Adern entlang des Streichens und der Neigung hinweisen. Cabral habe bewiesen, dass solche hochgradigen Intervalle nicht isoliert seien. Um die Ausdehnung der Adern bei „Morro da Lua“ vollständig zu erfassen, müssen nun weitere Bohrungen durchgeführt werden.

Die Aufstockung um zwei weitere Diamantbohrer vor Ort ermöglicht eine aggressivere Untersuchung der hochgradigen Zonen von „Moreira Gomes“, „Central“ und „Machichie“, während zugleich die Gold-in-Oxid-Decke bei „Moreira Gomes“ geprüft und weitere regionale Ziele bei „Cuiú Cuiú“ untersucht werden.

Über Cabral Gold Inc.

Cabral Gold Inc. ist ein kanadisches Junior-Explorationsunternehmen, dessen Flaggschiffprojekt „Cuiú Cuiú“ sich in der Region Tapajós im nordbrasilianischen Bundessstaat Pará befindet. Diese Gegend war Schauplatz des großen brasilianischen Goldrausches zwischen 1978 und 1995. Damals wurden geschätzte 30 bis 50 Millionen Unzen Seifengold produziert, zwei Millionen allein aus „Cuiú Cuiú“, einem damaligen „Garimpo“ (einer semi-offiziellen Abbaustelle). Heute befindet sich „Cuiú Cuiú“ zu 100 Prozent im Besitz von Cabral Gold Inc. Bislang ist es gelungen, dort zwei Goldlagerstätten zu definieren. Deren National-Instrument-43-101-konforme Ressourcenschätzung wird auf 5,9 Millionen Tonnen zu 0,90 Gramm Gold pro Tonne oder 200.000 Unzen (indicated) beziehungsweise 19,5 Millionen Tonnen zu 1,24 Gramm Gold (800.000 Unzen) (inferred) beziffert.