Erstellt im Auftrag von Barton Gold Holdings Limited

Starke Bohrergebnisse: Australiens Goldbergbau steht unter Strom 

Starke Bohrergebnisse: Australiens Goldbergbau steht unter Strom  Barton Gold

Der Edelmetallentwickler Barton Gold AU0000153215 A3DJY0 treibt das Gold-Silber-Projekt Tunkillia 70 km südöstlich von Tarcoola in Südaustralien voran. Anfang Oktober wurden die letzten Ergebnisse aus dem 39.000 Meter umfassenden Bohrprogramm der Phase 2 gemeldet. Unter den Ergebnissen: 53 Meter mit 2,51 Gramm Gold pro Tonne ab 60 Metern Tiefe, 21 Meter mit 4,13 Gramm ab 61 Metern Tiefe und 14 Meter mit 3,80 Gramm ab 67 Metern Tiefe. Die starken Bohrergebnisse aus den "Starter Pits" von Tunkillia stützen das Potenzial für zusätzliche, oberflächennahe und hochgradige Mineralisierung. Das Bohrprogramm soll die Ressourcenklassifizierung aufwerten und die Grundlage für die weitere Projektentwicklung schaffen.

Barton Gold treibt Gold-Silberprojekt in Südaustralien voran

Die hohen Goldgehalte dort könnten laut Unternehmen das Gehaltsprofil dieser Mineralisierung für die bevorstehende Vormachbarkeitsstudie (PFS) anheben – mit positiven Auswirkungen auf die prognostizierten wirtschaftlichen Erträge des Projekts. Die Ergebnisse stützen die bisherigen hochgradigen Treffer und das Potenzial für neue, oberflächennahe Zonen innerhalb der bestehenden "Starter Pits", erklärt Managing Director Alexander Scanlon. Barton überarbeitet nun das Mineralisierungsmodell auf Basis von insgesamt rund 58.000 Metern zusätzlicher Bohrungen aus den beiden Programmphasen.

Bohrungen, Machbarkeitsstudien, M&A: Australiens Goldbergbau steht unter Strom. Die Explorationsausgaben im Goldsektor des Landes legten im zweiten Quartal 2026 Daten des Australian Bureau of Statistics zufolge gegenüber dem Vorquartal um 23,6 % auf 565,6 Mio. AUD zu. Über alle mineralischen Rohstoffe hinweg wurden rund 3.500 Kilometer gebohrt – ein Plus von 29 %. Die Bohrmeter in neuen Lagerstätten legten sogar um 69 % zu. Die Zahlen sind nicht saisonbereinigt.

Dass sprichwörtlicher Dampf auf dem Kessel ist, zeigen weitere Ereignisse. Das südafrikanische Unternehmen Gold Fields ZAE000018123 856777 griff im September mit einem unverbindlichen, 38,7 Mrd. AUD schweren Übernahmevorschlag nach Australiens führendem Goldproduzenten Northern Star Resources AU000000NST8 A0BLDY. Der Zusammenschluss würde den zweitgrößten reinen Goldproduzenten der Welt nach Newmont US6516391066 853823 schaffen.

Gold Fields scheitert mit Übernahmevorschlag, OceanaGold plant Einstieg in Down Under

Doch Northern Star wies die Offerte zurück und sieht den eigenen Wert im Angebotspreis nicht widergespiegelt. "Gold Fields hat versucht, eines der weltweit führenden Goldportfolios zu einem Preis zu erwerben, der weit unter dem liegt, was der Vorstand für seinen fundamentalen Wert hält, und das zu einem äußerst opportunistischen Zeitpunkt", sagte Michael Chaney, Vorsitzender von Northern Star, in einer Erklärung. Ob die Übernahme damit vom Tisch ist? Offen.

Besser lief es für OceanaGold CA6752224007 A41ADE: Das kanadische Unternehmen einigte sich im August mit Ausgold auf eine 776 Mio. AUD schwere Übernahme. Ausgold AU000000AUC7 A0YE9R ist Eigentümer des Katanning-Goldprojekts in Westaustralien, das voraussichtlich 2029 in die Produktion gehen soll. Es wäre die erste Akquisition des Unternehmens in Down Under. Die Zustimmung der Aktionäre und die gerichtliche Genehmigung stehen noch aus, der Abschluss ist für Dezember geplant. Präsident und CEO Gerard Bond brachte bei der Bekanntgabe auf den Punkt, worauf es im Goldsektor derzeit ankommt: Bei Katanning gebe es Gold – und zwar wahrscheinlich mehr als bislang identifiziert. "Das Schwierigste in unserem Geschäft ist, überhaupt herauszufinden, wo Gold ist."

Zahlreiche Akteure im Land treiben ihre Projekte voran. Antipa Minerals AU000000AZY0 A1H84W etwa arbeitet am Projekt Minyari Dome in Westaustralien, die Vormachbarkeitsstudie (PFS) ist für November geplant. Das Unternehmen finalisiert derzeit das Verarbeitungskonzept, den Minenplan und das Wirtschaftsmodell. Im April 2026 wurde eine aktualisierte Mineralressourcenschätzung (MRE) veröffentlicht. Diese taxiert die kombinierten Mineralressourcen auf 2,9 Millionen Unzen Gold, 91.000 Tonnen Kupfer, 880.000 Unzen Silber und 13.000 Tonnen Kobalt. Nur 30 Kilometer südwestlich liegt mit Tim’s Dome ein weiteres Projekt des Unternehmens. Hier konnte im September die mineralisierte Streichenlänge auf 2,2 Kilometer erweitert werden. Diamantbohrungen auf zuvor identifizierten elektromagnetischen Zielen wurden gestartet.

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In abgebrochenem Bohrloch: 219 Gramm Gold pro Tonne über 1 Meter

Australiens Goldexplorern gelingen immer wieder spektakuläre Bohrtreffer. Astral Resources AU000000AAR7 873184 meldete Anfang September 219 Gramm Gold pro Tonne über 1 Meter – und zwar in nur 25 Metern Tiefe. Ort des Geschehens: Die Lagerstätte Theia auf dem Mandilla-Goldprojekt rund 70 Kilometer südlich von Kalgoorlie in Westaustralien. Das betreffende Bohrloch wurde aufgrund übermäßiger Abweichung in einer Tiefe von 318,9 Metern deutlich vor der Zieltiefe abgebrochen. Weitere Resultate der Bohrung waren unter anderem 0,3 Meter mit 122 Gramm Gold pro Tonne ab 143 Metern und 0,30 Meter mit 60,4 Gramm ab 232 Metern.

Barton Gold Managing Director Scanlon rechnet mit weiteren Fortschritten bei Tunkillia. Nach Abschluss der Bohranalysen steht zunächst eine neue Goldressourcenschätzung an. Das Update der Silberressourcen und die Vormachbarkeitsstudie (PFS) sind für das erste Quartal 2027 geplant, anschließend soll der Bergbaupachtantrag (Mining Lease) folgen. Die Regierung hat im September den umweltbezogenen Scoping-Bericht genehmigt – ein erster Schritt im Antragsverfahren. Damit steht der Untersuchungsrahmen für den Antrag fest.

Für die Aktie des Unternehmens rücken damit die nächsten Entwicklungsschritte in den Fokus. Neue Ressourcenschätzungen und die Vormachbarkeitsstudie können in den kommenden Quartalen potenziell einen klareren Pfad für die Entwicklung von Tunkillia in Richtung Produktion weisen – und bei überzeugenden Ergebnissen auch eine höhere Bewertung rechtfertigen.