Substanzielle Fortschritte, Weltklasse-Lagerstätten: Südaustralien wird zum Explorer-Hotspot
Der Edelmetallexplorer Barton Gold AU0000153215 A3DJY0 veröffentlichte Anfang Juli Ergebnisse aus dem Phase-2-Bohrprogramm auf dem Tunkillia-Goldprojekt in Südaustralien. Die Ergebnisse können sich, gemessen an den Goldgehalten, sehen lassen: 13 Meter mit 5,01 Gramm Gold pro Tonne in 55 Metern Tiefe und 17 Meter mit 3,09 Gramm ab 100 Metern Tiefe wurden gemeldet. Geschäftsführer Alexander Scanlon sieht bestätigt, dass "Tunkillia in Schlüsselbereichen weiterhin breite, hochgradige Durchschneidungen liefert." Die zuletzt veröffentlichten Bohrergebnisse stammen aus der südlichen Zone von Area 223 und umfassen einige der bisher höchsten Gehalte, die in dieser Zone gemessen wurden.
Barton Gold plant aktualisierte MRE und PFS
Barton Gold will seine Phase-2-Erweiterungsbohrungen so schnell wie möglich abschließen, um mit der Aktualisierung der Mineralressourcen, der Fertigstellung der vorläufigen Machbarkeitsstudie (PFS) und der Einreichung des Antrags auf eine Bergbaukonzession fortfahren zu können. Das Unternehmen setzt im Rahmen einer regionalen Strategie voll auf das geologische und infrastrukturelle Potenzial Südaustraliens und besitzt für mehrere Projekte über 5.000 km² an Mineralkonzessionen im zentralen Gawler-Craton in Südaustralien, die durchweg nahe wichtiger Straßen- und Schieneninfrastruktur liegen.
Der Gawler-Craton ist ein uralter geologischer Schild, der zu den reichsten Mineralprovinzen Australiens gehört. Hier liegen weltberühmte Mega-Lagerstätten wie Olympic Dam (Kupfer-Uran-Gold) oder die ehemals hochprofitable Challenger-Goldmine.
Barton betreibt außerdem die einzige Goldaufbereitungsanlage der Region. Die Central Gawler Mill soll den Plänen des Explorers zufolge die geplante Wiederinbetriebnahme des Challenger-Goldprojekts unterstützen, während das Tunkillia-Goldprojekt im Zuge seiner Weiterentwicklung zum zweiten Zentrum ausgebaut werden soll.
Barton Gold ist nicht der einzige Explorer, der das Potenzial Südaustraliens entdeckt hat. Während Westaustralien mit 98 % des Eisenerzes und 60 % der Goldreserven das unangefochtene Schwergewicht im Bergbau Down Unders bleibt, wächst das Interesse an Projekten zwischen Adelaide, Nullarbor und Marla.
Explorer entdecken Südaustraliens Potenzial
Marmota AU000000MEU8 A0M2RS etwa exploriert unweit von Barton Golds Projekt Challenger das Gawler Craton Projekt. Im Mai legte das Unternehmen Ergebnisse von Bohrungen auf der Goldentdeckung Greenewood vor. Es handelte sich um detaillierte 1-Meter-Proben aus Phase 2, die bis zu 41 Gramm Gold pro Tonne enthielten.
Minerals 260 AU0000173486 A3C14R bohrt derzeit auf dem Bullabulling Goldprojekt 25 Kilometer westlich von Coolgardie. Die Ende Juni vorgelegten Ergebnisse bestätigen die Kontinuität der Mineralisierung innerhalb der 4,5-Moz-MRE sowie Erweiterungen über die Ressourcengrenzen hinaus. Seit der MRE wurden 78.000 Bohrmeter absolviert, die in die für August 2026 geplante Aktualisierung der Ressourcenschätzung einfließen sollen.
Hillgrove Resources AU000000HGO6 859537 exploriert im Umfeld der zum Portfolio gehörenden Kanmantoo-Mine unweit von Adelaide. Diese wurde von 2010 bis 2020 als Tagebau betrieben, wobei rund 137.000 Tonnen Kupfer und über 55.000 Unzen Gold gefördert wurden. Der Untertagebau begann im Mai 2023, die kommerzielle Produktion wurde im Juli 2024 aufgenommen.
Im Februar startete Hillgrove ein Bohrprogramm, um die prognostizierten Tiefenausdehnungen der Kavanagh-Mineralisierungszone zu erproben. Die ersten, im Juni vorgelegten Ergebnisse bestätigen die Fortsetzung der Kavanagh-Mineralisierungszone in der Tiefe. Unter den Resultaten: 24 Meter mit 1,69 % Kupfer und 0,47 Gramm Gold pro Tonne.
Havilah und Sandfire treiben Kalkaroo voran
Havilah Resources AU000000HAV4 542176 und Sandfire Resources AU000000SFR8 A0ERN6 schlossen im Februar eine Vereinbarung zur Entwicklung des Kupfer-Gold-Projekts Kalkaroo im Nordosten Südaustraliens. Sandfire kann im Rahmen des Deals bis zu 80 % der Anteile an dem Projekt erwerben.
Kalkaroo ist eine der größeren, noch nicht erschlossenen Kupfer-Tagebaulagerstätten in Australien und enthält 1,1 Millionen Tonnen Kupfer, 3,1 Millionen Unzen Gold und 23.200 Tonnen Kobalt in gemessenen, angezeigten und abgeleiteten JORC-Mineralressourcen.
Barton Gold ist vom Potenzial des Tunkillia-Projekts überzeugt – nicht nur aufgrund positiver Bohrergebnisse, sondern auch aufgrund der im Mai 2025 fertiggestellten Scoping-Studie. Diese attestiert – ausgehend von einem Goldpreis von 5.000 AUD und einem Silberpreis von 50 AUD – eine jährliche Produktion von 120.000 Feinunzen Gold und 250.000 Feinunzen Silber. Der Nettogegenwartswert des Projekts wurde in der Studie bei 7,5 % Diskontsatz auf 1,4 Mrd. AUD taxiert.
Für die geplante PFS und die Bergbaukonzession laufen bereits diverse Vorarbeiten, darunter neben dem Phase-2-Programm auch Erhebungen zu Gewässern, technische Studien zur Abraumlagerstätte und ein ca. 3.000 m umfassendes Diamantbohrprogramm (DD) für erweiterte geotechnische und metallurgische Analysen.
Die PFS soll im ersten Kalenderquartal 2027 veröffentlicht werden – und könnte damit ebenso wie weiterhin positive Bohrergebnisse zum Kurskatalysator für die Aktie werden. Nach deutlichen Zuwächsen im Jahr 2025 hat der Kurs in den letzten sechs Monaten eine Korrekturphase durchlaufen, was einen günstigen Einstiegszeitpunkt darstellt.