Australien-Goldprojektentwickler schließt Bohrphase ab: Breite Treffer stärken Minenplan
Barton Gold AU0000153215 A3DJY0 hat neue Analyseergebnisse aus der zweiten Phase seines Ressourcenbohrprogramms am Tunkillia-Projekt in Südaustralien vorgelegt. Mehrere breite Goldabschnitte liegen innerhalb der geplanten Startgruben und stützen die Neuordnung des bisherigen Lagerstättenmodells. Den stärksten breiten Abschnitt lieferte Bohrloch TKB0745 mit 53 Metern zu durchschnittlich 2,51 Gramm Gold je Tonne ab 60 Metern Tiefe, inklusive 2 Meter mit 18,25 Gramm und 1 Meter mit 26,3 Gramm. Bohrloch TKB0742 traf ab 61 Metern auf 21 Meter mit 4,13 Gramm Gold, einschließlich 2 Metern mit 29,9 Gramm.
Hohe Gehalte in geringer Tiefe
Weitere Ergebnisse bestätigen mehrere Goldzonen nahe der Oberfläche. Bohrloch TKB0748 erreichte 14 Meter mit 3,80 Gramm Gold je Tonne ab 67 Metern. Darin lagen 2 Meter mit 11,0 Gramm. Bohrloch TKB0736 lieferte zwei Meter mit 16,75 Gramm ab 56 Metern. In größerer Tiefe traf Bohrloch TKB0724 auf 26 Meter mit 2,79 Gramm Gold je Tonne. Ein einzelner Meter erreichte 53,5 Gramm. Die Kombination aus breiten Abschnitten und einzelnen hochgradigen Zonen liegt innerhalb der für einen frühen Abbau vorgesehenen Bereiche S1 und S2.
Barton hatte die zweite Bohrphase ausgeweitet, um eine neue oberflächennahe Goldzone an den verwitterten Rändern eines großen Gesteinsgangs zu untersuchen. Die Ergebnisse bestätigen dort eine stärker senkrecht verlaufende Mineralisierung. Das bisherige Ressourcenmodell hatte die Goldzonen teilweise flacher dargestellt.
Rund 58.000 Bohrmeter fließen in neues Modell
Während der ersten und zweiten Programmphase bohrte Barton insgesamt 57.653 Meter in 520 Rückspül- und Diamantbohrlöchern. Allein die zweite Phase umfasste 38.760 Meter und 311 Bohrungen. Sämtliche Analyseergebnisse daraus liegen nun vor. Das Unternehmen modelliert die Goldmineralisierung auf dieser Grundlage vollständig neu. Die nächste Ressourcenschätzung soll mit der bisherigen Berechnung vom März 2025 verglichen werden. Tunkillia verfügt derzeit über 1,6 Millionen Unzen Gold und 3,1 Millionen Unzen Silber.
Neben den Startgruben zeigen die Bohrungen auch Erweiterungsmöglichkeiten in Area 51. Dort lässt sich eine höhergradige Zone über mehrere hundert Meter verfolgen. Im nördlichen Bereich von Area 223 liegt Mineralisierung teilweise an oder außerhalb der bisher modellierten Grubengrenze. Laut Geschäftsführer Alexander Scanlon "stützen die Ergebnisse die besten Gehalte der ersten Bohrphase und bestätigen neue, flach liegende hochgradige Zonen innerhalb der bestehenden Startgruben".
Vorstudie führt Richtung Projektgenehmigung
Die optimierte Konzeptstudie von Mai 2025 sieht eine Jahresproduktion von rund 120.000 Unzen Gold und 250.000 Unzen Silber vor. Auf Grundlage der dort verwendeten Metallpreise errechnete Barton einen Kapitalwert vor Steuern von 1,4 Milliarden AUD, eine interne Verzinsung von 73 Prozent und eine Amortisationszeit von weniger als einem Jahr. Die Kalkulation basiert auf einem Goldpreis von 5.000 AUD je Unze und einem Silberpreis von 50 AUD.
Die Startgruben S1 und S2 sollen während der ersten 27 Monate insgesamt 365.000 Unzen Gold und 923.000 Unzen Silber liefern. Ihre hohen Anfangsgehalte tragen einen großen Teil der frühen Projekterträge. Die neuen Bohrungen konzentrierten sich deshalb gezielt auf diese Bereiche. Eine aktualisierte Goldressource soll in Kürze erscheinen. Die Silberressource und vorläufige Machbarkeitsstudie sind für das erste Quartal 2027 vorgesehen. Danach plant Barton den Antrag auf eine Bergbaulizenz. Die Umweltbehörde von Südaustralien hat den Untersuchungsrahmen für das Genehmigungsverfahren bereits bestätigt.
Barton hat das Bohrprogramm damit erfolgreich abgeschlossen und verfügt nun über die Daten für die nächste Projektstufe. Die breiten Goldtreffer stärken jene Grubenbereiche, die den frühen Kapitalrückfluss tragen sollen. Ressourcenschätzung und Vorstudie übersetzen diese Ergebnisse als Nächstes in förderbare Mengen, Kosten und Reserven. Damit rückt die Barton-Gold-Aktie von einer Bohrstory immer näher an eine konkrete Minenentwicklung.