Wer genau hinschaut, sich informiert und den Newsflow im Auge behält, wird bis dato unterbewertete Bergbauunternehmen entdecken, die bei näherer Betrachtung beachtliches Potential aufweisen. Sie stehen quasi in den Startlöchern, um demnächst an den Wertpapiermärkten aufzutrumpfen. Gut, wenn man schon die entsprechenden Aktien besitzt, bevor die Nachfrage am Markt explodiert. Miningscout hat längst eine Reihe solcher Unternehmen auf dem Schirm, deren Kursentwicklung Bände spricht: Cabral Gold, Blackstone Minerals, Cassini Resources und Oroco Resource Corp, um nur einige zu nennen, konnten in den vergangenen 6 Monaten mit Kursexplosionen von bis zu 500% auftrumpfen. Nun könnte sich ein neues Unternehmen in diese Riege einreihen: der kanadische Goldexplorer Loncor Resources (TSX: LN, WKN: A2PSPG, ISIN: CA54179W3093).

Die Goldpreise entwickeln sich, trotz kurzfristiger Marktkorrekturen, derzeit prächtig: Ein positives Marktumfeld für Explorer und Junior-Produzenten, die kurz- und mittelfristig für Nachschub sorgen werden. Just dieser Tage hat Loncor Resources einen bedeutenden Fund unweit seines Hauptprojekts in der Demokratischen Republik Kongo gemacht. Grund genug, die Afrika-Experten aus Toronto näher zu evaluieren.

Attraktive Goldprojekte in der Demokratischen Republik Kongo

Schauplatz der Unternehmungen von Loncor Resources ist der Ngayu Greenstone Belt, ein geologisches Areal im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo. Im dort gelegenen Projekt „Ngayu“ exploriert Loncor die Lagerstätten Imbo, Makapeli und Yindi; das sind zusammen etwa 116 Quadratkilometer erstklassiger Standorte für den Aufbau von Ressourcen und die Aufnahme möglicher zukünftiger Eigenproduktionen.

Abb1: Lageübersicht von Ngayu, Quelle: Loncor Resources

Imbo – das Flaggschiff

Am 122 Quadratkilometer großen Imbo-Projekt hält Loncor über sein Tochterunternehmen Adumbi Mining einen Anteil von 84,68 Prozent. Die verbleibenden 15,32 Prozent verteilen sich auf staatliches Investment und zwei  Großaktionäre.

Die Exploration des Areals durch Loncor begann im Jahr 2009, wobei zunächst historische Daten und geophysikalische Luftuntersuchungen als Basis dienten. Seit 2019 hat Loncor die Kontrolle über das Imbo-Projekt.

Der Schwerpunkt der Explorationen lag 2020 auf dem Trend im Südosten des Imbo-Projekts. Die im Nordwesten abgegrenzten Teilprojekte  Adumbi (die Schlüssellagerstätte), Kitenge und Manzako verfügen über abgeleitete Mineralressourcen von 30,65 Millionen Tonnen Erz mit einem Gehalt von 2,54 Gramm Gold pro Tonne beziehungsweise 2,5 Millionen Unzen.

Das Gold befindet sich in einer über 100 m dicken Band-Eisenformation mit kleineren hochgradigen Ressourcen in der Nähe. Es ist bekannt, dass die Grade mit steigender Tiefe zunehmen, sodass bereits Abbaumodelle erstellt wurden, die einen Untertagebau annehmen.

Neue Trends nahe der Hauptlagerstätte

Bei aktuellen Explorationen auf dem Imbo-Projekt hat Loncor kürzlich einige Kilometer nordöstlich der Adumbi-Lagerstätte eine beachtliche, goldhaltige Struktur entdeckt und drei vielversprechende Trends lokalisiert: Esio Wapi, Paradis und Museveni. Zur Lokalisierung dienten neben der Entnahme von Bodenproben aus neuen und historischen Grabungen Kartierungen, die zum Teil noch aus der Kolonialzeit stammen. Diese mineralisierten Trends sollen nun bessert definiert werden, um künftige Bohrziele ermitteln zu können.

Aktuell liegen Analyseergebnisse für etwa ein Fünftel der Proben aus dem untersuchten Raster vor. Demnach weisen Gold-Boden-Anomalien von über 200 ppb (Spitzenwert: 2.230 ppb) über eine Strecke von 3,2 Kilometern auf den Vererzungstrend von Esio Wapi hin. Highlights sind Gesteinsproben mit bis zu 15,10 Gramm Gold pro Tonne Erz. Weitere beachtliche Werte liegen bei 19,80 Metern mit 1,58 Gramm, 8 Meter mit 1,11 Gramm und 5 Meter mit 1,65 Gramm Gold pro Tonne.

Während die Ergebnisse aus dem Ostteil des Paradis-Trends noch ausstehen, sind für den westlichen Bereich schon Anomalien von mehr als 200 ppb über 800 Meter belegt. Auch hier lassen Bodenproben auf reiche Funde hoffen: 5,44 Gramm pro Tonne über 6,8 Meter, mit Spitzenwerten von 22,40 Gramm pro Tonne stechen besonders hervor.

Was den Museveni-Trend betrifft, wertet Loncor noch die Ergebnisse aus, die ortsansässige Schürfer festgestellt haben. Deren Vorarbeit erstreckt sich über eine Streichenlänge von 2,7 Kilometer. Bemerkenswert sind insbesondere 6 Meter mit 4,37 Gramm sowie 1,4 Meter mit 62,10 Gramm Gold pro Erztonne. Einzelproben lieferten überwältigende Werte mit 53,90 Gramm, 32,80 Gramm und 32,60 Gramm Gold pro Tonne.

Die Auswertung der Gesteinsproben wurde von einem unabhängigen Labor in Tansania durchgeführt. Dazu wurden die Proben zerkleinert und die Goldanalysen durch einen Brandtest vorgenommen, besonders hochgradige Proben zusätzlich mit einem Kontrollverfahren verifiziert.

Makapela – hochgradige Ressource

Neben Imbo und den damit zusammenhängenden Trends hält Loncor 100 Prozent am Projekt Makapela, einem kreisförmigen Aral mit einem Durchmesser von fünf Kilometern im Westteil des Ngayu Greenstone Belt, etwa 60 Kilometer Luftlinie von Adumbi entfernt. Während der Kolonialzeit wurde dort das Gold aus das Gebiet kreuzenden Fließgewässern gewaschen. Die Entdeckung der Primärmineralisierung durch einheimische Goldsucher erfolgte erst 2006; 2010 schloss sich die Exploration durch Loncor  mit einem Bodenprobenraster an.

Einem Ressourcenupdate von 2013 zufolge verfügt Makapela über angezeigte 0,61 Millionen Unzen Gold (2,20 Millionen Tonnen mit 8,66 Gramm Gold pro Tonne) und eine abgeleitete Mineralressource von 0,55 Millionen Unzen Gold (3,22 Millionen Tonnen mit 5,30 Gramm Gold pro Tonne).

Makapela wäre ein mögliches Ziel für Bohrungen im Jahr 2021, wobei sich auch zeigen sollte, ob im Tagebauverfahren oder durch Schächte Zugang zum Erz geschaffen werden kann. Die in der Tiefe und entlang des Streichens offene Struktur der Lagerstätte würde Bohrlöcher tiefer als 500 Meter erlauben.

Yindi – die Reserve im Hintergrund

Ebenfalls kreisförmig, mit einem Durchmesser von 2,5 Kilometern, liegt das Projekt Yindi im Süden des Ngayu Greenstone Belt. Aus Yindi förderte ein belgischer Minenbetrieb bis zu seiner Einstellung in den Fünfzigerjahren 45.000 beziehungsweise 21.000 Unzen Gold aus Primär- und Sekundärquellen, vornehmlich Quarzadern. 2010 erkundete Loncor das Areal mit einem Bodenprobenraster und einigen Probebohrungen. Zu den prägnanten Bohrlochkreuzungen gehörten 21,30 Meter mit einem Gehalt von 3,31 Gramm Gold pro Tonne Erz, 22,27 Meter mit 2,26 Gramm, 24,04 Meter mit 1,45 Gramm und 8,10 Meter mit 2,53 Gramm. Die mineralisierte Hauptzone bei Yindi ist im Schnitt 11,0 Meter breit und enthält gemittelt 2,20 Gramm Gold pro Tonne Erz über eine Streichenlänge von 350 Metern.

2013 erfolgten IP-Untersuchungen des Geländes; es sind aber künftig weitere Nachbohrungen nötig, um die Mineralressource bei Yindi näher zu bestimmen.

North Kivu – nicht aus dem  Fokus

Loncor hält letztlich 46 Explorationsgenehmigungen auf einer 13.000-Quadratkilometer-Fläche in der kongolesischen Provinz Nord-Kivu. Dort fanden bereits Erkundungen statt; in den vergangenen Jahren lag der Fokus des Unternehmens jedoch auf anderen Projekten.

Der Ngayu Greenstone Belt – Geologie und Geschichte

Geologisch betrachtet, befindet sich das Ngayu-Gebiet in einem archäischen Diabas-Gesteinsgürtel mit Brüchen und Verwerfungen von Vulkansedimenten, der eine Landesgrenzen überschreitende Fortsetzung der entsprechenden geologischen Zone aus dem Gebiet von Tansania darstellt. Eine Verbindung besteht zwischen Goldmineralisierungen und sogenannten gebänderten Eisenstein-Einheiten, die markante Grate bilden und entweder Teil der lokalen Stratigraphie oder Wirtsgestein sind. Vergleichbare geologische Grundlagen haben die Weltklasse-Goldminen Kibali in der Demokratischen Republik Kongo und Geita in Tansania.

Erste Goldfunde in der Region machten um 1909 belgische Schürfer. Zwischen 1929 und 1955 baute die Société Minière de l’Aruwimi – Ituri an dreizehn Standorten Gold ab.

Namentlich auf dem heutigen Imbo-Projekt wurde bereits in den Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts, damals unter belgischer Kolonialherrschaft, nach Gold geschürft, wenn auch nicht im größeren Maßstab. Die heutige Adumbi-Lagerstätte war schon damals Zentrum des Abbaus. Die Produktion erfolgte im Rahmen der damaligen technischen Möglichkeiten und nur an den leicht zugänglichen Depots. Mit modernen technischen Mitteln lassen sich heute auch damals unzugängliche Mineralisierungen erreichen.

Loncor Resources – Explorer mit Erfahrungsschatz in Afrika

Ein Newcomer unter den Bergbauunternehmen ist Loncor nicht: Gegründet wurde das Unternehmen bereits im Jahr 2008. Seit 2009 ist das Unternehmen aus Toronto in der Demokratischen Republik Kongo aktiv. Die Arbeiten in der Demokratischen Republik Kongo werden von einer Zweigstelle in Kinshasa aus koordiniert. Im Jahr 2010 erwarb das Unternehmen das Projekt „Ngayu“.

Barrick an Bord – ein aussichtsreiches Joint Venture

Loncor hat prominente „Nachbarn“: Kein Geringerer als Barrick Gold, Nummer zwei auf der Rangliste der Mayor Player im Goldbergbau, betreibt ganz in der Nahe eine erfolgreiche Mine: „Kibali“ produzierte allein 2019 814.000 Unzen – zu attraktiven Kosten. Das Schwergewicht Barrick ist zugleich ein starker Partner für Loncor. Auf deren Liegenschaften findet nämlich  sich eine ähnliche geologische Struktur wie in Kibali, weshalb sich Barrick schon 2016 im Rahmen eines Joint Venture Explorationsrechte gesichert und dabei sechs vorrangige Ziele identifiziert hat: Anguluku, Medere, Makasi, Lybie, Salisa und Bakpau Nordost.

Zur Einordnung der Dimension dieses Joint-Ventures: Die Gesamtgröße von Loncors  Ngayu-Areal beträgt 2.010 Quadratkilometer. Barrick Gold entwickelt davon ein gewaltiges Gebiet von 1.894 Quadratkilometern – und das, ohne dass Loncor zunächst Kosten entstehen. Der Joint-Venture-Vertrag sieht de facto  vor, dass Barrick alle Explorationen durchführt und finanziert, bis eine vorläufige Machbarkeitsstudie abgeschlossen ist. Erst dann müsste Loncor sich an den Ausgaben beteiligen, wobei 35 Prozent anteilige Kosten anfallen werden. Ein sehr attraktives und rentables Agreement für Loncor, denn das Unternehmen profitiert von den Kapazitäten des großen Mitbewerbers und dessen Erfahrungen durch die Gegebenheiten in „Kibali“. Das Joint Venture reduziert wesentlich eigene Explorationsaufwendungen auf einem riesigen Areal, dessen Exploration für ein kleiner dimensioniertes Unternehmen wie Loncor kaum aus eigener Kraft zu bewältigen wäre.

Der Clou: Solle Barrick letztlich aus irgendeinem Grund kein Interesse an der Förderung des Goldes haben, stünde mit dem Hauptaktionär Resolute Mining (siehe unten) ein potentieller Nachfolger quasi in den Startlöchern.

Bisher hat Barrick unter anderem magnetische Überflugmessungen in 10.013 Flugkilometern vorgenommen. Zudem wurden Bodenproben genommen sowie geologische Auswertungen und geophsyische Untersuchungen durchgeführt. Die Bohrergebnisse des im Sommer 2020 gestarteten Explorationsprogramms auf dem Startprojet Anguluku werden mit Spannung erwartet. Allerdings hat die Untersuchung der Bodenstruktur für Barrick aktuell noch Priorität vor der eigentlichen Suche nach Mineralisierungen.

Abb2: Projekte auf Ngayu, Quelle: Loncor Resources

Bergbau und soziales Engagement

Loncor setzt sich auf lokaler Ebene für die Schaffung von Arbeitsplätzen und soziale Projekte ein. Zur Abwicklung wurde eigens eine Stiftung ins Leben gerufen. Exemplarisch zu nennen ist etwa die Eröffnung einer Grundschule in Bafwanakengele, einer Klinik in Makapele sowie die Unterstützung eines Elektrifizierungsprojektes in Manguredjipa.

Loncor hat außerdem die „Clean Gold Energy Alliance“ ins Leben gerufen, deren Bestreben es ist, für die Nutzung von erneuerbaren Energien in afrikanischen Goldminen zu werben. Bis zum Jahr 2030 soll jede Mine anstreben, eigene „grüne“ Energie zu produzieren und somit die Goldproduktion umweltfreundlicher machen.

Die Verteilung der Anteile: Aktienstruktur und Wertpapiere

Die Investorenstruktur von Loncor ist recht straff, dafür umso übersichtlicher. Loncor-Geschäftsführer und Gründer Arnold Kondrat hält als einer der Hauptaktionäre 26,2 Prozent der Anteile, was das Vertrauen der Firmenspitze in die Wirtschaftlichkeit der Projekte bekräftigt. Insgesamt entfallen 29 Prozent der Aktienanteile auf das Loncor-Management.

Resolute Mining, ein australischer Goldproduzent, hält mit 26,5 Prozent ebenfalls mehr als ein Viertel der Aktien. Das Unternehmen besitzt ein Bezugsrecht, um seine anteilige Beteiligung an Loncor aufrechtzuerhalten, sobald Loncor ein vorgeschlagenes Aktienangebot abgeschlossen hat.

Last not least ist der Top-Gold-Mayor Newmont ist mit 7 Prozent beteiligt. 38 Prozent der Aktien befinden sich im Umlauf.

Die Aktienstruktur stellte sich mit Stichtag 30. August 2020 wie folgt dar: 112.203.534 ausgegebene Aktien, 5.233.000 bestehende Optionen. Voll verwässert liegt der Wert bei 117.436.534.

Die Marktkapitalisierung von Loncor beträgt 72,92 Millionen CAD. Das Unternehmen verfügt über ein Kapital von etwa 5 Millionen USD und trägt aktuell eine Schuldenlast von 1,7 Millionen USD. (Stand 23.09.2020).

Die Aktien von Loncor werden unter den Tickern WKN A2PSPG, TSX LN und CA54179W3093 gelistet. Seit dem zweiten September 2020 können die Loncor-Aktien auch an der Frankfurter Börse gehandelt werden (LO51).

Der Blick in die Zukunft: Ziele, Highlights und die Kosten

Ein weiteres priorisiertes Ziel für Loncor ist die erweiterte Exploration der soeben entdeckten Mineralisierung in etwa 9 Kilometern Entfernung von Adumbi.

Loncor will außerdem die bekannte 2-Millionen-Unzen-Ressource von Adumbi auszuweiten. Ein wichtiger Meilenstein dazu ist ein Bohrprogramm mit zwölf Löchern über 7.000 Meter, wobei vier Löcher Infill-Bohrungen sein sollen. Für dieses Projekt sind durch eine Privatplatzierung erst kürzlich 5 Millionen CAD zusammengekommen, bei einem Aktienstückpreis von 0,50 CAD. Dabei zielen die Bohrungenmit bis zu 450 Metern auf noch größere Tiefen ab als ein entsprechendes Programm aus dem Jahr 2017, mit dem die damals bekannte Ressource um 61 Prozent gesteigert werden konnte. Des Weiteren sollen die Mineralisierungen von Kitenge (199.000 Unzen) und Manzako (122.000 Unzen) mit weiteren Bohrungen erschlossen werden.

Bei erfolgreichen Bohrergebnissen sollen bald sowohl eine Ressourcenschätzung und eine PEA-Studie zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit erstellt werden. Diese Untersuchungen können die die Rentabilität des Projektes bekräftigen und die Risiken absenken. Unter anderem soll geprüft werden, ob auch die Makapela-Lagerstätte in diese Wirtschaftlichkeitsstudie einbezogen werden kann.

Die Demokratische Republik Kongo als Standort

Die Demokratische Republik Kongo liegt in Zentralafrika. Von 1908 bis 1960 war die heutige Republik eine belgische Kolonie, heute hat sie ein semipräsidentielles Regierungssystem. Amtierendes Staatsoberhaupt ist Präsident Félix Tshisekedi.

Die politische Situation in der Demokratischen Republik Kongo gilt aus  internationaler Perspektive als diffizil, da das System von Korruption geprägt ist. In der Praxis zeigt das Land sich daher eher als autoritäres Regime denn als Demokratie. Solche Instabilitäten machen die Demokratische Republik Kongo zu einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld, das aus Sicht von ausländischen Unternehmen aber mit entsprechender Landes- und Kulturkenntnis durchaus zu bewältigen ist.

Das Management von Loncor hat durch lange Erfahrungswerte in der Demokratischen Republik Kongo schon mehrere Regierungen überdauert. Durch die exzellente Kenntnis der örtlichen Konstellationen und ein hervorragendes Netzwerk kann Loncor auch unter den gegebenen Bedingungen sehr effektiv arbeiten.

Die Situation des Bergbaus im Land

Seit den Achtzigerjahren sind afrikanische Staaten besonders darum bemüht, ausländische Investoren anzuziehen – gerade auch in der Bergbaubranche. Zu diesem Zweck wurden auch Bergbauregelungen angepasst, um die Entdeckung und den Abbau von Bodenschätzen für ausländische Firmen attraktiver zu machen. Im Gegenzug erhebt das Land Steuern auf die abgebauten Rohstoffe. Faktisch gehört die Demokratische Republik Kongo zu den rohstoffreichsten Ländern der Welt. Neben Gold sind vor allem Diamanten, Kupfer, Kobalt und Coltanerz wichtige Bodenschätze. Die Gesetzgebung für Minenbetriebe regelt die Regierung über das Bergbauministerium.

Insgesamt erweist sich die Demokratische Republik Kongo als inspirierendes Marktumfeld, nicht zuletzt durch die Präsenz namhafter Firmen wie Beispiel durch Barrick oder den Kobaltproduzenten Glencore.

Das Spitzen-Team: Management- und Beraterteam

Ein kompetentes Team lenkt die Geschicke von Loncor Resources. Das Besondere: Fast alle wichtigen Akteure bringen solide Erfahrungen aus Bergbauprojekten auf dem afrikanischen Kontinent ein.

Peter N. Cowley ist Präsident, Direktor und Aufsichtsratsmitglied von Loncor. Er verfügt über verschiedene akademische Abschlüsse und mehr als vierzigjährige Erfahrung im Bergbau, speziell in Bezug auf afrikanische Unternehmungen. Er war Chief Executive Officer und Präsident der Banro Corporation, Geschäftsführer von Ashanti Exploration und technischer Direktor von Cluff Resources. Von 2009 bis 2015 agierte er als Geschäftsführer und Präsident von Loncor.

Arnold T. Kondrat ist Gründer, Präsident und CEO von Sterling Portfolio Securities Inc, und Gründer und CEO von Loncor Resources. Er verfügt über mehr als 30 Jahre Kenntnis auf den öffentlichen Märkten, insbesondere in Bezug auf die Rohstoffindustrie. Seine 25-jährige Erfahrung in der Demokratischen Republik Kongo ermöglichte Loncor die Sicherung vielversprechender Goldprojekte.

Donat Madilo, Finanzvorstand bei Loncor, bringt über mehr als 29 Jahre Know-how aus Rechnungswesen, Verwaltung und Finanzen in der Demokratischen Republik Kongo und Nordamerika ein. Er war Senior Vice President, Commercial & DRC Affairs und Chief Financial Officer von Banro. Donat Madilo verfügt über verschiedene Titel und Abschlüsse in Wirtschaftswissenschaften und Rechnungswesen.

Fabrice Matheys, Generaldirektor für die Demokratische Republik Kongo, ist Geologe mit mehr als 26 Jahren Afrika-Erfahrung. Er arbeitete als Explorationsgeologe für De Beers in Botswana und war acht Jahre lang Explorationsmanager in der Demokratischen Republik Kongo für Gold-, Diamanten-, Niob- und Wolfram-Projekte.

John Barker verfügt als Vizepräsident für Geschäftsentwicklung über 15 Jahre Erfahrung als Bergbauanalyst, unter bei der Global Gold Mining-Initiative von RBC DS und mit Schwerpunkt auf afrikanischen Bergbauaktien. Er war Vizepräsident für Corporate Development bei SouthernEra Resources (heute in Besitz von Lonmin) und am Verkauf von Guinor Gold an Crew Gold beteiligt. In jüngerer Vergangenheit wirkte er an diversen Kupfer-, Diamant- und Platininitiativen im südlichen Afrika mit.

Nachfolgend ein ausführliches Interview mit John Barker , welches Joachim Brunner von SmallcapInvestorTV vor kurzem geführt hat.

Investment Highlights – Das macht Loncor Resources so attraktiv

Wer sich für ein spekulatives Investment für einen aufstrebenden Goldexplorer interessiert, der möglicherweise schon bald Schlagzeilen machen wird, sollte Loncor Resources auf seinen Merkzettel setzen. Das aktuell durchaus unterbewertete Unternehmen hat einiges an Glanzpunkten zu bieten. Bei erfolgreicher Exploration werden die Eigenprojekte maßgeblich die Dimension des Unternehmens erhöhen

Loncor Resources zeigt großes unmittelbares Engagement im Goldsektor im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo. Sämtliche Explorationen im Frühstadium zeigen bereits ermutigende Ergebnisse. Das Interesse von Barrick an dem Areal ist ein unbestrittenes Zugpferd für die Entwicklung des Unternehmens, selbst wenn sich „nur“ 35 Prozent Beteiligung am Joint Venture für Loncor ergeben. Die Projektsicherheit und die damit verbundene  Möglichkeit, sich auf eigene Projekte wie Imbo zu konzentrieren, festigen den Status von Loncor.

Das Joint Venture ist nicht alles: Besonders vielversprechende, erstklassige Lagerstätten sind aus der Vereinbarung mit Barrick ausgeschlossen und werden exklusiv durch Loncor erforscht. Eine aktualisierte Ressource und Sondierungsstudie sollten schon gegen Anfang nächsten Jahres vorliegen.

Das Loncor-Management besteht fast gänzlich aus erfahrenen Spezialisten für das spezielle Arbeitsumfeld in Afrika und namentlich der Demokratischen Republik Kongo, was die Entwicklung der Projekte vor Ort und die Kooperation mit den Behörden erheblich erleichtert. Eine über die Jahre gewachsene Vernetzung qualifiziert das Management in technischen und wirtschaftlichen Aspekten.

Kurz gesagt: Mit hoher Wahrscheinlichkeit stehen in den kommenden Monaten aussichtsreiche Neuigkeiten aus dem Hause Loncor an – die verheißungsvolle Kursentwicklung der Aktie macht das – noch – unterbewertete Unternehmen zu einem Geheimtipp. den Investoren auf dem Radar haben sollten.