Das australische Lithiumunternehmen Lithium Australia NL (ASX: LIT; WKN: A14XX2; ISIN: AU000000LIT3) geht mit seiner hauseigenen Veredelungstechnik SiLeach zur Schaffung von hochreinen Produkten einen zielstrebigen Weg in Richtung Produktion. Wie das Unternehmen am 1. Feber 2018 bekannt gab, ist die Entwicklung der Pilotanlage in vollem Gange.

Abb1: Zeitplan für Inbetriebnahme der Pilotanlage,  Quelle: Lithium Australia

Seit 2014 arbeitet Lithium Australia an der Entwicklung von Verfahren, die es gestatten sollen, Material verarbeiten zu können, das bislang als Abfall galt. SiLeach ist das gefundene Verfahren, das es erlaubt, neben Lithium auch hochwertige Nebenprodukte aus Gesteinen zu gewinnen, bei denen es bisher keine wirtschaftliche Lösung gab. Kaliumsulfat, Natriumsilikat, Cäsium und Rubidium sind bereits erfolgreich getestet worden.

Wie in der Nachricht angeführt wird, befindet man sich im Stadium der Definition des front-end-engineering, der weiteren Einbringung von innovativen Elementen in das Kreislaufsystem, um neben Lithiumkarbonatäquivalent zumindest auch hochwertiges Kaliumsulfat produzieren zu können.

Im laufenden Quartal wird intensiv an den Themen Standort der Pilotanlage, Infrastruktur (Wasser, Energie, Gas, Straßenanbindung und Verkehrswege) gearbeitet. Ebenso werden die Punkte Bedarf an Reagenzien und Ausgangsmaterial zur Beschickung der Anlage genau untersucht.

Die zu errichtende Pilotanlage ist auf die Jahreskapazität von rd. 2.500 Tonnen Lithiumkarbonatäquivalent  aus rd. 27.500 Tonnen verarbeitetes Lepidolitgestein ausgelegt. Dies entspricht in etwa 10% der geplanten Kapazität einer nachfolgenden kommerziellen Produktionsanlage, für die man einen Ausstoß von jährlich rd. 25.000 Tonnen an Lithiumkarbonatäquivalent erwartet.

Während man beim Wassermanagement bereits erhebliches Potential zur Kosteneinsparung erkannt hat, arbeitet man intensiv an der Verkürzung der Zeit der vorgesehenen Inbetriebnahme, die, abhängig von der Finanzierung,  derzeit noch für das Jahr 2021 geplant ist.

Weitere Kosten stehen noch im Raum, da man für die ersten 12 Monate der Produktion der Pilotanlage nahegelegenes Material verarbeiten will, und dafür das notwendige Equipment benötigt (Brecher, Mahlwerk und Konzentrator).

Die dafür anzusetzenden Kosten werden nach Einlangen der betreffenden Details in einer separaten Nachricht bekannt gegeben.

Adrian Griffin, Vorstand bei Lithium Australia kommentiert diesen Weg folgendermaßen: „ Unser Einsatz, das SiLeach-Verfahren zu einer kommerziellen Verwendung zu entwickeln, ist ein signifikanter Schritt in der Versorgung des Marktes über eine außergewöhnliche Technologie. Unser oberstes Ziel ist es, Material wirtschaftlich umsetzen zu können, das bei anderen Minen als unwirtschaftlicher Abfall anfällt“.

Diesem bedeutenden Schritt kommt man mit den geplanten Aktivitäten wieder einen großen Schritt näher.

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