Die nächsten Schritte sind finanziert: Mehr als drei Millionen CAD brachte eine überzeichnete Privatplatzierung in die Kasse von Cabral Gold. Mittel, die der Junior-Goldexplorer aus Vancouver vorrangig in die weitere Exploration der vielversprechenden Sektoren seines brasilianischen Flaggschiffprojekts Cuiú Cuiú investieren will. Die Unternehmensaktie verzeichnete einen Kursanstieg angesichts der erfreulichen Neuigkeiten.

Wie Cabral Gold Inc. am Montag meldete, ist der erste Abschluss einer im Vorfeld angekündigten, nicht vermittelten Privatplatzierung in trockenen Tüchern. Ausgegeben wurden insgesamt  25.997.400 Stammaktien zum Stückpreis von 0,125 USD. Der Bruttoerlös aus dieser Transaktion beläuft sich auf 3.249.675 USD. Enthalten in dieser Summe ist eine vermittelte Komponente zu 300.000 USD durch 2.400.000 Stammaktien.

Platzierung konform mit multilateralem Instrument

Insgesamt 1.700.000 Stammaktien wurden von den leitenden Angestellten und Direktoren von Cabral gezeichnet. Der Bruttoerlös von dieser Seite beträgt 212.500 USD. Wie Cabral weiterhin erläutert, stellt die Beteiligung der Führungsetage an diesem Handel eine „Transaktion verbundener Parteien“ dar, wie sie vom sogenannten „multilateralen Instrument  MI 61-101“ geregelt wird. Das „MI 61-101“ dient dem Schutz der Inhaber von Minderheitensicherheiten bei Sondertransaktionen. Solche Börsengeschäfte sind von Formalien zur Bewertung oder Genehmigungen von Minderheitsaktionären ausgenommen, da der Marktwert der betreffenden Beteiligung 25 Prozent der Marktkapitalisierung des Unternehmens nicht überschreitet.

Provisionen und Kaufoptionen

Entstanden sind Cabral durch die Privatplatzierung Vermittlungsprovisionen in Summe von 52.500 USD. 21.000 USD davon stehen im Zusammenhang mit dem vermittelten Teil der Privatplatzierungen; beglichen wurden die Kosten in Form von Stammaktien. Cabral hat zusätzlich 144.000 Aktienkaufoptionsscheine ausgegeben, die ihre Inhaber zum Kauf einer Stammaktie zum Preis von 0,20 USD berechtigen, gültig für einen Zeitraum von zwei Jahren nach Abschluss der Privatplatzierung.

Sämtliche ausgegebenen Wertpapiere unterliegen einer viermonatigen gesetzlichen Haltedauer ab dem Tag der Emission. Dies entspricht den Wertpapiergesetzen der TSX Venture Exchange; sie dürfen bis zum 20. Oktober 2020 weder verkauft noch übertragen werden.

Investitionen für weitere Exploration

Alan Carter, Präsident und Geschäftsführer von Cabral, zeigt sich erfreut über die gelungene Abwicklung der Transaktion. Es steht auch bereits fest, worin der Nettoerlös der Privatplatzierung investiert wird. Neben allgemeinen Unternehmens- und Betriebskapitalzwecken sollen weitere Bohrungen das Goldprojekt Cuiú Cuiú in der nordbrasilianischen Goldprovinz  Tapajós im Bundesstat Pará vorantreiben. Dort fand zwischen 1978 und 1995 der größte Goldrausch der Geschichte Brasiliens statt, mit einer Produktion zwischen 30 und 50 Millionen Unzen Seifengold. Schätzungsweise zwei Millionen Unzen stammten allein aus Cuiú Cuiú.

Das Projekt umfasst aktuell eine angezeigt Ressourcen von 5,9 Millionen Tonnen Gold bei 0,90 Gramm pro Tonne (das entspricht 200.000 Unzen) und abgeleitete Ressourcen von 19,5 Millionen Tonnen bei 1,24 Gramm pro Tonne (800.000 Unzen)

Perspektive: aufschlussreiche Bohrergebnisse

Die Finanzierung ermögliche es dem Unternehmen, mit weiteren Bohrprogrammen die vielversprechenden neuen Bohrziele Alonso, Medusa und Cilmar zu testen. Darüber hinaus sollen sich zusätzliche Untersuchungen auf die kürzlich identifizierten Zonen der Lagerstätten Moreira Gomes und Central konzentrieren. All das, so Carter weiter, laufe auf einen „stetigen Fluss von Bohrergebnissen in den kommenden Monaten“ hinaus.

Kurse ziehen an

Auf den Börsenkurs von Cabral hatte die Transaktion erfreuliche Wirkung: Von Investorenseite gab es ein überwältigendes Interesse an dem überzeichneten Angebot. Der Aktienkurs stieg um ein Vielfaches. Die Cabral-Aktie legte in Toronto um fast 20 Prozent auf 0,155 CAD zu.