Kupferproduktion in Chile wieder aufgenommen – neuer Partner sorgt für laufende Einnahmen
Red Metal Resources Ltd. CA75679D2023 A40DG3 hat einen bedeutenden operativen Schritt vollzogen. Die chilenische Tochtergesellschaft Minera Polymet SpA hat die Bergbaurechte für ihre Farellon-Konzession an Minera KMT SpA verpachtet – einen erfahrenen lokalen Bergbaubetreiber. Der Vertrag läuft zunächst fünf Jahre und kann verlängert werden. Damit wird die Kupferproduktion auf dem Carrizal-Projekt in der chilenischen Atacama-Region nach mehrjähriger Pause wieder aufgenommen.
Klare Vertragsstruktur mit gesichertem Mindestausstoß
Der Vertrag sieht vor, dass KMT nach einer siebenmonatigen Erschließungsphase mindestens 2.500 Tonnen Erz pro Monat fördern muss, um den Vertrag aufrechtzuerhalten. Für Red Metal bedeutet das eine planbare, monatlich wiederkehrende Einnahme: Das Unternehmen erhält 10 Prozent des Erlöses aus dem Verkauf von Kupfer-, Silber- und Golderz – abzüglich einer bereits bestehenden Lizenzgebühr von 1,5 Prozent. Für kobalthaltige Erze liegt der Anteil sogar bei 15 Prozent, ebenfalls abzüglich der Lizenzgebühr. Die anfallenden Jahressteuern auf die Konzession trägt KMT.
KMT beginnt die Arbeiten auf Ebene 7 der historischen Abbauanlage, auf der zwischen 2016 und 2017 bereits 5.080 Tonnen Erz mit einem Kupfergehalt von 1,97 Prozent, 9,62 Gramm Silber pro Tonne und 0,14 Gramm Gold pro Tonne gewonnen wurden. Bekannt ist zudem, dass die Kupfer- und Goldgehalte in der Tiefe zunehmen und gleichmäßiger werden – ein gutes Zeichen für die weitere Abbauplanung.
Historische Produktion belegt die Qualität des Vorkommens
Das Carrizal-Projekt ist kein unerprobtes Explorationsobjekt. Zwischen 2015 und 2017 wurden auf dem Gelände bereits 12.905 Tonnen Sulfiderz zur chilenischen Staatsaufbereitungsanlage ENAMI transportiert. Dieses Erz enthielt insgesamt rund 528.000 Pfund Kupfer, knapp 2.830 Unzen Silber und 95 Unzen Gold – bei Durchschnittsgehalten von 1,86 Prozent Kupfer, 7,8 Gramm Silber pro Tonne und 0,23 Gramm Gold pro Tonne. Das Gesamtprojekt Carrizal umfasst 21 Konzessionen über 3.278 Hektar und liegt rund 75 Kilometer nordwestlich der Stadt Vallenar in der Atacama-Region – einem der bedeutendsten Kupfergürtel der Welt.
CEO Caitlin Jeffs kommentierte den Vertragsabschluss: "Wir sind sehr erfreut, die Produktion bei Carrizal wieder aktivieren zu können. Das hochgradige Kupfererz ist gut zugänglich, und wir haben einen erfahrenen lokalen Bergbaubetreiber gewonnen. Dieser Schritt unterstützt direkt den chilenischen Bergbau und die lokalen Betreiber in der Region und sorgt für einen verlässlichen Einnahmenfluss für unsere chilenischen Aktivitäten."
Laufende Einnahmen als Fundament für weiteres Explorationswachstum
Für ein Junior-Bergbauunternehmen ist ein vertraglich gesicherter Einnahmenfluss aus laufender Produktion ein ungewöhnlicher und wertvoller Vorteil. Er reduziert die Abhängigkeit von Kapitalerhöhungen und schafft finanzielle Stabilität für den weiteren Ausbau des Projekts. Neben den chilenischen Liegenschaften hält Red Metal auch Projekte in Quebec und Ontario.
Kupfer bleibt eines der meistgefragten Industriemetalle – getrieben durch den globalen Ausbau erneuerbarer Energien, Stromnetze und Elektromobilität. Chile ist mit rund 28 Prozent Weltmarktanteil der größte Kupferproduzent der Erde und bietet stabile politische Rahmenbedingungen für den Bergbau. Mit dem nun anlaufenden Vertrag bei Carrizal kombiniert Red Metal Resources laufende Einnahmen mit weiterem Explorationspotenzial in einer der produktivsten Bergbauregionen weltweit.