Kupfer-Exlorer startet größtes Bohrprogramm der Unternehmensgeschichte
Algo Grande Copper CA0156071049 A41UK1 hat die Auswertung seiner jüngst abgeschlossenen geophysikalischen Vermessungen am Adelita-Kupferprojekt im mexikanischen Bundesstaat Sonora finalisiert und damit die Bohrzielpunkte für das bevorstehende Phase-II-Programm festgelegt. Das Programm umfasst rund 8.000 Bohrmeter und soll Anfang Juni 2026 anlaufen.
Mit diesem Programm verdoppelt das Unternehmen die gesamte bisherige Bohrtätigkeit auf seiner Liegenschaft. Es ist damit das ambitionierteste Explorationsprojekt in der noch jungen Geschichte von Algo Grande Copper.

Neue Vermessungen vergrößern Zielkorridor auf 2,5 Kilometer
Der entscheidende Impuls für das Phase-II-Programm kommt aus den neu abgeschlossenen geophysikalischen Vermessungen. Diese hochpräzisen Messverfahren aus der Luft ermöglichen es, unterirdische mineralische Strukturen anhand ihrer magnetischen Eigenschaften zu kartieren und liefern deutlich schärfere Bilder als ältere Methoden. Das Ergebnis ist bemerkenswert: Die bisherige Entdeckungszone am Cerro Grande-Skarn erstreckte sich über rund 300 Meter. Die neuen Daten weisen nun einen prospektiven geologischen Korridor von 2,5 Kilometern Länge aus – eine Ausdehnung auf das Achtfache der ursprünglichen Fläche.

CEO Enrico Gay kommentierte die Entwicklung mit deutlichen Worten: "Ich könnte nicht stolzer auf unser Team sein. Das Phase-II-Bohrprogramm ist ein wichtiger Schritt, denn es verdoppelt effektiv die historische Bohrleistung auf dem Adelita-Projekt. Die neue Drohnen-Magnetik hat einen 2,5 Kilometer langen Zielkorridor rund um die Cerro Grande-Entdeckung definiert und gibt uns einen klaren Weg, den Fußabdruck erheblich zu vergrößern."
Drei Zielgebiete, drei Chancen auf neue Entdeckungen
Das Phase-II-Programm gliedert sich in drei Bereiche. Den größten Anteil, rund 7.200 Bohrmeter verteilt auf 15 Bohrlöcher, entfällt auf die Erweiterung des bestehenden Cerro Grande-Skarns. Die vorherigen Bohrungen hatten dort bereits überzeugende Ergebnisse geliefert: Unter anderem wurden Abschnitte von 36 Metern mit einem Kupfergehalt von über 1,0 Prozent und 14,79 Metern mit 1,4 Prozent Kupfer nachgewiesen.
Daneben werden zwei völlig neue Zielgebiete erstmals mit Diamantbohrungen getestet. Rund drei Kilometer südlich von Cerro Grande liegt das Zielgebiet Cerro Potrero South, das denselben geologischen Korridor teilt. Oberflächenproben ergaben dort Spitzenwerte von bis zu 41,4 Prozent Kupfer, 2,0 Gramm Gold und 1.570 Gramm Silber je Tonne. Für dieses Zielgebiet sind drei Bohrlöcher über je rund 100 Meter geplant.

Das dritte Zielgebiet, Las Trancas, ist ein historisch bekanntes Bergwerk mit einem silberreichen epithermalischen Lagerstättentyp. Oberflächenproben und Proben aus historischen Abbaustellen lieferten Ausnahmewerte von bis zu 41,4 Prozent Kupfer, 2,0 Gramm Gold pro Tonne und 1.570 Gramm Silber pro Tonne — wenngleich solche Selektivproben nicht für die gesamte Lagerstätte repräsentativ sind. Drei Erstbohrungen sollen hier die Tiefenausdehnung des Systems klären. Das Unternehmen plant, das Programm zunächst mit einem Bohrgerät zu starten und im Verlauf auf zwei Geräte zu erweitern.

Kupfer-Defizit verleiht dem Projekt zusätzliches Gewicht
Algo Grande Copper bewegt sich in einem Rohstoffumfeld mit strukturell positiven Aussichten. Kupfer gilt als Schlüsselrohstoff der Energiewende: Elektrofahrzeuge, erneuerbare Energieanlagen und der Ausbau von Stromnetzen treiben die Nachfrage an, während neue Großprojekte zunehmend seltener werden und lange Genehmigungsverfahren den Nachschub verzögern. Analysten sehen für die kommenden Jahre ein wachsendes Angebotsdefizit.
Das Adelita-Projekt liegt im sogenannten Arizona-Sonora Copper Belt, einer der produktivsten Kupferregionen Nordamerikas. Der Nachweis einer möglichen tieferliegenden Porphyr-Kupferstruktur unter dem Skarn würde das Potenzial der Liegenschaft deutlich vergrößern – solche Systeme sind die Grundlage der weltgrößten Kupferminen.
Für Anleger bietet die Aktie von Algo Grande Copper damit mehrere Kurstreiber gleichzeitig: Erweiterungsbohrungen an der bestehenden Entdeckung, erstmalige Tests zweier neuer Zielgebiete und ein strukturell angespannter Kupfermarkt. Das bevorstehende Bohrprogramm dürfte in den kommenden Monaten für einen kontinuierlichen Newsflow sorgen und damit die Aufmerksamkeit erzeugen, die Explorer brauchen, um in den Fokus eines breiteren Anlegerkreises zu rücken.