Hochgradige Goldzonen identifiziert: Geologische Neubewertung eröffnet US-Goldprojekt Extrachancen
Lode Gold Resources CA54019J1049 A415CV hat auf seinem Goldprojekt Fremont in Mariposa County, Kalifornien, Hinweise auf bislang nicht gezielt untersuchte hochgradige Goldzonen gefunden. Die Auswertung von Untertageproben und Bohrdaten weist auf Bereiche mit 4 bis 6 g/t Gold hin, die das Unternehmen nun durch gezielte Bohrungen überprüfen will. Die neue Interpretation liefert einen Ansatz für die gezieltere Exploration der bekannten Pine-Tree- und Josephine-Gangsysteme. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob sich die höhergradigen Bereiche systematisch lokalisieren und durch weitere Bohrungen bestätigen lassen.
Geologische Muster deuten auf höhergradige Goldzonen
Grundlage der Neubewertung sind Untertageproben aus dem Jahr 1941, die Lode Gold digitalisiert und mit früheren Bohrergebnissen sowie der aktuellen geologischen Interpretation zusammengeführt hat. Die Auswertung zeigt einen Zusammenhang zwischen quer verlaufenden Abschiebungen und Veränderungen der Pine-Tree- und Josephine-Gänge.
An diesen Störungszonen verändern die Gänge ihre Orientierung und bilden Bereiche mit lokalen Öffnungen und Verengungen. Nach der Interpretation von Lode Gold liegen die höhergradigen Zonen entlang der Pine-Tree-Ader etwa 50 bis 60 Meter vor diesen Störungen. Bei der benachbarten Josephine-Ader treten entsprechende Bereiche dagegen auf der jeweils anderen Seite der Störungen auf. Diese räumlichen Muster liefern konkrete Ansatzpunkte, um aussichtsreiche Bohrziele präziser festzulegen und bislang nicht ausreichend untersuchte Abschnitte zu erschließen.
Bohrdaten liefern Hinweise auf hohe Goldgehalte
Auch frühere Bohrungen stützen die neue geologische Interpretation. Besonders auffällig ist ein Abschnitt aus der Josephine-Struktur: Bohrloch DD-15-045 durchteufte 43,02 g/t Gold über 0,61 Meter. Der Treffer liegt rund 26 Meter von einem Querschlag entfernt, der zur Erkundung der Josephine-Ader angelegt worden war.
Entlang der Pine-Tree-Ader lieferten weitere Bohrungen ebenfalls Goldgehalte von rund 6 g/t. Dazu zählen 6,61 g/t Gold über 1,53 Meter sowie 6,72 g/t über ebenfalls 1,53 Meter in Bohrloch RC-85-033. In RC-85-031 wurden 6,10 g/t über 1,53 Meter und 6,30 g/t über 1,52 Meter ermittelt.
Die Ergebnisse passen nach Unternehmensangaben zu den höhergradigen Zonen, die anhand der Untertageproben identifiziert wurden. Sie stützen damit die Annahme, dass die strukturelle Geometrie einen wesentlichen Einfluss auf die Verteilung des Goldes hat.
Gezielte Bohrungen sollen Potenzial bestätigen
Die bisherigen Bohrungen wurden überwiegend in einem regelmäßigen Raster von rund 30 mal 30 Metern niedergebracht. Dieses Vorgehen erfasst zwar die bekannten mineralisierten Strukturen, garantiert aber nicht, dass lokal begrenzte hochgradige Zonen tatsächlich getroffen werden.
Mit dem neuen geologischen Modell will Lode Gold diese Bereiche nun gezielter untersuchen. Im Fokus stehen bislang unzureichend erkundete Abschnitte der Pine-Tree- und Josephine-Gänge sowie deren Fortsetzung in die Tiefe. Besonders die Josephine-Ader wurde in dem betreffenden Bereich während des früheren Untertagebetriebs nur begrenzt untersucht.
Das Unternehmen will die strukturellen Erkenntnisse für künftige Infill-Bohrungen nutzen. Damit soll geprüft werden, ob sich weitere höhergradige Zonen nachweisen lassen und ob diese den Goldgehalt sowie die enthaltene Goldmenge künftiger Ressourcenschätzungen erhöhen. Eine solche Verbesserung setzt entsprechende Bohrergebnisse, eine geologische Modellierung und eine aktualisierte Ressourcenschätzung voraus.
Zusatzpotenzial innerhalb bekannter Goldstrukturen
Für Lode Gold eröffnet die neue Interpretation eine zusätzliche Möglichkeit, den Wert der bekannten Mineralisierung zu erschließen. Das Potenzial beschränkt sich nicht allein auf die Entdeckung neuer Lagerstättenbereiche oder die Erweiterung bekannter Zonen in die Tiefe. Auch eine präzisere Erfassung höhergradiger Abschnitte innerhalb bereits bekannter Strukturen verbessert die Grundlage für die weitere Projektentwicklung.
Für die Aktie von Lode Gold bedeutet die geologische Neubewertung einen zusätzlichen Explorationskatalysator. Die neuen Erkenntnisse liefern konkrete Bohrziele und eine geologische Erklärung für die Verteilung höherer Goldgehalte. Damit erhält das Unternehmen eine neue Grundlage, um das Potenzial der bekannten Mineralisierung systematisch zu untersuchen. An der Börse notierte die Aktie zuletzt bei 0,22 CAD. Daraus ergibt sich bei rund 58,96 Mio. ausgegebenen Aktien eine Marktkapitalisierung von etwa 13 Mio. CAD. Auf Monatssicht lag der Kurs rund 44 % im Minus. Die Bewertung spiegelt damit bislang keine gesicherte Ausweitung der Goldressource wider. Für Anleger stehen nun die nächsten Bohrergebnisse im Mittelpunkt. Bestätigen die Bohrungen zusätzliche hochgradige Abschnitte, erhält die Investmentstory eine solide Grundlage für neue Impulse.