Goldgewinnung im Fokus: Goldentwickler verdoppelt Bohrprogramm in Kalifornien
Lode Gold Resources CA54019J1049 A415CV baut das Bohrprogramm am Fremont-Goldprojekt in Kalifornien aus. Die Kampagne umfasst nun 20 Löcher mit insgesamt 4.200 Metern. Sechs Bohrungen sind abgeschlossen, Proben aus den ersten beiden Löchern wurden bereits zur Analyse eingereicht.
Die bisherigen Arbeiten gehören zu einem Teilprogramm aus zwölf Bohrungen, das Material für Aufbereitungsversuche und Untersuchungen zur Gesteinsstabilität liefern soll. Die Tests untersuchen, wie sich das Gold aus unterschiedlichen Gesteinstypen gewinnen lässt. Ihre Ergebnisse bilden eine Grundlage für spätere Machbarkeitsstudien und die Planung eines möglichen Minenbetriebs.
Größere Bohrkerne liefern Material für Goldgewinnung
Lode Gold verwendet besonders große Bohrkerne, damit ausreichend Material für Goldanalysen und anschließende Aufbereitungsversuche zur Verfügung steht. Das soll helfen, Unterschiede innerhalb des Vorkommens genauer zu erfassen und geeignete Verarbeitungsverfahren zu bewerten.
Die historische Mine stellt das Team dabei vor praktische Herausforderungen. Treffen die Bohrungen auf alte Stollen oder Abbauhohlräume, kann der Kerndurchmesser verkleinert werden, um die Arbeiten fortzusetzen. Die ersten sechs Löcher waren auf Zieltiefen zwischen etwa 105 und 171 Metern ausgelegt.
"Diese Bohrungen werden dazu beitragen, unser geometallurgisches Modell für künftige Machbarkeitsstudien zu verfeinern", sagte CEO Wendy T. Chan. Das Modell verknüpft die Eigenschaften des Gesteins mit seinem Verhalten bei der Aufbereitung.
Weitere Bohrungen nehmen ungetestete Zonen ins Visier
Für das vierte Quartal 2026 und das erste Quartal 2027 plant Lode Gold weitere Arbeiten, darunter Bohrungen zur Untersuchung der Grundwasserverhältnisse. Anschließend sollen Erweiterungsbohrungen bislang ungetestete Bereiche prüfen.
Fremont liegt im kalifornischen Mariposa County auf vollständig unternehmenseigenem Privatland. Der historische Bergbau wurde 1942 infolge der kriegsbedingten Einschränkungen der US-Goldförderung eingestellt. Rund 43.000 Meter früherer Bohrungen und umfangreiche Untertageproben bilden die Datenbasis für die heutige Entwicklung. Eine erste Wirtschaftlichkeitsstudie wurde 2023 erstellt, die Ressourcenschätzung 2026 aktualisiert.
Mit dem größeren Programm treibt Lode Gold die technische Neubewertung der historischen Mine voran. Zunächst liefern die ausstehenden Goldanalysen einen Blick auf die beprobten Bereiche. Die anschließenden Aufbereitungstests zeigen, welcher Anteil des enthaltenen Goldes gewonnen werden kann. Für die Lode-Gold-Aktie beginnt damit eine wichtige Testphase: Gute Gehalte und überzeugende Gewinnungsraten würden die Grundlage für die nächste Entwicklungsstufe von Fremont stärken.