Erstellt im Auftrag von QMines Limited

Gold und Kupfer treiben globale Explorationsbudgets auf 16,5 Mrd. USD

Gold und Kupfer treiben globale Explorationsbudgets auf 16,5 Mrd. USD QMines Ltd.

Der Kupfer-Gold-Explorer QMines AU0000141533 A2QSAM führt derzeit ein Ponton-Bohrprogramm unter dem historischen Tagebau Mt Chalmers im zentralen Queensland durch. Der historische Tagebau ist mit Wasser gefüllt. Der Bohrturm befindet sich auf einem Ponton, der auf der Wasseroberfläche schwimmt. Von dort aus bohren die Geologen Löcher in das Gestein unterhalb des Wassers.

QMines meldet weitere Kupfer-Gold-Ergebnisse unter Mt Chalmers

Die jüngsten Ergebnisse waren ermutigend. Bohrloch 26MCDD053 lieferte 30,47 Meter mit 1,24 % Kupfer und 0,87 Gramm Gold pro Tonne, darunter 9,47 Meter mit 2,36 % Kupfer und 2,14 Gramm Gold pro Tonne. Gemessen am Produkt aus Bohrlänge und Kupfergehalt ist dies nach Unternehmensangaben das bislang stärkste Ergebnis des Ponton-Programms. Die tatsächliche Mächtigkeit der Mineralisierung ist noch nicht bekannt.

Die Ergebnisse passen zu früheren Resultaten aus dem Programm – und bestätigen die Kupfer-Gold-Mineralisierung unter dem bestehenden Pit-See. Bohrloch 26MCDD043 hatte 26,2 Meter mit 1,3 % Kupfer und 0,7 Gramm Gold pro Tonne geliefert. Mindestens so wichtig wie die Bohrergebnisse sei jedoch die Geologie, erläutert QMines Explorationsmanager Tom Bartschi mit Blick auf diese Bohrung. "Wir haben hochgradiges semi-massives Sulfid über einer erheblichen kupferführenden Stringer-Zone durchteuft – genau das, was wir vom Mt-Chalmers-VHMS-System erwarten."

Mit anderen Worten: Die Bohrung hat eine besonders reiche Zone mit Kupfer- und Goldmineralen getroffen, die dicht gepackt als Sulfidminerale vorliegen. Diese Zone liegt direkt über einem Bereich, in dem das Kupfererz in vielen feinen Adern und Rissen im Gestein sitzt – den "Zuführungsadern" der Lagerstätte also. Dieser Aufbau ist typisch für diese Art von Lagerstätten: Eine kompakte, hochgradige Erzschicht über einem Netzwerk aus Kupferadern, aus dem die Metalle ursprünglich aufgestiegen sind.

Die Suche nach Gold und Kupfer liegt weltweit im Trend. Die jüngste Studie "Corporate Exploration Strategies (CES)" von S&P Global Market Intelligence prognostiziert für das laufende Jahr einen Anstieg der weltweiten Budgets für die Exploration von Nichteisenmetallen auf 16,5 Mrd. USD, gegenüber 12,4 Mrd. USD im Jahr 2025. Dies ist der größte jährliche Zuwachs seit über einem Jahrzehnt. Gold und Kupfer waren die Hauptwachstumstreiber.

Das absolute Niveau der Explorationsausgaben bleibt damit von Allzeithochs weit entfernt. Im Jahr 2012 wurden 20,5 Mrd. USD investiert. Bereinigt um die (US-) Inflation entspricht dies einem heutigen Wert von rund 30 Mrd. USD.

Gold und Kupfer treiben Explorationsbudgets in die Höhe

Die wachsende Bedeutung von Kupfer für diverse wichtige Sektoren spiegelt sich in der Explorationsaktivität klar wider. Die Kupferexploration erreicht der Studie zufolge in diesem Jahr den höchsten Stand seit 2012. Die Budgets stiegen um 32 % oder 1,05 Mrd. USD auf 4,3 Mrd. USD und erreichten damit den zweithöchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Der Höchstwert lag bei 4,7 Mrd. USD im Jahr 2012. Gold legte um 2,32 Mrd. USD zu.

Bemerkenswert: Mit Ausnahme des Jahres 2020 sind die Budgets für die Kupferexploration seit 2017 kontinuierlich gestiegen. Kupfer macht mittlerweile 26 % der weltweiten Explorationsbudgets für Nichteisenmetalle aus, gegenüber 21 % im Jahr 2017.

Der Anstieg der Explorationsausgaben ist ein weltweites Phänomen. Kanada bleibt auch 2026 weltweit führend. Die Budgets stiegen um 37 % auf 3,14 Mrd. USD. Haupttreiber dieser Erholung war Gold, dessen Mittelzuweisungen um 668 Mio. USD auf 1,92 Mrd. USD stiegen. Kupfer legte um 123,2 Mio. USD zu.

In Australien stiegen die Explorationsausgaben laut den Rohdaten des Australian Bureau of Statistics für alle Arten von Lagerstätten im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 24,8 % auf 1,19 Mrd. AUD.

In Down Under wurden im Juni-Quartal 124,3 Mio. AUD für Kupferexploration ausgegeben. Dies markiert zwar den höchsten Wert seit dem Dezember-Quartal 2024, liegt aber noch deutlich unterhalb früherer Niveaus. Den höchsten Wert weist die bis 1988 zurückreichende Datenreihe mit 181,1 Mio. AUD für das September-Quartal 2023 aus.

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Australiens Goldexplorer tätigen Ausgaben auf Rekordhoch

Deutlich energischer stellt sich der australische Boom bei der Goldexploration dar. 565,6 Mio. AUD investierten Unternehmen im zweiten Quartal, was einem Anstieg um 23,6 % gegenüber dem Vorquartal entspricht und zumindest nominal den höchsten Wert seit Beginn der Datenerhebung markiert.

QMines arbeitet an der Erweiterung von Mt Chalmers in mehrere Richtungen. Der Explorer meldete zudem sichtbare Kupfersulfide in Bohrkernen – 180 Meter von der aktuellen Mineralressource von Mt Chalmers entfernt und außerhalb des Tagebaus, der in der Vormachbarkeitsstudie 2024 untersucht worden war. Die Laborergebnisse dazu stehen noch aus.

Das Ponton-Programm läuft ebenfalls weiter. Ergebnisse für vier abgeschlossene Pontonbohrungen stehen noch aus. "Diese Ergebnisse fließen direkt in unser Mineralressourcen-Update ein, mit dem Schwerpunkt auf einer bergbaufähigen Schätzung. Gleichzeitig liefert der frische Kern Material für die laufenden metallurgischen Testarbeiten", erläutert Bartschi das weitere Vorgehen.

Bohrergebnisse aus bislang wenig erforschten Zielgebieten, metallurgische Testergebnisse und ein anstehendes MRE-Update: Bei QMines steht in den nächsten Monaten ein dichter Nachrichtenfluss an. Belastbare Ergebnisse könnten dem zuletzt deutlich korrigierten Aktienkurs neuen Schwung verleihen.