Erstellt im Auftrag von QMines Limited

Australischer Kupferentwickler legt mit starken Bohrtreffern nach

Australischer Kupferentwickler legt mit starken Bohrtreffern nach QMines Ltd.

QMines AU0000141533 A2QSAM liefert beim Kupfer-Gold-Projekt Mt Chalmers in Queensland neue Ergebnisse aus zwei unterschiedlichen Zielbereichen. Vergangene Woche meldete das Unternehmen sichtbare Kupfersulfide rund 180 Meter außerhalb der bestehenden Ressource. Nun bestätigen Laboranalysen hochgradige Abschnitte unter dem gefluteten historischen Tagebau.

Den stärksten neuen Treffer lieferte Bohrloch 26MCDD043 mit 26,2 Metern bei durchschnittlich 1,3 Prozent Kupfer und 0,7 Gramm Gold je Tonne. Darin liegen 2,4 Meter mit 5,4 Prozent Kupfer und 3,8 g/t Gold. Die Ergebnisse fließen in die geplante Aktualisierung der Ressourcenschätzung ein.

Neuer Sulfidtreffer öffnet nördliches Suchgebiet

Der am 12. Oktober gemeldete Fund liegt nordnordöstlich der bisherigen Ressource und außerhalb der geplanten Tagebaugrube. Bohrloch 26MCDD052 durchteufte dort elf Meter mit sichtbarer Kupfersulfidmineralisierung. Der Abschnitt befindet sich rund 167 Meter unter der Oberfläche.

QMines untersucht, ob die Zone eine Fortsetzung der bekannten Lagerstätte, eine separate Struktur oder einen Zusammenhang mit dem weiter nördlich gelegenen Botos-Ziel darstellt. Folgebohrungen laufen bereits. Die ersten Laborwerte werden gegen Ende Oktober erwartet. Bis dahin bleiben die Metallgehalte offen. Auch die tatsächliche Breite ist unbekannt, da die Bohrung annähernd parallel zur vermuteten Struktur verlief.

Der Treffer erweitert das Suchgebiet entlang eines rund vier Kilometer langen Korridors zwischen Woods Shaft, Mt Chalmers und Botos. Eine durchgehende Mineralisierung zwischen diesen Bereichen ist bislang nicht nachgewiesen.

Hohe Kupfergehalte stärken Modell unter alter Grube

Die aktuellen Laborergebnisse stammen aus Bohrungen von einer schwimmenden Plattform auf dem Grubensee. Neben dem Haupttreffer lieferte ein 64 Meter weiter östlich gelegenes Bohrloch 7,6 Meter mit 1,8 Prozent Kupfer und 1,5 g/t Gold. Ein drittes Loch erreichte 13 Meter mit 1,0 Prozent Kupfer und 0,4 g/t Gold.

Zwei Bohrungen mussten wegen Schwierigkeiten im Bereich alter Untertagebaue abgebrochen werden. Eine davon endete noch in Kupfer-Zink-Mineralisierung. QMines prüft eine Anschlussbohrung, um deren Fortsetzung zu untersuchen. Alle gemeldeten Längen sind Bohrabschnitte, die tatsächlichen Mächtigkeiten stehen noch nicht fest.

Die neuen Daten überprüfen Bereiche, deren Bewertung bislang stark auf historischen Bohrungen beruht. Frische Bohrkerne liefern zugleich Material für Versuche zur Aufbereitung und Metallgewinnung.

"Diese Ergebnisse fließen direkt in unsere Aktualisierung der Mineralressource ein", sagte Explorationschef Tom Bartschi.

Drei Bohrgeräte sorgen für weitere Ergebnisse

Seit Ende Juli hat QMines vom Ponton aus 14 Löcher mit insgesamt 1.281 Metern gebohrt. Unternehmensweit stehen Laboranalysen aus 39 Bohrlöchern aus, während drei Bohrgeräte weiterarbeiten. Die Daten unterstützen die Ressourcenschätzung und die laufende detaillierte Machbarkeitsstudie für Mt Chalmers.

Die beiden Meldungen stärken unterschiedliche Seiten des Projekts: Hohe Kupfer- und Goldgehalte untermauern das Modell unter der alten Grube, der nördliche Sulfidtreffer eröffnet zusätzliches Erweiterungspotenzial. Damit gewinnt das Projektprofil der QMines-Aktie an Substanz. Die ausstehenden Analysen zeigen als Nächstes, welchen Beitrag das neue Zielgebiet zum weiteren Wachstum leisten kann.