Bohrprogramm verdoppelt: 20.000 Meter treiben Kupferprojekt in Queensland voran
QMines AU0000141533 A2QSAM verdoppelt sein laufendes Bohrprogramm in Zentral-Queensland von 10.000 auf 20.000 Meter. Die zusätzlichen Bohrmeter verteilen sich auf die Kupfer-Gold-Ziele Mount Chalmers, Botos und Woods Shaft. Alle drei liegen nahe der geplanten Verarbeitungsanlage des Unternehmens.
Bohrungen unter Tagebau testen tiefere Fortsetzung
Am Mount-Chalmers-Projekt läuft ein 2.500 Meter umfassendes Programm mit 24 Diamantbohrungen. Acht Bohrlöcher sind bereits abgeschlossen. Die ersten Analyseergebnisse sollen kurzfristig veröffentlicht werden. Die Bohrungen werden von einer eigens gebauten Plattform auf dem Wasser ausgeführt und untersuchen erstmals seit 1982 den Untergrund direkt unter den historischen Tagebauen. QMines prüft dort, ob sich die bekannten Kupfer-Gold-Zonen Main Lode und West Lode in der Tiefe fortsetzen.
Mount Chalmers besitzt eine Mineralressource von 11,3 Millionen Tonnen mit durchschnittlich 0,75 Prozent Kupfer und 0,42 Gramm Gold je Tonne. Davon wurden 9,6 Millionen Tonnen als Erzreserve ausgewiesen. Neue Treffer unterhalb der Gruben könnten die bestehende Ressource unmittelbar erweitern und später in die Minenplanung einfließen.
Botos und Woods Shaft sollen neue Erzquellen liefern
Bei Botos hat QMines Anfang September ein Programm mit 64 Bohrlöchern über 11.360 Meter begonnen. Die Arbeiten sollen historische Ergebnisse bestätigen und die bekannte Mineralisierung entlang ihrer Ränder untersuchen. Ziel ist eine erste eigene Ressourcenschätzung für Botos. Erste Laborwerte werden in den kommenden Wochen erwartet.
Am Woods-Shaft-Projekt soll in Kürze ein weiteres Programm über 7.000 Meter und 39 Bohrlöcher starten. Die bestehende Ressource umfasst 540.000 Tonnen mit 0,5 Prozent Kupfer und 0,95 Gramm Gold je Tonne. Die neuen Bohrungen zielen auf Erweiterungen entlang des Streichens und in der Tiefe.
Botos und Woods Shaft liegen nahe der für Mount Chalmers geplanten Infrastruktur. Wachsende Ressourcen an diesen Standorten könnten zusätzliches Material für eine spätere Verarbeitung liefern, ohne dass QMines ein zweites Verarbeitungszentrum errichten müsste.
Ressourcenausbau begleitet laufende Machbarkeitsstudie
QMines hat seit dem Börsengang im Mai 2021 neun Mineralressourcen vorgelegt. Die gemeinsame Ressourcenbasis der Projekte Mount Chalmers, Develin Creek, Woods Shaft und Mount Mackenzie liegt inzwischen bei rund 22 Millionen Tonnen. Parallel zu den Bohrprogrammen arbeitet das Unternehmen an der endgültigen Machbarkeitsstudie für die geplante Entwicklung von Mount Chalmers.
Die Verdopplung des Programms schafft in den kommenden Monaten eine dichte Folge möglicher Bohrergebnisse. Den Anfang machen die Analysen der bereits abgeschlossenen Bohrungen unter den historischen Gruben. Bestätigen sie eine Fortsetzung der Kupfer-Gold-Zonen in der Tiefe, kann QMines die wichtigste Lagerstätte des Projekts direkt erweitern. Botos und Woods Shaft ergänzen diese Strategie um mögliche weitere Erzquellen rund um die geplante Anlage. Damit richtet sich das Unternehmen zunehmend auf ein größeres, zentral verarbeitetes Kupfer-Gold-Projekt aus.