Die Neuigkeiten aus dem brasilianischen Bundesstaat Pará reißen nicht ab. Durch die Auswertung von Gesteinsproben hat Cabral Gold (TSX-V: CBR, WKN: A2JC8S; ISIN: CA1271061022) auf seinem Flaggschiffprojekt Cuiú Cuiú ein weiteres potenziell hochwertiges Ziel lokalisiert. Auch an anderen Stellen des Areals wird mit Hochdruck geforscht, um den Verlauf und Gehalt der reichhaltigen Mineralisierungen zu bestimmen. Allerdings macht die Pandemie auch vor Goldsuchern nicht Halt. Ein COVID-19-Ausbruch bremst für die nächsten Wochen das Aufklärungs-Bohrteam aus.

Den Namen des neuen Ziels sollte man sich merken: Jerimum Meio. Am Mittwoch teilte Cabral Gold die Auswertungsergebnisse der jüngsten Oberflächenproben mit, die von dort auf dem Cuiù Cuiú-Goldprojekt in Nordbrasilien entnommen wurden.

Beweise für hochgradige Aderstrukturen

Alan Carter, Cabral-Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender, kommentierte die neuen Funde, indem er die Identifizierung einer hochgradigen Quarzsulfid-Mineralisierung bei Jerimum Meio als neuerlichen Beweis für das Vorhandensein hochgradiger Adern in Cuiú Cuiú bezeichnete. Anders als bei den vor kurzem im Osten des Distrikts entdeckten Zielen sei die Mineralisierung bei Jerimum Meio oberflächennah, sodass sich Position und Ausrichtung der Struktur in der Tiefe weitaus sicherer prognostizieren lassen.

Allerdings, so Carter weiter, werden sich die für Anfang Februar geplanten Bohrungen in Jerimum Meio verzögern, nachdem im Aufklärungsbohrlager COVID-19 ausgebrochen sei. Die Lage vor Ort ist jedoch unter Kontrolle.

Abb1: Cuiú Cuiú-Standortkarte mit dem JM-Ziel (Jerimum Meio) in Bezug auf die 43-101-konformen MG- und Central-Goldvorkommen, Quelle: Cabral Gold

Jerimum Meio – ein neues Ziel in Cuiú Cuiú

Das Jerimum Meio-Ziel liegt 2,2 Kilometer nordöstlich der bekannten Lagerstätte Moreira Gomes und 1,8 Kilometer nordwestlich vom Ziel Machichie. Im Rahmen von Oberflächen-Aufklärungsarbeiten war dort eine aufsteigende Ost-West-Trendaderstruktur identifiziert worden. Eine Kanalprobenentnahme aus diesem Gefüge erwies einen (offenen) Wert von 0,9 Metern zu 35,3 Gramm Gold pro Tonne.

Da es in Jerimum Meio keinen Oberflächenaufschluss der Mineralisierung gibt, waren dort zuvor keine Bohrtests vorgenommen worden. Allerdings konnten nun Oberflächen-Grabproben eine Quarzader mit ostnordöstlicher Ausrichtung nachweisen, neben einem von Norden nach Süden fließenden Bach, aus dem ergiebige Mengen an Seifengold gewonnen wurden. Auch die magnetischen Daten einer Überflugmessung weisen in diesem Bereich auf eine Ost-West-Trendstruktur hin.

Proben, die bereits im Dezember entnommen wurden, enthielten bis zu 700,2 Gramm Gold pro Tonne, inklusive Werten zu 23.7, 42.6, 126.4, 145.8, 162.2 und 700,2 Gramm Gold pro Tonne. Eine einzelne Kanalprobe aus der Aufschlussader ergab 0,9 Meter mit 35,3 Gramm Gold pro Tonne. Allerdings dürfte die Breite dieser mineralisierten Struktur darüber hinausgehen, da die Probenentnahme durch den verfügbaren Aufschluss eingeschränkt war. Die Neigung der Vene verläuft subvertikal.

In Anbetracht der extrem hochwertigen Resultate der neuen mineralisierten Aderstruktur wird sie nun mit vorläufig sechs geplanten Löchern in das laufende Aufklärungsbohrprogramm aufgenommen.

Abb2: Luftgestützte Magnetkarte zeigt den Standort des JM-Ziels und die jüngsten hochgradigen Oberflächenergebnisse im Zusammenhang mit der neuen Struktur der aufkommenden Adern, Quelle: Cabral Gold

Folgebohrungen in Machichie

Am Ziel Machichie Nordost werden derweil Nachbohrungen durchgeführt. Das größere angemietete Bohrgerät des Typs Prospector W750-RC ist im Einsatz, um dort Ausrichtung und Neigung der mineralisierten Struktur zu bestimmen, die ein einzelnes, bereits im Jahr 2019 angelegtes Loch durchteuft hatte. Dabei wurden Werte von 15,9 Metern zu 1,7 Gramm Gold pro Tonne, inklusive einem Abschnitt von 0,5 Metern zu 21,3 Gramm Gold pro Tonne ermittelt.

Aktuell stehen die Ergebnisse von fünf Folge-Bohrlöchern aus. Machichie Nordost befindet sich lediglich 150 Meter in nördlicher Richtung von der von Osten nach Westen verlaufenden Hauptzone entfernt. Möglicherweise handelt es sich um eine Parallelstruktur zum Haupttrend.

Sobald die Folgebohrungen in Machichie Nordost fertiggestellt sind, soll der Bohrer wieder die Hauptstruktur testen. Die jüngsten Bohrerbenbisse dort hatten Anfang Januar 34 Meter mit 5,4 Gramm Gold pro Tonne und 20 Meter mit 1,2 Gramm Gold pro Tonne an der östlichen Erweiterung der Hauptzone ergeben.

COVID-19-Ausbruch verzögert Aufklärungbohrungen

Bei all diesen Bohrergebnissen ist wichtig, zwischen den Folgebohrungen und dem Aufklärungsbohrprogramm zu unterscheiden, an denen jeweils unterschiedliche Personengruppen beteiligt sind.

Das Aufklärungsbohrprogramm, mit dem derzeit das Ziel Indio getestet wird und sich anschließend der Untersuchung des Jerimum Meio-Ziels widmen soll, muss etwa bis Mitte Februar ruhen. Im als Basis dienenden Camp war es zu einem COVID-19-Ausbruch gekommen. Die zehn betroffenen Mitarbeiter zeigen glücklicherweise nur leichte Symptome. Die Infizierten wurden isoliert; zudem sind zusätzliche Vorkehrungen getroffen worden, um den Ausbruch der Krankheit vor Ort einzudämmen.

Zuvor war es diesem  Aufklärungs-Bohrteam noch gelungen, die ersten beiden Löcher eines auf sechs Bohrungen angelegten Programms bei Indio fertigzustellen. Kürzlich waren dort Oberflächen-Float-Proben einer Quarzsulfid-Mineralisierung entdeckt worden, die Werte von 7.7, 9.7, 13.3, 29.3 und 137,8 Gramm Gold pro Tonne auswiesen.

Das bei Machichie beschäftigte Team ist räumlich vom Aufklärungsteam getrennt; die Arbeiten schreiten planmäßig voran. Auf mögliche Anzeichen von Ansteckung bei diesem Team wird natürlich sorgfältig geachtet.

Über Cabral Gold

Cabral Gold Inc. ist ein Junior-Rohstoffunternehmen aus Vancouver, das in Brasilien Mineralgrundstücke identifiziert, erkundet und erschließt. Zu 100 Prozent ist Cabral Gold am Projekt Cuiú Cuiú in der Region Tapajós, gelegen im nordbrasilianischen Bundesstaat Pará beteiligt.

In Cuiú Cuiú wurden bis dato zwei National-Instrument-43-101-konforme Goldvorkommen definiert. Die Ressourcen werden auf 5,9 Millionen Tonnen mit 0,90 Gramm Gold pro Tonne (angezeigt) beziehungsweise 195 Millionen Tonnen mit 1,24 Gramm Gold pro Tonne (abgeleitet) beziffert. Das entspricht 200.00 Unzen (angezeigt) beziehungsweise 800.000 Unzen (abgeleitet).

Die Goldprovinz Tapajós war zwischen 1978 und 1995 der Schauplatz des größten Goldrausches der brasilianischen Geschichte. Zwischen 30 und 50 Millionen Unzen Seifengold wurde hier produziert, zwei Millionen Unzen allein aus Cuiú Cuiú. Das Gebiet war der größte Garimpo (eine semioffizielle Schürfstätte) der Gegend.

Wir möchten an dieser Stelle auf ein Interview hinweisen, welches unser Partnerportal goldgeldweld.de kürzlich mit Cabral Gold`s CEO Alan Carter führen konnte. In dem Interview erläutert Carter, warum er für Goldinvestments positiv gestimmt ist und gibt Einblicke in Cabral`s Unternehmensfortschritte.