Erstellt im Auftrag von Aftermath Silver

Bergbauinvestitionen in Peru steigen um 43 % - Süden verdreifacht Kupferproduktion

Bergbauinvestitionen in Peru steigen um 43 % - Süden verdreifacht Kupferproduktion picture alliance / imageBROKER / Peter Giovannini

Der Polymetallexplorer Aftermath Silver CA00831V2057 A2DMFN sucht auf dem Projekt Berenguela in der Provinz Puno im Süden Perus nach Silber, Kupfer und Mangan.  "Wir führen derzeit Folgebohrungen an den zuvor festgestellten hochgradigen Kupfervorkommen in der östlichen Zone durch und erwarten, in Kürze mit den Bohrungen im Zielgebiet South-West Skarn Intrusive beginnen zu können", sagt CEO Ralph Rushton. Ein wichtiges Zwischenziel des Explorers ist eine Vorstudie, die im ersten Quartal 2027 abgeschlossen werden soll.

Stand Juli wurden im Rahmen des dritten Bohrprogramms im Hauptlagergebiet Berenguela gut 4.000 Meter Bohrlänge erreicht. Ein Ziel des aktuellen Programms ist die Erkundung unerforschter Gebiete im östlichen und südöstlichen Bereich der bekannten Mineralisierung.

Aftermath Silver treibt Berenguela-Projekt voran

Hier wurde im Zielgebiet "Kupfer Ost" der mit 156 Metern bislang längste Kupferabschnitt mit Gehalten von 1,12 % Kupfer, 290 Gramm Silber pro Tonne und 7,3 % Mangan gefunden. Auf diesen Bereich entfällt auch der bislang stärkste Silberabschnitt mit 1,95 Metern und 14.252 Gramm Silber pro Tonne zwischen 29,30 und 31,25 Metern. Bohrungen, Vorstudien, metallurgische Testarbeiten: Die Exploration bei Berenguela läuft auf Hochtouren. Aftermath Silver steht damit stellvertretend für einen außergewöhnlich starken Aufschwung im gesamten peruanischen Bergbau.

Daten des Ministeriums für Energie und Bergbau (Minem) zufolge beliefen sich die Investitionen im Sektor im Zeitraum von Januar bis Juni auf 3,304 Mrd. USD. Dies entspricht einem Anstieg von 42,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Laut Minem tätigten Bergbauunternehmen allein im Juni Investitionen in Höhe von 662 Mio. USD, was dem höchsten monatlichen Wert des bisherigen Jahres markiert. Im Juni stiegen die Investitionen damit um 10,6 % gegenüber Mai und um 39,1 % gegenüber Juni 2025. Zuwächse bei den Investitionen wurden in den Bereichen Entwicklung und Vorbereitung, Infrastruktur, Verarbeitungsanlagen und Exploration verzeichnet.

Der vom Generaldirektorat für Bergbauförderung und Nachhaltigkeit (DGPSM) veröffentlichte Bergbaustatistikbericht (BEM) zeigt ebenfalls, dass die Unternehmen weiterhin Ressourcen bereitstellten, um ihre Kapazitäten auszubauen, die Kontinuität ihrer Geschäftstätigkeit aufrechtzuerhalten und Projekte voranzutreiben.

"Die beobachtete Entwicklung bestätigt, dass der Investitionszyklus weiterhin auf Expansions-, Modernisierungs- und Instandhaltungsprojekten basiert, die von grundlegender Bedeutung für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und des Produktionspotenzials des peruanischen Bergbaus sind", heißt es in dem Bericht.

Kupferproduktion im Süden Perus hat sich in 20 Jahren verdreifacht

Die höheren Investitionen sind eine Reaktion auf steigende Metallpreise und fördern  einen langfristigen, strukturellen Aufwärtstrend im peruanischen Bergbau vor Ort. So konnte sich die Kupferproduktion im Süden des Landes, wo auch Berenguela liegt, in den letzten zwei Jahrzehnten verdreifachen. Die südliche Kupferproduktion macht derzeit rund 64 % der nationalen Gesamtproduktion des Metalls aus.

Zu den prominentesten Fortschritten im Land gehört das Kupferprojekt Tia Maria in Arequipa. Das Projekt des mexikanischen Unternehmens Sazan Copa hatte zuletzt einen Fortschritt von 47 % erreicht und soll bis Ende 2027 das erste Kupfer produzieren. Jährlich soll die Mine 120.000 Tonnen liefern. Aufsehen erregte das Projekt auch, da es ohne die Entnahme von Frischwasser auskommen soll. Dazu wurde eine Entsalzungsanlage an der 25 km entfernten Küste gebaut. "Das gesamte Wasser, das für das Projekt Tía María benötigt wird, stammt aus dem Meer, aus dem Bezirk Mejía, und wird nach Cachendo transportiert", sagte Oscar Rodríguez, Leiter der Anlagenplanung und Entwicklung neuer Verfahren für das Kupferbergbauunternehmen, auf der Expomina 2026.

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Hohe Investitionen in Perus Kupferbergbau

Das Hongkonger Unternehmen MMG, kontrolliert durch die China Minmetals Corporation, beschaffte sich eine 350 Mio. USD umfassende revolvierende Kreditfazilität für das peruanisches Kupferbergwerk Las Bambas.

Die Sociedad Minera Cerro Verde (Mehrheitsaktionär: Freeport McMoRan) meldete Anfang des Jahres die Genehmigung der Umweltverträglichkeitsstudie für ihr Cerro Verde Projekt durch den Senat. Diese Genehmigung ermöglicht es, die Nutzungsdauer des Betriebs von 2045 auf 2053 zu verlängern, sobald die Baugenehmigungen durch Minem erteilt wurden. Damit verbunden: Investitionen von knapp 1,4 Mrd. USD.

Aftermath Silver-CEO Rolf Rushton betont: Die Vorstudie für Berenguela bewegt sich im Zeit- und Kostenrahmen. Derzeit wird ein geotechnisches Bohrprogramm mit neun Bohrlöchern abgeschlossen, das in die Studie einfließen soll. Die Studie stellt den nächsten großen Meilenstein nach der aktualisierten Mineralressourcenschätzung (MRE) von 2025 dar. Diese sieht in der gemessenen und angezeigten Kategorie 122,5 Millionen Unzen Silber, 2,93 Millionen Tonnen Mangan und 717,1 Millionen Pfund (lb) Kupfer. In der abgeleiteten Kategorie sieht die MRE 22 Millionen Unzen Silber, 0,47 Millionen Tonnen Mangan und 118,4 Millionen Pfund Kupfer. Außerdem enthält die Lagerstätte Zink: 372,4 Millionen Pfund in der gemessenen und angezeigten Kategorie sowie 80 Millionen Pfund in der abgeleiteten Kategorie.

In den letzten drei Jahren konnte die Aftermath Silver-Aktie rund 250 % zulegen. Im Frühjahr verließ der Kurs jedoch den langjährigen Aufwärtstrend und trat in eine bis heute andauernde Konsolidierungsphase ein. Weitere Explorationserfolge in Form guter Bohrergebnisse und einer erfolgreichen Vorstudie können die Aktie bei zu erwartenden weiter rosigen Bergbauaussichten in Peru potenziell schnell wieder in Richtung ihrer früheren Hochs antreiben.