Aftermath Silver Ltd.

Aftermath Silver ist ein kanadisches Bergbauunternehmen mit klarem Fokus: das zu 100 Prozent eigene Berenguela-Projekt in Peru. Dieses fortgeschrittene Silber-Kupfer-Mangan-Projekt steht im Zentrum der Aktivitäten. Neben Silber liefert Berenguela beachtliche Kupfer- und Mangangehalte – also genau die Metalle, die für Elektromobilität und moderne Batteriewertschöpfungsketten immer wichtiger werden. Darüber hinaus hält Aftermath Silver mit Challacollo in Chile ein weiteres Kernprojekt. Dabei handelt es sich um ein Silberprojekt mit Gold als Nebenprodukt, das 2019 übernommen wurde. Ebenfalls seit 2019 im Portfolio ist Cachinal, ein weiteres Silber-Gold-Projekt in Chile, das die Position des Unternehmens im südamerikanischen Raum zusätzlich stärkt.

Für alle drei Projekte liegen aktuelle Ressourcenschätzungen vor. Besonders Berenguela wurde zuletzt mit Stichtag 30. November 2025 deutlich aufgewertet: Die gemessenen und angezeigten Ressourcen belaufen sich auf 51,55 Millionen Tonnen – mit 122,5 Millionen Unzen Silber, 2,93 Millionen Tonnen Mangan, 717,1 Millionen Pfund Kupfer und 372,5 Millionen Pfund Zink. Für die chilenischen Projekte Challacollo und Cachinal bestehen weiterhin Ressourcenschätzungen aus dem Jahr 2020.Mit dem Start einer Pre-Feasibility Study im Jahr 2026 hat Berenguela die nächste wichtige Entwicklungsstufe erreicht. Das Management setzt sich aus erfahrenen Branchenexperten zusammen, die umfassende Kompetenz in Exploration, Projektentwicklung, Finanzierung und technischer Umsetzung mitbringen. Eine starke institutionelle Investorenbasis sowie der knapp 25-prozentige Anteil des renommierten Investors Eric Sprott sprechen zusätzlich für das Vertrauen des Marktes in die Projekte und die strategische Ausrichtung von Aftermath Silver.

TSXV: AAG WKN: A2DMFN
ISIN: CA00831V2057 Web: Aftermath Silver Ltd.
Aftermath Silver Ltd.

Kurz und Knapp auf einen Blick

Was ist das Flaggschiffprojekt von Aftermath Silver?

Im Mittelpunkt steht Berenguela in Peru. Das Projekt ist seit Januar 2026 zu 100 % im Besitz von Aftermath Silver und vereint Silber, Kupfer und Mangan in einem Vorkommen. Genau diese Mischung macht Berenguela für das Unternehmen strategisch so wichtig, weil neben Edelmetallen auch Rohstoffe für Elektrifizierung und Batterien eine Rolle spielen.

Wie groß ist die aktuelle Ressource bei Berenguela?

Die jüngste NI 43-101-Ressource, also der kanadische Standard für Rohstoffberichte, weist 51,55 Mio. Tonnen gemessene und angezeigte Ressourcen aus. Darin enthalten sind 122,5 Mio. Unzen Silber, 2,93 Mio. Tonnen Mangan, 717,1 Mio. Pfund Kupfer und 372,4 Mio. Pfund Zink. Dazu kommen weitere abgeleitete Ressourcen mit zusätzlichem Metallinventar.

Welche Bohrergebnisse stechen bei Berenguela besonders hervor?

Das Projekt hat zuletzt mehrere hochgradige Treffer geliefert. Besonders auffällig sind 48,5 Meter mit 438 g/t Silber, 2,22 % Kupfer und 24,9 % Mangan in AFD152 sowie 11,4 Meter mit 1.042 g/t Silber, 2,05 % Kupfer und 7,3 % Mangan in AFD162. Solche Abschnitte stützen das Potenzial für weiteres Wachstum und für die technische Weiterentwicklung des Projekts.

In welcher Entwicklungsphase befindet sich Berenguela?

Berenguela ist ein fortgeschrittenes Entwicklungsprojekt. 2026 läuft eine Pre-Feasibility Study, kurz PFS. Das ist eine Vor-Machbarkeitsstudie, die Technik, Verfahren und Wirtschaftlichkeit deutlich genauer prüft als frühere Arbeiten. Begleitend laufen metallurgische Tests und Engineering für Silber, Kupfer und ein batteriefähiges Manganprodukt.

Welche Vorteile bietet der Standort in Peru?

Berenguela liegt auf dem Altiplano im Südosten Perus und ist für ein Projekt dieser Größe vergleichsweise gut angebunden. Santa Lucia mit Bahnanschluss liegt nur rund 6 km entfernt, ein Flughafen etwa 50 km. Dazu kommen Straßen, Strom und Wasser in Reichweite. Diese Infrastruktur kann Zeit, Kosten und Komplexität in der nächsten Projektphase spürbar senken.

Wie ist Aftermath Silver finanziell aufgestellt?

Die Gesellschaft verfügte per 28. Februar 2026 über ein Working Capital von 24,76 Mio. CAD. Das ist eine deutlich stärkere Basis als in älteren Unternehmensprofilen. Zusätzlich flossen 20 Mio. CAD aus einer Privatplatzierung zu, ergänzt durch Mittel aus der Ausübung von Optionen und Warrants. Damit ist das Unternehmen für die laufenden Studien und Entwicklungsarbeiten solide ausgestattet.

Neben Berenguela gehören auch Challacollo und Cachinal in Chile zum Portfolio.

Challacollo ist ein Silber-Gold-Projekt mit bestehender Ressource und gilt als wichtiges Ergänzungsprojekt. Cachinal ist ebenfalls ein Silber-Gold-Projekt, wird derzeit aber nicht aktiv weiterentwickelt. Damit stützt sich Aftermath Silver nicht nur auf ein einzelnes Projekt, sondern auf mehrere Rohstoffassets in Südamerika.

Investment-Highlights

Drei Silber- und Basismetallprojekte in rohstoffreichen Regionen Südamerikas

  • Berenguela (Peru): Fortgeschrittenes Silber-Kupfer-Mangan-Projekt mit strategischer Bedeutung für die Energiewende
  • Berenguela weist eine NI-43-101-Ressource von 51,55 Mio. Tonnen in der gemessenen und angezeigten Kategorie auf, mit 122,5 Mio. Unzen Silber, 2,93 Mio. Tonnen Mangan sowie relevanten Kupfer- und Zinkbeimengen.
  • Mangan als zusätzlicher Hebel in einem wachsenden Batteriemarkt
  • Erfahrenes Managementteam mit nachgewiesener Projekterfolgsbilanz
  • Solide Finanzbasis mit 24,76 Mio. CAD Working Capital per 28. Februar 2026
  • Laufende Pre-Feasibility Study (PFS) für Berenguela als zentraler Entwicklungsschritt im Jahr 2026

Das Unternehmen und seine Strategie

Aftermath Silver Ltd. wurde 2014 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Vancouver. Seit 2019 konzentriert sich das Unternehmen auf den Erwerb und die Entwicklung hochwertiger Silbervorkommen in bergbaufreundlichen Regionen. In diesem Zusammenhang wurden die Projekte Challacollo und Cachinal in Chile akquiriert. Mitte 2020 wurde das Projekt Berenguela in Peru in das Portfolio aufgenommen – ein aussichtsreiches Silber-Kupfer-Vorkommen mit signifikanten Mangananteilen.

Langfristig will das Management mindestens eines der Projekte bis zur Produktionsreife führen. Ganz klar im Mittelpunkt steht Berenguela. Das Projekt vereint nicht nur bedeutende Silbervorkommen, sondern auch wirtschaftlich attraktive Gehalte an Kupfer und Mangan – zwei Metalle, die für Zukunftstechnologien wie Elektromobilität eine zentrale Rolle spielen. Seit Januar 2026 befindet sich Berenguela zu 100 Prozent im Besitz von Aftermath Silver. Mit dem Start der Pre-Feasibility Study im Jahr 2026 wurde die technische Entwicklung auf die nächste Stufe gehoben. Aufgrund der strategischen Priorität von Berenguela und auch Challacollo wird Cachinal aktuell nicht aktiv weiterentwickelt, sondern bewusst für eine spätere Explorationsphase zurückgestellt.

Projekt Berenguela, Peru

Fortgeschrittenes Explorationsprojekt für Silber, Kupfer und Mangan

Im Jahr 2020 hat sich Aftermath Silver über einen Kaufvertrag mit SSR Mining die Option auf den vollständigen Erwerb von Berenguela gesichert. Ende 2025 wurden die letzten Verpflichtungen aus dem Vertrag erfüllt, im Januar 2026 ging das Projekt dann endgültig über. Seitdem gehört Berenguela zu 100 Prozent Aftermath Silver. Die Liegenschaft erstreckt sich über rund 6.594 Hektar und bildet damit eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung.

Das Projekt befindet sich im Südosten Perus, auf dem Andenhochland ("Altiplano") in einer Höhe von etwa 3.500 Metern über dem Meeresspiegel.

Abb. 1: Lage des Projekts Berenguela im südöstlichen Peru (Quelle: Aftermath Silver Ltd.)

Infrastruktur und Standortvorteile

Das Projektgebiet ist infrastrukturell gut erschlossen: In rund 6 km Entfernung liegt die Stadt Santa Lucia mit Eisenbahnanschluss. Ein Flughafen befindet sich ca. 50 km entfernt. Die Nähe zu Straßenanbindungen, Stromversorgung und Wasservorkommen schafft günstige Voraussetzungen für die weitere Projektentwicklung.

Historie und erste Arbeiten durch Aftermath Silver

Zwischen 1913 und 1965 wurde durch Lampa Mining bereits Silber und Kupfer abgebaut. Der Betrieb wurde anschließend eingestellt, und das Projekt wechselte in den Folgejahren mehrfach den Eigentümer. Von Vorteil war, dass in dieser Zeit zahlreiche geologische Untersuchungen und Bohrungen durchgeführt wurden, auf deren Basis Aftermath Silver frühzeitig Fortschritte erzielen konnte.

Explorationsfortschritte und Ressourcenschätzung

Im Jahr 2022 wurden 63 Bohrungen mit einer Gesamtlänge von rund 6.200 Metern durchgeführt. Ziel war die Verifizierung historischer Bohrdaten, eine genauere geologische Erfassung sowie die Entnahme von Proben für metallurgische Tests. Auf Grundlage dieser Daten veröffentlichte das Unternehmen im Dezember 2022 eine erste eigene Ressourcenschätzung, die das Potenzial des Projekts belegte.

Abb. 3: Aktuelle NI-43-101-Ressourcenschätzung für das Projekt Berenguela, November 2025 (Quelle: Aftermath Silver Ltd.)

Die Ressource wurde zunächst auf einem Gebiet mit einer Streichlänge von ca. 1.400 Metern und einer Breite von rund 500 Metern ermittelt.

Abb. 4: Gebiet der bisherigen Ressourcenerfassung im Projekt Berenguela (Quelle: Aftermath Silver Ltd.)

Die aktuelle NI-43-101-Ressourcenschätzung mit Stichtag 30. November 2025 zeigt deutlich, wie stark sich Berenguela weiterentwickelt hat. Die gemessenen und angezeigten Ressourcen wurden um 11,37 Millionen Tonnen beziehungsweise 28,3 Prozent auf insgesamt 51,55 Millionen Tonnen erhöht. Darin enthalten sind 122,5 Millionen Unzen Silber, 2,93 Millionen Tonnen Mangan, 717,1 Millionen Pfund Kupfer und 372,4 Millionen Pfund Zink. Zusätzlich kommen abgeleitete Ressourcen von 22,0 Millionen Unzen Silber, 0,47 Millionen Tonnen Mangan, 118,4 Millionen Pfund Kupfer und 80 Millionen Pfund Zink hinzu.

Grundlage der neuen Schätzung ist ein umfassendes geologisches Modell mit insgesamt 439 Bohrlöchern. Darunter befinden sich 82 Diamantbohrlöcher mit 5.329 Metern, die Aftermath in den Jahren 2024 und 2025 niedergebracht hat. Insgesamt flossen 44.842 Bohrmeter in die Datenbasis ein – davon 20.346 Meter aus Diamantbohrungen und 24.496 Meter aus RC-Bohrungen.

Hervorzuhebende Bohrergebnisse aus dem Jahr 2025:

  1. Bohrloch AFD-100: 156 Meter mit durchschnittlich 290 g/t Silber und 1,12 % Kupfer
  2. Bohrloch AFD-139: 69 Meter mit 78 g/t Silber und 1,19 % Kupfer

Im Jahr 2026 veröffentlichte Aftermath weitere hochgradige Ergebnisse aus Phase 3 auf Berenguela. Besonders hervorzuheben sind 48,5 Meter mit 438 g/t Silber, 2,22 % Kupfer und 24,9 % Mangan in Bohrloch AFD152. Ebenfalls stark: 70,0 Meter mit 230 g/t Silber, 1,81 % Kupfer und 10,9 % Mangan in AFD155 sowie 45,8 Meter mit 528 g/t Silber, 1,48 % Kupfer und 15,7 % Mangan in AFD160. In AFD162 wurden zudem 11,4 Meter mit beeindruckenden 1.042 g/t Silber, 2,05 % Kupfer und 7,3 % Mangan durchschnitten.

Abb. 5: Schematische Cross-Section der Berenguela-Lagerstätte mit karbonatgebundener Verdrängungsmineralisierung und räumlicher Überlagerung von Mangan-, Silber- und Kupferzonen (Quelle: Aftermath Silver Ltd.)
Abb. 6: Bohrkern aus Berenguela mit sichtbarer Silber- und Kupfermineralisierung innerhalb einer schwarzen Manganoxidmatrix (Quelle: Aftermath Silver Ltd.)

Diese Ergebnisse deuten auf weiteres Potenzial für die technische und wirtschaftliche Entwicklung der Lagerstätte hin – sowohl in Bezug auf Metallgehalte als auch auf die räumliche Ausdehnung des Lagerstättenpotenzials.

Mangan befeuert Batterie-Boom

Neben Silber und Kupfer verfügt das Berenguela-Projekt über bedeutende Manganressourcen. Mangan gewinnt im Zuge der Energiewende und insbesondere im Bereich der Elektromobilität zunehmend an Bedeutung: Moderne Batteriegenerationen setzen vermehrt auf Mangan, um den Anteil teurer oder problematischer Metalle wie Kobalt zu reduzieren.

Für Aftermath Silver bietet sich damit die Zusatzchance, vom wachsenden Bedarf an Batterierohstoffen zu profitieren. Damit hebt sich Berenguela klar von herkömmlichen Silberprojekten ab und bietet eine breitere Rohstoffbasis.

Projekt Challacollo, Chile

Silber-Gold-Projekt im Explorationsstatus

Aftermath Silver verfolgt im Projekt Challacollo das Ziel, vollständiges Eigentum an einem rund 19.000 Hektar großen Areal im Norden von Chile zu erwerben. Der Kauf erfolgt stufenweise: Im März 2022 wurde der Erwerbsprozess mit einer finalen Zahlung abgeschlossen. Verblieben ist eine 2%ige Schmelzabgabe (NSR-Royalty), die im Falle einer späteren Produktion an die früheren Eigentümer zu entrichten wäre.

Lage und Infrastruktur

Das Projekt befindet sich etwa 120 km südöstlich des chilenischen Hafens Iquique sowie 50 km von der Ortschaft Pica entfernt. Eine bessere Versorgung ist in der rund 90 km entfernten Stadt Pozo Almonte möglich. Die Erschließung erfolgt über eine vertraglich gesicherte Privatstraße. Wasser kann aus zwei etwa 5 km entfernten Quellen bezogen werden, ebenfalls auf vertraglicher Basis. Eine Stromversorgung ist über eine nahegelegene, für Bergbaubetriebe errichtete Leitung gewährleistet.

Das Projekt liegt auf einer Höhe von etwa 1.500 Metern über dem Meeresspiegel. Aufgrund des ganzjährig trockenen Klimas sind Explorationsarbeiten ohne witterungsbedingte Einschränkungen möglich.

Abb. 7: Übersichtslage des Projekts Challacollo (Quelle: Aftermath Silver Ltd.)
Abb. 8: Detaillierte Projektlage Challacollo (Quelle: Aftermath Silver Ltd.)

Historie des Projekts

Challacollo blickt auf eine lange Geschichte zurück: Erste Aktivitäten reichen bis in das späte 18. Jahrhundert. In den 1970er Jahren wurde in begrenztem Umfang Silber abgebaut. 1989 begann ein neuer Eigentümer mit einem professionellen Betrieb, bei dem bis 1992 rund 70.000 Tonnen Erzmaterial mit einer Mühlenkapazität von 100 Tonnen pro Tag verarbeitet wurden. Nach einem Preisverfall am Silbermarkt wurde die Produktion eingestellt, die Anlage demontiert.

Im Jahr 2014 wurden erneut Explorationsarbeiten durchgeführt – darunter Gesteinsproben, Schürfgräben, Bohrungen und metallurgische Tests. Diese Arbeiten wurden zwar nicht fortgesetzt, Aftermath Silver konnte jedoch auf die gesammelten Daten zurückgreifen.

Seit dem Projektstart 2019 veröffentlichte das Unternehmen bereits 2020 eine erste Ressourcenschätzung inklusive technischem Bericht.

Abb. 8: Ressourcenschätzung Challacollo vom 15. Dezember 2020 (Quelle: Aftermath Silver Ltd.)

Geologie und aktueller Stand

Die ermittelten Ressourcen stammen aus Venensystemen, die in Sedimentgestein eingebettet sind. Bislang wurden nur Teilbereiche dieser Strukturen erschlossen. Derzeit wird das Projekt durch zusätzliche Feldarbeiten auf eine bevorstehende Bohrkampagne vorbereitet.

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Projekt Cachinal, Chile

Silber-Gold-Projekt im Explorationsstatus

Das Projekt Cachinal umfasst eine Fläche von rund 4.867 Hektar und befindet sich im Norden Chiles – einer Region mit traditionell hoher geologischer Bedeutung für Silber- und Goldvorkommen.

Die bisher durchgeführten Explorationsarbeiten konzentrierten sich auf epithermale, sulfidische Strukturen, die bislang nur in geringen Tiefen untersucht wurden. Dennoch konnte bereits im Jahr 2020 eine erste Ressourcenschätzung erstellt werden.

Abb. 11: Ressourcenschätzung für das Projekt Cachinal (Stand: 2020; Quelle: Aftermath Silver Ltd.)

Trotz des vorhandenen Potenzials liegt der Fokus des Unternehmens derzeit auf den Projekten Berenguela (Peru) und Challacollo (Chile). Das Projekt Cachinal wird daher in der aktuellen Explorationsphase nicht weiterentwickelt. Eine Wiederaufnahme der Aktivitäten bleibt jedoch möglich, insbesondere da aus geologischer Sicht weiteres Potenzial für die Entdeckung zusätzlicher und höher mineralisierter Vorkommen besteht.

 Geplante Aktivitäten in den kommenden 12 Monaten

Die aktualisierte Ressourcenschätzung für Berenguela liegt nun vor und bildet gemeinsam mit den Bohrprogrammen aus 2024 und 2025 die technische Basis für die im Jahr 2026 gestartete Pre-Feasibility Study.

Ein zentraler Meilenstein 2026 ist die laufende PFS für Berenguela. Mit der Leitung wurde DRA Global beauftragt, während SENET als hydrometallurgischer Spezialist eingebunden ist. Ziel der Studie ist es, die technische Auslegung zu präzisieren und die wirtschaftlichen Parameter für die weitere Entwicklung klar zu definieren.

Parallel dazu laufen zusätzliche metallurgische und technische Programme, um die Erze noch genauer zu charakterisieren und ihre wirtschaftliche Verwertbarkeit fundiert zu bewerten. Der aktuelle Schwerpunkt liegt auf Engineering-Studien für Silber, Kupfer sowie ein potenziell batteriefähiges Manganprodukt. Darüber hinaus werden Proben von hochreinem Mangansulfat-Monohydrat hergestellt, um mögliche Absatzmärkte weiter vorzubereiten.

Ein zusätzlicher Fokus liegt auf dem südwestlich angrenzenden Projektabschnitt "SW Intrusive", der etwa 3 km vom bisherigen Ressourcenareal entfernt liegt. Geophysikalische Untersuchungen sowie Gesteinsproben deuten auf einen potenziell mineralisierten Kupferkorridor mit einer Länge von rund 1,2 km hin.

Abb. 12: Lage des Explorationsziels "SW Intrusive" im Umfeld des Projekts Berenguela (Quelle: Aftermath Silver Ltd.)

Darüber hinaus plant das Unternehmen, sein Team gezielt zu erweitern, um die geplanten Arbeiten bei Berenguela und Challacollo effektiv umzusetzen. Aufgrund der Vielzahl an anstehenden Aufgaben ist der operative Personalausbau ein zentraler Bestandteil der Umsetzungsstrategie. Mit der Ernennung von Danny Keating zum Chief Operating Officer wurde dieser Schritt Anfang 2026 bereits eingeleitet.

Mit seinem Aktionsplan für die kommenden zwölf Monate setzt Aftermath Silver klare Schwerpunkte für die nächste Entwicklungsphase.

Das Management

Das Managementteam von Aftermath Silver setzt sich aus international erfahrenen Fach- und Führungskräften der Bergbau- und Rohstoffindustrie zusammen. Die nachfolgende Übersicht stellt die Schlüsselpersonen in komprimierter Form vor:

Michael Williams – Aufsichtsratsvorsitzender

Verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in leitenden Funktionen innerhalb der Bergbauindustrie. Er ist spezialisiert auf den Aufbau, die Strukturierung und Führung börsennotierter Unternehmen sowie auf die Entwicklung von Finanzierungsnetzwerken in Zusammenarbeit mit internationalen Banken. Aktuell ist er zudem Präsident, CEO und Direktor bei Vendetta Mining Corp.

Ralph Rushton – Präsident, CEO und Direktor

Akademisch ausgebildeter Geologe mit umfangreicher Erfahrung in Exploration und Rohstoffgewinnung. Frühere Tätigkeiten bei Unternehmen wie Anglo American PLC und Rio Tinto sowie mehreren Junior-Explorationsgesellschaften. Neben seiner Rolle bei Aftermath Silver ist er als Direktor in weiteren Unternehmen und als Berater aktiv.

Dr. David Terry – Geologe und Direktor

Seit über 25 Jahren in internationalen Führungspositionen im Bereich Edel- und Basismetallprojekte tätig. Umfassende Erfahrung in Akquisition, Exploration und Projektentwicklung. Frühere Stationen unter anderem bei Hemlo Gold Mines, Cominco Ltd. und Gold Fields Mining.

Keenan H. Hohol – Direktor

Jurist mit über 20 Jahren internationaler Erfahrung in der Rechts- und Unternehmensberatung. Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen in den Bereichen Akquisitionen, Unternehmensfusionen, Regulierungsfragen und Risikomanagement. Berufliche Stationen unter anderem bei Silver Standard Resources, BHP Billiton, Western Coal und Pan American Silver.

Michael Parker – Technischer Direktor

Geologe mit über 20 Jahren umfassender Erfahrung in der Rohstoffexploration und Projektentwicklung – von der Erstentdeckung bis zur Produktionsreife. Leitete unter anderem als Landesmanager für First Quantum Minerals Großprojekte in der Demokratischen Republik Kongo sowie in Peru. Aktuell betreibt er seine eigene Beratungsfirma Mining Footprint Ltd.

Alastair Brownlow – Finanzvorstand (CFO)

Fachmann für Buchhaltung und Unternehmensfinanzen. Wurde dem Unternehmen als externer Experte zur Seite gestellt. Abschluss mit Auszeichnung an der Simon Fraser University.

Danny Keating – Chief Operating Officer (COO)

Er verfügt über langjährige Führungserfahrung in den Bereichen Bergbau, Aufbereitung und Infrastruktur. Zuletzt verantwortete er die Entwicklung eines hochreinen Manganprojekts in Südafrika – inklusive Planung und Umsetzung einer Demonstrationsanlage für Batterieanwendungen. Darüber hinaus bringt er tiefgehende Expertise im Bereich Batterierohstoffe mit und hat umfangreiche Erfahrung in der Erstellung technischer Studien als Grundlage für Projektfinanzierungen.

Fazit

Die Erfahrung des Managements zeigt sich klar in der gezielten Auswahl und Übernahme von Projekten mit echtem Entwicklungspotenzial. Strategisch setzt Aftermath Silver auf Silber – ergänzt durch relevante Anteile an Gold, Kupfer und Mangan. Diese Kombination sorgt für eine breitere, ausgewogene Rohstoffbasis.

Die beiden Kernprojekte Berenguela in Peru und Challacollo in Chile verfügen über bestätigte Ressourcen und weiteres Erweiterungspotenzial. Nach dem abgeschlossenen 100-%-Erwerb von Berenguela, der aktualisierten NI-43-101-Ressource und dem Start der Pre-Feasibility Study steht dieses Projekt nun klar im Zentrum der nächsten Entwicklungsphase.

Ein starkes Vertrauenssignal ist die hohe Beteiligung institutioneller Investoren sowie das Engagement des renommierten Mineninvestors Eric Sprott. Das unterstreicht die Zuversicht des Marktes in die Qualität der Projekte und die Kompetenz des Managements.

Mit einem Working Capital von 24,76 Mio. CAD per 28. Februar 2026 ist das Unternehmen finanziell deutlich solider aufgestellt, als es das bisherige Profil widerspiegelt. Allein 20,0 Mio. CAD flossen im selben Zeitraum aus einer Privatplatzierung zu, ergänzt durch weitere Mittel aus der Ausübung von Optionen und Warrants.

Die nächsten entscheidenden Impulse dürften aus der laufenden Pre-Feasibility Study, zusätzlichen metallurgischen und technischen Arbeiten sowie den jüngsten hochgradigen Phase-3-Bohrergebnissen aus Berenguela kommen. Damit verfügt Aftermath Silver über die strukturellen, finanziellen und personellen Voraussetzungen, um die Projekte gezielt weiterzuentwickeln und zusätzlichen Wert zu schaffen.

Aktiendaten und Cashbestand

TSX-V: AAG
WKN: A2DMFN
ISIN: CA00831V2057
Aktien: 341.631.113 (Stand: 10. April 2026)
Warrants: 18.277.968 (Stand: 10. April 2026)
Optionen: 9.750.000 (Stand: 10. April 2026)
Kapital: 24,76 Mio. CAD Working Capital (Stand: 28. Februar 2026)
Aktienkurs: 0,77 CAD
Marktkapitalisierung: 259,64 Mio. CAD