Australian Vanadium Limited (ASX: AVL, ISIN: AU000000AVL6; WKN: A2ABRH) entwickelt in Western Australia, 43 Kilometer entfernt von der Bergbaustadt Meekatharra,  das aktuell weltweit hochgradigste Vanadium-Titan-Magnetit-Vorkommen. Dort startet derzeit ein weiteres Bohrprogramm, das zum einen die Ressourcen und damit die potenziellen Schürfstätten näher bestimmen soll. Zugleich fließen die Daten in ein Update des JORC-Reports ein.

Beim JORC-Code handelt es sich um ein Klassifizierungssystem von Explorationsergebnissen nach geologischen, technischen und wirtschaftlichen Kriterien. Solche Daten sind wichtiges Informationsmaterial für Anleger und Interessenten.

Magnetismus als Wegweiser

Australian Vanadium-Geschäftsführer Vincent Algar erklärte in einer Mitteilung, dass mittels aktueller luftgestützter magnetischer Untersuchungen vielversprechende Zielpunkte in einer stärkeren oberflächennahen Mineralisierung verortet wurden.

Ziel von Australian Vanadium sei die Maximierung des Potenzials der zugehörigen Verarbeitungsanlage, indem ganz gezielt Rohstoffe zum Abbau selektiert werden. Die Lage der Mineralisierung ist daher insbesondere vorteilhaft für die Rückgewinnung des Vanadiums durch ein Trennverfahren, das mit Magnetismus arbeitet.

Der Tagebau bietet zudem einen flexiblen Zugang zu einer großen Ressource bei geringen Risiken. Das kommt unzweifelhaft auch den Idealvorstellungen der Investoren und Abnehmer des Vanadiums entgegen.

Präzise platzierte Bohrungen

Gebohrt wird in den Streichenerweiterungen im Süden des Projektes. Geplant ist, die Abstände zwischen den dortigen Bohrlöchern von aktuell 400 Metern auf in etwa 140 Meter zu verkürzen und damit weitere präzise Erkenntnisse über die Mineralisierungen zu gewinnen.

Australian Vanadium bohrt nicht auf Verdacht: Aufgesetzt wird an Abschnitten, die schon vor fünf Jahren untersucht wurden. Dabei waren in den südlichen Projektblöcken Überschneidungen von über acht Metern mit 1,0 Prozent des begehrten Vanadiumpentoxids festgestellt worden.

Mittels der Reverse-Circulation-Bohrmethode (einem Bohrverfahren mit doppelwandigen Bohrstangen) sollen auf einer Strecke von 2.000 Metern neue Erkenntnisse zum Potenzial des Projektes gewonnen werden. In der Vormachbarkeitsstudie waren noch 17 Jahre Lebensdauer für die Unternehmung angesetzt worden. Wenn durch die neuen Bohrlöcher weitere Reserven ermittelt werden, sollte das die Produktionsdauer der Mine deutlich verlängern. Die priorisierten Bohrungen dürften noch in diesem Jahr abgeschlossen sein. Deren Ergebnisse werden die weiteren Zielgebiete mitbestimmen.

JORC-Update in Vorbereitung

Gleichzeitig läuft derzeit eine Aktualisierung der JORC-Ressourcen, in der die Ergebnisse aus den vergangenen zwei Jahren zur Geltung kommen sollen. Diese konkretisierte Version soll mit den Ergebnissen der aktuellen Bohrungen abgeschlossen sein.