Phase 2 des Bohrprogramms abgeschlossen

Mit Hochdruck geht es weiter bei den Explorationen von Australian Vanadium (ASX: AVL, ISIN: AU000000AVL6; WKN: A2ABRH). Erst  in der vergangenen Woche angekündigt, konnten die Testbohrungen in den südlichen Streichen des Gabanintha-Vanadium-Projekts nun bereits erfolgreich abgeschlossen werden. Die Zusammenfassung und das Update der geophysikalischen Untersuchungen sollen im ersten Quartal 2020 veröffentlicht werden.

Effizient und aufschlussreich – so lässt sich der Ausgang der jüngsten Bodenuntersuchungen beim Australian Vanadium Projekt zusammenfassen. Das Flaggschiffprojekt des Unternehmens aus Perth beherbergt das hochgradigste Vanadium-Magnetit-Vorkommen, das aktuell weltweit bekannt ist.

Daten für den JORC-Report und Investoren

Die Gewinnung zuverlässiger Daten über die Ressourcen der Gabanintha-Ergebnisse soll in ein Update des JORC-Reports (ein Klassifizierungssystem für Explorationsergebnisse nach verschiedenen Projektkriterien) einfließen. Die Neuigkeiten dürften aber schon jetzt den  Investoren einen positiven Ausblick auf das kommende Jahr bieten. Die Prämissen, mit denen die jüngsten Probebohrungen geplant wurden, haben sich bestätigt.

Phase 2 im Süden

Jene Bohrungen fanden zwischen dem 10. und 17. Dezember auf einer Strecke von mehr als zwei Kilometern statt. Das sogenannte „Phase-2-Bohrprogramm“ konzentrierte sich auf die südlichen Abschnitte der insgesamt 11,5 Kilometer langen Streichenlänge im Besitz von Australian Vanadium, namentlich die Blöcke 8 und 16, bei denen der bereits vorhandene Bohrlochabstand von 400 auf jetzt 140 Meter verkleinert wurde. Es war das zweite Ergänzungsbohrungs-Programm in diesem Bereich des Areals.

Ansatzpunkt für die Bohrungen waren die Dicke der hochgradigen Vanadium-Pentoxid-Zonen und deren magnetische Suszeptibilität. Bei diesen Untersuchungen wird durch Induktion von Magnetismus die Polarisierbarkeit der Bodenschicht untersucht. Dabei kam es zudem zu Überkreuzungen mit dem zuvor schon als hochgradige Zone angezeigten Block 10.

30 Reverse-Circulation-Bohrungen auf den 2.336 Metern zielten auf einen hochgradigen Vanadium-Magnetit-Auslaugungshorizont. Die Bohrer überwanden dabei  eine durchschnittliche Meterleistung von 292 Metern pro Schicht. Durch dieses effiziente Vorgehen konnten sogar erhebliche Nebenkosten eingespart werden, da weniger Personal vor Ort im Einsatz benötigt wurde.

Gesteinslagen in hervorragender Lage

Hintergrund der Untersuchung ist nicht zuletzt, jene südlich der in schon der Vormachbarkeitsstudie sicher angezeigten Lagerstätten gelegene, abgeleitete Ressourcen in ebenfalls angezeigte umzuwandeln.

Durch die neuen Bohrungen konnte die Vanadium-Zielmineralisierung erfolgreich identifiziert werden und lieferten einen weiteren Beweis dafür, dass die Vanadium-Magnetit-Mineralisierungen von beeindruckender Konstanz sind. Die Daten erbrachten weiterhin präzisierte Erkenntnisse über die Orientierung und Neigungswinkel der Erz-Zonen im Boden. Das Gefälle erwies sich stellenweise als geringer als angenommen, was deutliche Vorteile für einen Abbau als Tagebau bedeutet.

Es wurden zudem zwei neue Gebiete mit Streichenlängen über 400 Meter identifiziert, die potenziell direktes Ziel zukünftiger Operationen von Australian Vanadium werden könnten.

Ein langes Leben für die Mine

In der ersten Machbarkeitsstudie war die mögliche Lebensdauer der Mine auf 17 Jahre geschätzt worden. Nach den erfolgreichen Bohrungen wird Australian Vanadium die Ressourcen aufrüsten, um die erhöht sich die Lebensdauer der Mine zu verlängern. Damit kommt Australian Vanadium dem Wunsch seiner Investoren entgegen, einen langfristigen und risikoarmen Abbau des Vanadiums anzustreben.

Das Management ist erwartungsvoll

Nach den erfolgreichen Bohrkampagnen der vergangenen 24 Monate ist ein Update der Ressourcen im Gabanintha-Projekt wieder ein Stück näher gerückt. Die Bohrergebnisse von 2018 und 2019 sollen in Kürze zu einer Aktualisierung der Mineralressourcen zusammengefasst werden. Australian Vanadium visiert die Veröffentlichung dieses Updates für das erste Quartal 2020 an.

Australian Vanadium Geschäftsführer Vincent Algar ist zufrieden mit dem Fortschreiten der Aktualisierung: „Das Bohrprogramm war dynamisch und die Bohrungen wurden nach Breite,