Explorer testet Kupfer- und Silberpotenzial an zwei Projekten gleichzeitig
Aftermath Silver CA00831V2057 A2DMFN hat Bohrarbeiten am östlichen Kupferziel des Berenguela-Projekts in Peru aufgenommen und parallel dazu ein erstes Bohrprogramm am Challacollo-Silber-Gold-Projekt im Norden Chiles gestartet. Beide Programme laufen gleichzeitig, was für einen Explorer ungewöhnlich ist und den operativen Reifegrad des Unternehmens unterstreicht.
Peru: Kupfer jenseits der bekannten Ressource
Berenguela ist das Flaggschiffprojekt von Aftermath Silver, bekannt vor allem als Silber-Kupfer-Mangan-Vorkommen in der peruanischen Region Puno. Was das aktuelle Bohrprogramm von früheren Kampagnen unterscheidet, ist die Zielrichtung: Die neuen Bohrungen gehen östlich der bestehenden Mineralressource, in ein Gebiet, das zuletzt 2024 und 2025 beprobt wurde und dabei außergewöhnliche Ergebnisse geliefert hat.
Bohrloch AFD139 stieß auf 69 Meter mit 1,19 % Kupfer und 78 g/t Silber. Noch eindrucksvoller war AFD100 mit 156 Metern bei 1,12 % Kupfer, 290 g/t Silber und 7,3 % Mangan, direkt von der Oberfläche beginnend. Das ist der bislang längste Kupferabschnitt in der Geschichte des Projekts. Das aktuelle Programm plant zwei Schnittlinien 50 und 100 Meter östlich von AFD139, um zu verstehen, wie weit die Kupfermineralisierung in diese Richtung reicht und umfasst zunächst bis zu 1.000 Meter, kann aber bei positiven Ergebnissen erweitert werden.
Chile: Silber in der Tiefe noch unerkundet
Parallel dazu läuft in Chile rund 130 Kilometer südöstlich des Pazifikhafens Iquique ein 5-Loch-Diamantbohrprogramm am Challacollo-Projekt. Das Projekt beherbergt ein epithermales Silber-Gold-Gangsystem, also eine Erzlagerstätte, die durch aufsteigende, goldführende Flüssigkeiten aus der Tiefe gebildet wurde. Der Oxidationsbereich endet bei rund 200 Metern Tiefe, und unterhalb davon ist das System bislang kaum erkundet. Frühere Bohrungen konzentrierten sich auf die obere Hälfte.
Das neue Programm zielt auf drei Bereiche: die nördliche Verlängerung des Hauptgangs Lolon, der bislang in diesem Abschnitt unerkundet geblieben ist, die Lucy-Nord-Zone mit westlich des Hauptgangs liegenden silberführenden Gängen sowie den Palermo-Nord-Bereich mit nachgewiesenem Silbergehalt.
Für Anleger bietet Aftermath Silver damit Kupfer-Exposure über das Berenguela-Projekt in Peru zu einem Zeitpunkt strukturell hoher Metallpreise, und Silber-Exposure im bergbaufreundlichen Chile, wo das Tiefen- und Streichenpotenzial der Lagerstätte noch weitgehend ungetestet ist. Mit Eric Sprott als Ankeraktionär mit über 25 % Beteiligung und zwei aktiven Bohrprogrammen in stabilen Bergbauregionen bietet die Aktie einen direkten Zugang zu beiden Rohstofftrends in einem einzigen Vehikel.

