Der Goldpreis hat den US-Handel am Montag mit leichten Gewinnen beendet, konnte sich aber nicht über der Marke von 1.300 USD pro Unze halten.

Anfängliche Unterstützung durch Short-Eindeckungen und Schnäppchenjäger wich im Verlauf der Handelssitzung leichten Gewinnmittnahmen von kurzfristig orientierten Tradern, hieß es von Marktbeobachtern. Die behaupteten US-Aktienmärkte wirkten sich ebenfalls leicht negativ auf den Goldpreis aus. Am Spotmarkt kostete eine Unze des gelben Metalls zum Handelsschluss so 1.294,50 USD, nachdem Gold im Tageshoch bei rund 1.305 USD notiert hatte.

Insgesamt kann man den gestrigen Handel als ruhig bezeichnen, zumal keine wichtigen US-Wirtschaftsdaten auf der Agenda standen. Berichten zufolge ist das Ergebnis der Wahlen in Indien positiv für Gold, da der designierte neue Präsident des Landes als wirtschaftsfreundlich angesehen wird und Experten zufolge die aktuellen Importbeschränkungen für Gold zumindest langsam lockern könnte.

Die Europäische Zentralbank teilte gestern zudem mit, dass man sich mit Schweden und der Schweiz in Bezug auf Goldtransaktionen koordiniere, aber keine signifikanten Veräußerungen geplant seien. Die Koordinationsinitiative soll dafür sorgen, dass der Goldmarkt bei etwaigen zukünftigen Transaktionen stabil bleibt. Die EZB erklärte weiter, dass Gold ein „wichtiger Bestandteil der globalen Währungsreserven“ bleibe. Nach Ansicht des World Gold Council unterstreicht das nur die Bedeutung von Gold als Anlageklasse.

Die europäischen Aktienmärkte, insbesondere Italien, zeigten sich Montag schwächer. Spanische und italienische Anleiherenditen steigen wieder, was darauf hindeuten könnte, dass an der Peripherie der EU erneute Belastungen auftreten. Schon zuletzt hatte es schwächere Wirtschaftsdaten aus der EU gegeben. Sorgen um die wirtschaftliche Gesundheit des Euroraumes haben unter anderem dazu geführt, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar verloren hat. Ein negativer Faktor für den Goldpreis.

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