West Musgrave als Australiens Flaggschiff für Nickelproduktion

Cassini Resources erreicht mit vorläufiger Machbarkeitsstudie (PFS) Projektmeilenstein

Die Zahlen liegen vor: OZ Minerals, Joint-Venture-Partner von Cassini Resources (ASX: CZI; Frankfurt: ICR; WKN: A1JNU6 ISIN: AU000000CZI9), legte am Mittwoch die Vormachbarkeitsstudie zur Lagerstätte Nebo-Babel im australischen West-Musgrave-Projekt vor. Die Resultate sind erfreulich für alle Beteiligten: Reiche Ausbeute an Nickel und Kupfer wartet – und zwar bei niedrigen Betriebskosten und langer Lebensdauer der Mine.

Das West-Musgrave-Projekt liegt 500 Kilometer westlich von Uluru, unweit der Grenzen von Western und South Australia und dem Northern Territory. Cassini ist im Rahmen eines Joint-Ventures mit 30 Prozent am West-Musgrave-Projekt beteiligt. Im Fokus der Explorationen stehen die örtlichen Nickel- und Kupfervorkommen. Nebo-Babel ist ein extrem lohnendes Ziel, wie die Zahlen bestätigen.

Ein zentraler Meilenstein für Cassini Resources

Das technische Team von OZ hat, unterstützt von den Geologen aus dem Stab von Cassini, eine extrem hochwertige Vormachbarkeitsstudie mit Ausgaben von über 50 Millionen USD geliefert.

Erhebliche Fortschritte bei den Arbeitspaketen für Metallurgie und Ressourcendefinition haben die Risiken für das Projekt gesenkt. In 170.000 Metern Bohrungen und  mehrphasige metallurgische Pilotversuche haben zur Freisetzung der ersten Erzreserve geführt. Das unterstützt die ersten 22 Jahre des Abbaus.

Aussichten für den Output

Laut Vormachbarkeitsstudie wird die Tagebau-Mine eine Lebensdauer von 26 Jahren, einen Nettogegenwartswert (nach Steuern) von 800 MIO USD und eine interne Rendite von 20 Prozent haben. Eine erste wahrscheinliche Reserve von 220 Millionen Tonnen mit 0,36 Prozent Kupfer und 0,33 Prozent Nickel wurde nachgewiesen.

Cassini rechnet mit einer durchschnittlichen Nickelproduktion von 8,1 Kilotonnen in den ersten fünf Jahren und 6,6 Kilotonnen ab dem sechsten Jahr. Entsprechende Erwartungen für Kupfer liegen bei  9,9 Kilotonnen in den ersten fünf und 8,1 Kilotonnen ab dem sechsten Jahr.

Das Produktionsziel und prognostizierte Finanzinformationen basieren auf 84 Prozent wahrscheinliche Erzreserven, 5 Prozent angezeigte und 11 Prozent abgeleitete Mineralressourcen,

Weitere Ziele in der Umgebung

Nicht zu vernachlässigen ist der Umstand, dass die aktuelle Studie sich lediglich auf die Nebo-Babel-Schürfstätte bezieht. Das Joint-Venture-Gebiet umfasst darüber hinaus weitere Lagerstätten und Explorationsprospekte, sodass fortgesetzte Untersuchungs- und Entwicklungsaktivitäten mittelfristig weitere bedeutende Mehrwerte schaffen können.

Erst im Dezember wurde durch eine Übernahme von Arealen des Mitbewerbers Traka Resources  die Projektfläche um über 9.500 Quadratkilometer in einer bislang wenig erforschten Provinz mit hohem Potenzial erweitert. Abgesehen von Nebo-Babel gibt es im West Musgrave-Projekt weitere vielversprechende Explorationsziele. Unweit gelegen ist zum Beispiel die Kupferlagerstätte Succoth.

Nickel- und Kupfer als Zukunftsmarkt

Die Aussichten für die Wertschöpfung sind hervorragend, da die Nachfrage an hochwertigen Materialien für Batterie- und Elektrifizierung absehbar in den nächsten Jahren weiter ansteigen wird. Zugleich mangelt es aktuell an modernen Nickelsulfid-Projekten, die den Markt befriedigen könnten. Ausgezeichnete Ausgangsbedingungen also für Cassini und das West-Musgrave-Projekt.

Vielversprechende Aussichten für Unternehmen und Anleger

Richard Bevan, Geschäftsführer von Cassini Resources, freut sich über die Resultate und bezeichnete sie als einen, so wörtlich, „wichtigen Meilenstein für das West Musgrave Projekt“ und alle daran beteiligten Parteien. Die Studie untermauere den strategischen Wert des Unternehmens, denn sie bestätigt das Potential von Nebo-Babel als langlebige Kupfer- und- Nickelmine, die unter exzellenten wirtschaftlichen Bedingungen produzieren könne.

Kostenreduzierung und Kurszyklen

Bevan erklärte, dass die Vormachbarkeitsstudie eine moderne Minenentwicklung skizziere, die von den Innovationen in Bergbau, Verarbeitung und Energie zuvor angerieben wird. Solche Neuerungen haben zu einer wesentlichen Verbesserung der Betriebskosten geführt.

Das Nebo-Babel-Projekt ist daher im kostentechnisch niedrigsten Viertel der prognostizierten Nickelproduzenten weltweit angesiedelt. Aufgrund der vorhergesagten Minenlebensdauer von mehr als 26 Jahren kann das Projekt sowohl Höhepunkte im Nickelpreiszyklus nutzen als auch in Niedrigpreisphasen wirtschaftlich sein.

Bevan lobt in seinem Statement ausdrücklich den Joint-Venture-Partner OZ Minerals und das technische Team sowie den Aktionären für ihre bisherige und fortlaufende Unterstützung bei der Entwicklung des West Musgrave Projekts.

Benchmark weist den Wert

Ein unabhängiges Benchmark wurde von Wood Mackenzie im Auftrag von Cassini erstellt. Es bestätigt, dass die prognostizierten Netto-Bargeldkosten des Projekts das niedrigste Quartil der weltweiten Nickelproduzenten ausmachen würden. Nebo-Babel wäre damit ein margenstarker Produzent, der unter niedrigen Abbaukosten, erheblichen Nebenprodukt-Vergütungen, innovativen Verarbeitungslösungen und geringem Energieverbrauch produzieren würde.

Verhandlungen mit Investoren im Gange

Die effiziente Projektökonomie, die strategischen Vorteile des Projektes, wie die lange Lebensdauer bei geringen Betriebskosten und die Anwesenheit des starken Joint Venture Partners bieten viele Finanzierungsoptionen für das Unternehmen. Wie Cassini mitteilt, sind Verhandlungen mit einigen potenziellen Investoren im Gange. Darunter befinden sich Optionen zur Fremdkapitalfinanzierungen, traditionelle Finanzierungen von Bankressourcenprojekten, Abnahmefinanzierungen und Streaming-Mechanismen.

Projektfinanzierung

Cassini selbst muss keinen Beitrag zu den Kosten des West-Musgave-Projekts leisten, bevor nicht eine bankfähige Machbarkeitsstudie von OZ Minerals vorliegt. Erst nachdem die endgültigen Investitionsentscheidungen gefallen sind, bringt Cassini seinen Anteil am Vorproduktionskapital entsprechend seiner Eigenkapitalposition (30 Prozent oder 300 Millionen AUD) in das Joint Venture einbringen.