Zugang zu Fördermitteln: Kupferproduzent stärkt Verbindungen zum US-Rüstungssektor

Zugang zu Fördermitteln: Kupferproduzent stärkt Verbindungen zum US-Rüstungssektor Gunnison Copper

Gunnison Copper CA4028801088 A40TP4 ist dem Defense Industrial Base Consortium (DIBC) beigetreten, einem Programm des US-Verteidigungsministeriums zur Stärkung inländischer Lieferketten für verteidigungsrelevante Technologien und kritische Mineralien. Die Mitgliedschaft verschafft dem in Phoenix ansässigen Unternehmen formellen Zugang zu Fördermitteln, staatlichen Partnerschaften und Beschleunigungsprogrammen für den Aufbau heimischer Kapazitäten.

Das DIBC zielt darauf ab, resiliente Versorgungsketten für Materialien aufzubauen, die für die nationale Sicherheit als unabdingbar gelten. Kupfer gehört dazu: Es wird in Munitionsteilen, elektrischen Systemen, Drohnen und Kommunikationsinfrastruktur eingesetzt.

Schneller Produktionsstart als Alleinstellungsmerkmal

Das Unternehmen betont seine Fähigkeit, Projekte erheblich schneller in Produktion zu bringen als branchenüblich. Die Johnson Camp Mine in Arizona wurde binnen 18 Monaten von der Investitionsentscheidung bis zur ersten Kupferproduktion hochgefahren. Der Branchendurchschnitt für vergleichbare US-Projekte liegt laut Unternehmensangaben bei sieben bis zehn Jahren. Das Projekt wurde vom US-Energieministerium mit Steuergutschriften in Höhe von 13,9 Mio. USD durch ein Programm für Investitionen in fortschrittliche Energieproduktion gefördert.

Die Johnson Camp Mine hat eine Produktionskapazität von bis zu 25 Mio. Pfund raffinierter Kupferkathoden jährlich. Sie wird vollständig von Nuton LLC finanziert, einer Rio Tinto-Tochtergesellschaft.

Flaggschiffprojekt soll jährlich bis zu 79.000 Tonnen Kupfer liefern

Das Kernprojekt, das Gunnison Copper Project ebenfalls im Cochise Mining District in Arizona, ist nach Unternehmensangaben auf eine Jahresproduktion von bis zu 174 Mio. Pfund – umgerechnet rund 79.000 Tonnen – ausgelegt. Die Lagerstätte umfasst eine gemessene und angezeigte Mineralressource von insgesamt 846,1 Mio. Tonnen bei einem Kupfergehalt von 0,33 %.

Die vorläufige wirtschaftliche Bewertung (PEA) des Projekts weist einen Kapitalwert (NPV8%) von 2 Mrd. USD, eine interne Rendite von 23 % und eine Amortisationsdauer von 3,9 Jahren aus. Geplant ist ein konventioneller Betrieb mit offenem Bergbau, Haufenlaugung und einer SX/EW-Raffinerie zur Produktion von Kupferkathoden direkt vor Ort. Die PEA ist vorläufiger Natur und enthält abgeleitete Ressourcen, für die keine wirtschaftliche Realisierbarkeit nachgewiesen wurde.

Das Unternehmen zielt mit diesen Kapazitäten explizit auf Verteidigungsanwendungen ab: Milliarden von Munitionskomponenten jährlich sowie Bauteile für Drohnen, Energieinfrastruktur und Kommunikationssysteme werden als mögliche Abnehmerfelder genannt.