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Trotz Konsolidierung und geopolitscher Hürden: Silberproduzenten bleiben bullisch

Trotz Konsolidierung und geopolitscher Hürden: Silberproduzenten bleiben bullisch Taylor Wright, Unsplash

Der kanadische Edelmetallexplorer Silver Hammer Mining CA8277331069 A3C4PX legte im April Bohrergebnisse für sein Silverton Silberminenprojekt im Nye County im US-Bundesstaat Nevada vor. Das Wesentliche: Die Geologen entdeckten hochgradiges Silber unterhalb historischer Abbaustätten – die damit möglicherweise noch lange nicht ausgebeutet sind.

CEO Peter A. Ball bezeichnete die Ergebnisse als vielversprechend und erläuterte die Bedeutung der jüngsten Resultate: "Die angestrebten Hauptverwerfungen und mineralisierten Strukturen werden nun so interpretiert, dass sie sich unterhalb der flachen historischen Abbaustätten als mineralisierte Schübe fortsetzen."

Silberpreis trotz Korrektur 150 % höher als vor einem Jahr

Die Suche nach Silber läuft derzeit weltweit auf Hochtouren – und dürfte noch deutlich an Fahrt aufnehmen. Zur Erinnerung: Ende April 2025 wurden für eine Feinunze Silber noch 30 USD gezahlt. Aktuell liegt der Kurs mit rund 75 USD nicht weniger als 150 % darüber. Während Momentumtrader und Silberpropheten den zu Beginn des Jahres kurzzeitig erreichten Höhen um 120 USD pro Feinunze nachtrauern, sehen Minenfirmen das Wesentliche: Die langfristige Preisentwicklung. Diese verläuft seit Anfang 2024 positiv – und lässt viel Raum für weiteren Optimismus.

Wie groß die Zuversicht ist, belegt eine Studie, die Ende April im Auftrag von Blackrock Silver CA09261Q1072 A2QQ2S, Endeavour Silver CA29258Y1034 A0DJ0N, Minaurum Silver CA60253E1079 A41V7D, Cerro de Pasco Resources CA1568281051 A2N7XK, Silver47 Exploration CA8277191059 A408EQ, Prince Silver CA74174A1021 A3E4QS und First Majestic Silver CA32076V1031 A0LHKJ veröffentlicht wurde.

Silber tritt demnach in eine Phase ein, in der industrielle und geldpolitische Faktoren zusammenwirken. Ein Jahrzehnt stagnierender Minenproduktion trifft auf steigende Nachfrage im Bereich Elektrifizierung/KI und sinkende Lagerbestände, während die Investitionsströme wieder anziehen – wodurch der Studie zufolge "ein asymmetrisches, prozyklisches Umfeld" entsteht.

Die industrielle Nachfrage sehen die Studienautoren auch weiterhin positiv, nachdem von 2021 bis 2024 ein Anstieg von 33 % verzeichnet worden war. Elektrifizierung und erneuerbare Energien bleiben demnach Kernbereiche, in denen Silber für Solarzellen, Batterien und die Leistungselektronik von Elektrofahrzeugen benötigt wird. Der Ausbau der KI-Technologie schafft zudem eine neue, langlebige Wachstumsphase für hochdichte Leiterplatten, Edge-Geräte und Speicher.

Silberstory fundamental intakt: Steigende Nachfrage und träges Angebot

Das Angebot dagegen ist begrenzt: So hat die globale Minenproduktion 2024 in etwa auf dem Niveau von 2013 gelegen. Das kumulierte Marktdefizit belief sich in den Jahren 2021–2024 auf insgesamt ca. 678 Mio. Unzen, für 2025 werden ca. 117 Mio. Unzen prognostiziert. Dies bedeutet laut Studie eine Unterversorgung des Marktes.

In Kombination mit knappen Lagerbeständen und einer noch geringeren Verfügbarkeit von Silber für Investitionen ist die Investitionsnachfrage der entscheidende Faktor. Seit Anfang Februar sind die Bestände an physischem Silber in ETFs um rund 132 Mio. Unzen (ca. 19 %) gestiegen. Der vorherige Aufschwung (Januar 2020 bis Februar 2021) brachte einen Zuwachs von rund 423 Mio. Unzen (ca. 71 %), was auf weiteres Potenzial für Zuflüsse hindeutet.

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Zentralbanken könnten Silbernachfrage weiter pushen

Die Investitionsnachfrage ist deshalb entscheidend – und kann durch Entscheidungen auf Notenbankebene zugunsten von Silber ebenso an Dynamik gewinnen wie durch strategische Bevorratung. Die Zentralbanken Russlands und Saudi-Arabiens haben etwa begonnen, Silberreserven aufzubauen. Die US-Regierung erwägt die Einstufung von Silber als kritischen Rohstoff. Diese Entwicklungen deuten auf den Beginn einer breiteren institutionellen Anerkennung hin.

Die Silberproduzenten hinter der Studie bleiben im Hinblick auf die weitere Preisentwicklung somit sehr optimistisch, wenngleich sich das geldpolitische Umfeld infolge des Irankriegs durchaus für einige Quartale eintrüben könnte.

Silver Hammer Mining jedenfalls plant bereits die weitere Exploration bei Silverton. "Die Explorationsvektoren weisen entlang dieser neu identifizierten Zonen nach unten", erläuterte CEO Ball bei der Vorstellung der Bohrergebnisse. Vektoren bezeichnen in der Exploration eine Kombination aus Datenpunkten, die anzeigen, in welche Richtung die Mineralisierung zulegt. Demnach liegt die eigentliche Quelle des Silbervorkommens tiefer in der Erde und damit auch unterhalb der historischen Abbauaktivitäten.

Silver Hammer sucht Silbervorkommen unter historischer Mine

Dort jedenfalls sieht das Unternehmen die potenzielle Entdeckung einer Kamin- und Manto-artigen Silbermineralisierung. Diese kommen in Carbonate Replacement Deposits (CRDs) vor und entstehen, wenn heißes, metallhaltiges Wasser aus der Tiefe durch Kalkgestein (Karbonat) aufsteigt. Das Wasser durchstößt den Kalkstein und ersetzt ihn durch Erzminerale wie Silber, Blei und Zink. Vertikale Erzkörper (Kamine) sind dabei ebenso anzutreffen wie horizontale Erzkörper (Mantos).

"Die bisherigen Arbeiten helfen, eine potenzielle große Zuführungszone unterhalb der Silverton-Mine weiter zu erkunden", sagt Ball.

Die aktuelle Bewertung Silver Hammer-Aktie fällt mit einer Marktkapitalisierung von gut 6 Mio. EUR noch überschaubar aus.  Erhärtet sich die Vermutung der Geologen auf hochgradige Silbervorkommen bei Silverton, ist eine Neubewertung durch den Markt durchaus wahrscheinlich.