Erstellt im Auftrag von Silver Hammer Mining

Milliarden-IPO und Top-Projekte: Das USA-Comeback als Silberproduzent

Milliarden-IPO und Top-Projekte: Das USA-Comeback als Silberproduzent bigstockphoto

Der in den USA tätige Silberexplorer Silver Hammer Mining CA8277331069 A3C4PX wird an der Börse derzeit mit rund 8 Mio. EUR bewertet. Zu wenig – jedenfalls, wenn es nach den Analysten von Couloir Capital geht. Diese taxieren den fairen Wert des Unternehmens auf rund 13,5 Mio. EUR (0,22 CAD pro Aktie).

Die Analysten begründen die Einschätzung damit, dass Silver Hammer vier ehemals produzierende und strategisch günstig gelegene Silber-Assets in Tier-1 US-Jurisdiktionen, ohne Lizenzgebühren (Royalties) oder Earn-ins besitzt, die bisher so gut wie gar nicht in die Marktbewertung einfließen.

Tatsächlich gehören die Mine Silver Strand (Coeur d’Alene bzw. Silver Valley, Idaho), die Silbermine Silverton (Nye County, Nevada), das polymetallische Silberprojekt Eliza (White Pine County, Nevada) und das strategische Grundstück Fahey Group (Shoshone County, Idaho) zum Portfolio des Unternehmens.

Hoher Silberpreis und moderne Exploration werten alte Minen auf

Der höhere Silberpreis und moderne Explorationsverfahren verleihen diesem Portfolio laut der Analysten Potenzial. "Jedes Asset wurde historisch definiert oder abgebaut, als Silber unter 10 USD/Unze gehandelt wurde – also vor der modernen dreidimensionalen Strukturmodellierung und hochauflösenden Geophysik."

Silver Strand war von 1970 bis 1982 mit einer Produktion 300 Gramm Silber pro Tonne in Betrieb und wurde aufgrund der Schmelzhütten-Logistik (und nicht aus geologischen Gründen) geschlossen. Silverton produzierte mit Gehalten von bis zu 933 Gramm pro Tonne und verzeichnete seit etwa 80 Jahren keine moderne Exploration mehr.

"Die technischen und preislichen Rahmenbedingungen für eine erneute Betrachtung sind wesentlich besser als zu jedem anderen Zeitpunkt in den letzten vier Jahrzehnten", sagt der Analyst. Zudem seien die Projekte weitgehend für die Exploration genehmigt und bereit für Bohrungen.

Die Renaissance der US-Silberproduktion ist an den Märkten derzeit ein häufig anzutreffendes Thema. Ende Mai kündigte Sunshine Silver Mining & Refining ein IPO an. Angestrebt wird eine Bewertung von bis zu 2,32 Mrd. USD. 20 Mio. Aktien sollen für bis zu 16,50 USD pro Stück platziert werden. Die Mittel werden für die Wiederinbetriebnahme einer Mine in Idaho benötigt, in der früher Silber, Antimon und andere Mineralien gefördert wurden.

Milliarden-IPO für Sunshine Silbermine

Die Sunshine-Mine zählt zu den weltweit ergiebigsten primären Silberprojekten mit einem aktuellen Silbervorkommen von 3,5 Mio. Tonnen mit einem Gehalt von 1.022 Gramm Silber pro Tonne, was 104 Mio. Unzen in der angezeigten Kategorie entspricht. 7,1 Mio. Tonnen mit 775 Gramm pro Tonne in der abgeleiteten Kategorie entsprechen weiteren 160 Mio. Unzen. Damit gehört Sunshine zu den weltweit bedeutendsten Silberlagerstätten. Die Mine liegt im Silver Valley in Idaho – wo sich auch eines der Projekte von Silver Hammer Mining befindet – und hat in der Vergangenheit über 360 Mio. Unzen Silber gefördert.

Laut dem Jahresbericht des US Geological Survey importierten die USA im vergangenen Jahr 77 % des verbrauchten Silbers, deutlich mehr als im Durchschnitt der drei Vorjahre mit 68 %. Rund drei Viertel der Importe stammten aus Mexiko, Kanada, Chile und der Türkei.

Silber wurde inländisch in vier Silberminen sowie als Neben- oder Kuppelprodukt in 31 inländischen Grund- und Edelmetallbetrieben gefördert – insgesamt erreichte die heimische Produktion 1.100 Tonnen. Weitere 1.000 Tonnen wurden aus Recycling gewonnen.

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US-Silberpipeline ist gut gefüllt – auch durch historische Minen

Ein Blick auf die Pipeline des Silberbergbaus in den USA zeigt, dass die inländische Produktion künftig zulegen könnte. Neben Silver Hammer Mining und Sunshine Silver Mining & Refining arbeiten eine Reihe weiterer Unternehmen an Projekten.

Silver One Resources CA8280621092 A2AQ9Y etwa startete Ende Mai ein auf bis zu 25.000 Meter ausgelegtes Bohrprogramm auf dem Silberprojekt Candelaria in Nevada. Das Ziel besteht darin, die bestehende Ressourcenschätzung, die insgesamt rund 85 Mio. Unzen Silber und 185 koz Gold enthält, zu erweitern und neue Ziele zu testen.

Black Mammoth Metals CA09215W1014 A2AEYA exploriert das West Reveille Silberprojekt in Nevada. Reveille umfasst ein historisches Silbercamp, dessen Geschichte bis in die 1870er Jahre zurückreicht, das jedoch nur in geringem Umfang mit modernen Methoden exploriert wurde.

In Gesteinsproben wurden hochgradige Silbergehalte bis 2.610 Gramm pro Tonne entdeckt, die mit hohen Konzentrationen an Blei, Zink und Kupfer sowie erhöhten Gehalten an Indikatorelementen wie Arsen und Antimon einhergehen.

Sun Silver AU0000330474 A40CJ4 startete im April Bohrungen auf dem Maverick Silberprojekt (ebenfalls in Nevada). Erreicht werden sollen eine größere und höher klassifizierte Ressource. Für das zweite Quartal 2027 ist eine PFS geplant.

Silver Hammer bringt schlafende Assets zum Leben

Silver Hammer Mining begann im April ein Oberflächenprogramm beim Fahey Silver Projekt. CEO Peter A. Ball verweist auf die 60 Jahre zurückliegende letztmalige Erkundung.  "Unser Team konzentriert sich darauf, die Oberflächenlage der Upper Revett-Formation über die verschiedenen Verwerfungsblöcke des Grundstücks hinweg zu bestätigen und die Mineralisierung an den Eingängen der Stollen sowie an den bekannten zahlreichen Aufschlüssen von Adern auf dem Grundstück weiter zu untersuchen." Bis zum Ende des Sommers soll ein Betriebsplan bei den Behörden eingereicht werden, um die Genehmigung für ein Bohrprogramm zu erhalten.

Tragen die Explorationsarbeiten Früchte, kann ein Portfolio aus vier ehemals produzierenden Minen in Tier-1-Jurisdiktionen rasch zu einem großen Bewertungshebel werden. Die aktuelle Bewertung jedenfalls preist kaum irgendwelche Erfolge ein. Für risikobereite Anleger ergibt sich daraus ein Early-Bird-Szenario mit hohem Kurspotenzial.