Das neue Jahr beginnt bei unserem Uran-Hotstock aus 2021, Skyharbour Resources Ltd. (TSX-V: SYH, WKN: A2AJ7J, ISIN: CA8308166096), mit einer frischen Personalie. Wie der kanadische Uran-Explorer am Dienstag meldete, ist ab sofort Dr. Andrew J. Ramcharan als Senior-Vizepräsident für den Bereich Unternehmensentwicklung tätig. Damit ergänzt Skyharbour sein Top-Management-Team um einen weiteren Experten mit internationalem Ansehen und umfassendem Know-how aus der Bergbaubranche.

Dr. Andrew J. Ramcharan blickt bis dato auf eine eindrucksvolle sowohl wissenschaftliche als auch wirtschaftliche Laufbahn zurück. Seine akademischen Abschlüsse – einen Doktortitel sowie Master in Bergbauingenieurwesen und Mineralwirtschaft – erarbeitete Dr. Ramcharan sich in Instituten wie der Colorado School of Mines, der Universität von Leoben und beim Harvard Business School Continuing Education Program.

Experte in Bergbau und Banking

Zusätzlich zu seinem akademischen Leistungen ist Dr. Ramcharan professioneller Ingenieur (P. Eng. in Ontario, ein Lizenzberuf), Fellow des Australasian Institute of Mining and Metallurgy (FAusIMM), Mitglied der US-amerikanischen Society for Mining, Metallurgy and Exploration (SME) und des South African Institute of Mining and Metallurgy (SAIMM). Er verfügt über eine in zwei Jahrzehnten aufgebaute berufliche Basis in Bereichen wie Unternehmensentwicklung, Bergbau und Exploration, Projektevaluierung und Investmentbanking.

Eine seiner Karrierestationen vor Skyharbour war der Posten des Managers für Unternehmensentwicklung bei IAMGOLD, wo er an der Beschaffung von Eigenkapitalfinanzierungen über 600 Millionen CAD beteiligt war. Er arbeitete ebenfalls an Projektakquisitionen mit einem summierten Wert von mehr als 800 Millionen CAD. Zuvor war Dr. Ramcharan einige Jahre beim Bergbau-Beratungsunternehmen SKR Consulting beschäftigt und hatte dort auch Kontakte zur Uranbranche, namentlich zu Firmen wie Uranium One, Ur-Energy und UraMin, ein Unternehmen, das 2007 für 2,5 Milliarden CAD in den Besitz von Areva überging.

Des Weiteren ist Dr. Ramcharan ein erfahrener Investmentbanker. In diesem Sektor hatte er leitende Positionen inne; ebenso wie im Bereich Unternehmensfinanzierung. Eine berufliche Station war Sprott und Resource Capital Funds. Dort bewertete Dr. Ramcharan über dreihundert Projekte und trug zum Abschluss vieler Eigen- und Fremdkapitalfinanzierungen bei. Bei Roscan Gold war er geschäftsführender Vizepräsident für Unternehmensentwicklung und Investor Relations und dort maßgeblich an der Beschaffung von über 40 Millionen CAD beteiligt.

Geschäftsleitung mit hohen Erwartungen

Der Geschäftsführer und Vorsitzende von Skyharbour, Jordan Trimble, freute sich in einem Statement über den Neuzugang im Team. Dr. Ramcharan bringe eine Fülle von Erfahrungen im technischen und unternehmerischen Bereich ein. Seine Branchenkenntnis, seine unternehmerischen Fähigkeiten und sein Netzwerk dürften das Wachstum von Skyharbour voranbringen. Man freue sich auf seinen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens. Skyharbour, so Trimble weiter, habe sich für 2022 viel vorgenommen.

Neue Grundstücke, bewährte Partnerschaften

Skyharbour ist mit vierzehn Projekten, neun davon bohrbereit, und einer Gesamtprojektfläche von 385.000 Hektar einer der größten Landbesitzer im Athabasca-Becken, dem kanadischen Uran-Hotspot. Erst Mitte Dezember hatte das Unternehmen den Kauf von sechs neuen Projektgrundstücken vermeldet, während in den Vormonaten zusätzlich zu den bereits bestehenden neue Projektpartnerschaften auf den Weg gebracht wurden.

Die Exploration von Projekten in Form von Earn-in- beziehungsweise Joint-Venture-Partnerschaften ist erfolgreicher Bestandteil der Unternehmensstrategie, mittels derer sich Skyharbour positioniert, um von der derzeitigen Verbesserung des Uranmarktes zu profitieren.

Partnerschaften bestehen zurzeit mit folgenden Unternehmen: Bei den Projekten „Preston“ und „East Preston“ ist jeweils ein drittes Unternehmen, Dixie Gold, mit von der Partie. Die Mehrheitsbeteiligungen haben bei „Preston“ Orano Canada (51 Prozent; Dixie und Skyharbour jeweils 24,5 Prozent), bei „East Preston“ Azincourt Energy (70 Prozent, Dixie und Skyharbour jeweils 15 Prozent).

Ein aktiver Optionspartner ist bereits seit einiger Zeit das australische Unternehmen Valor Resources („Hook Lake“, wobei Valor 80 Prozent durch die Zahlung von Explorationsausgaben, Aktienemissionen und Barzahlungen erwerben kann). Im vergangenen Jahr neu hinzugekommen sind die Optionsvereinbarungen mit Basin Uranium Corp. („Mann Lake“, Erwerbsoption für einen 75-prozentigen Anteil daran) und Medaro Mining Corp. („Yurchison“, Ziel: 70 Prozent mit Option auf anschließenden Erwerb der restlichen 30 Prozent).

Projekte in Eigenregie

Auch von den zu 100 Prozent gehaltenen Projekten wird es 2022 sicher Newsflow geben.  Das im Alleingang explorierte Skyharbour- Flaggschiff ist weiterhin das seinerzeit von Denison Mines (einem wichtigen strategischen Investor des Unternehmens) übernommene „Moore Lake“, das sich bereits auf Stand fortgeschrittener Exploration befindet. Skyharbour treibt „Moore“ zurzeit durch Bohrprogramme aktiv voran. Es existiert eine hochgradige Uranmineralisierung: In der „Maverick“-Zone ergaben Bohrungen bis zu 6,0 Prozent Triuranoctoxid auf 5,9 Metern inklusive 20,8 Prozent Triuranoctoxid auf 1,5 Metern in 265 Metern Vertikaltiefe.

Darüber hinaus hält Skyharbour hundert Prozent an „South Falcon Point“ am östlichen Rand des Athabasca-Beckens. Dort ist gemäß NI 43-101 eine abgeleitete (inferred) Ressource von insgesamt 7,0 Millionen Pfund Triuranoctoxid zu 0,03 Prozent und 5,3 Millionen Pfund Thoriumdioxid mit 0,023 Prozent beziffert.