Pünktlich zum Wochenende gibt es von Skyharbour Resources (TSX-V: SYH, WKN: A2AJ7J, ISIN: CA8308166096) aus Vancouver Neuigkeiten vom Athabasca-Becken. Valor Resources Ltd., Partnerunternehmen mit einer Earn-in-Option für das Projekt „Hook Lake“ (vormals North Falcon Point), hatte dort luftgestützte magnetische und niederfrequente elektromagnetische Untersuchungen durchgeführt. Zu diesen liegen nun die Ergebnisse vor. In Kürze beginnen auf Grundlage der Daten die Feldarbeiten, während eine radiometrische Untersuchung noch im Gange ist.

Die nun ausgewerteten Analysen aus der Luft erhöhen das Größenpotenzial der historischen Uranvorkommen und haben zudem weitere Ziele auf dem ganzen Projektareal hervorgehoben. Die ermittelten Daten, sowohl aus der VLF-EM- als auch der Magnetuntersuchung, bestätigen sowohl in nordost-südwestlicher Richtung verlaufende Strukturen als auch solche mit Nord-Süd-Ausrichtung sowie die Existenz der bekannten Uranvorkommen an den Überschneidungen dieser Trends. Diese stehen in enger Verbindung mit flachen VLF-EM-Leitern. Sogenannte „Heatmaps“ zur Illustration dieser strukturellen Komplexität zeigen des Weiteren zusätzliche Ziele für Folgearbeiten auf.

Geschäftsleitung von Valor sieht Erwartungen übertroffen

Der Valor-Vorstandvorsitzende George Bauk betonte, die Untersuchung habe die wichtigsten Ziele für die sofortige weitere Untersuchung bestätigt und zugleich Daten geliefert, mit deren Hilfe weitere Bohrziele überprüft werden können. Aus der Untersuchung hätten sich ferner neue geologische Informationen ergeben, unter anderem die der Nord-Süd-Strukturmerkmale, die eventuell das sogenannte „Tabbernor“-Bruchsystem abbilden (mehr dazu unten). Die Erwartung bezüglich der Anzahl der zu verfolgenden Zielbereiche sei übertroffen worden. Valor, so Bauk, freue sich auf den Beginn der Feldarbeiten und die Ergebnisse dieser Explorationsbemühungen.

Die luftgestützte magnetische und VLF-EM-Vermessung

Die hochauflösende magnetische und VLF-EM-Vermessung des gesamten Projekts war bereits  im April abgeschlossen worden. Verantwortlich dafür war die Firma Precision Geosurveys aus Langley in British Columbia. Insgesamt 5.172 Linienkilometer mit einem Linienabstand von 75 Metern wurden mit einem Starrflügelflugzeug abgeflogen. Die so erfassten Werte sollten  Gebiete mit flacher struktureller Komplexität identifizieren. Solche Bereiche sind günstig für die Ablagerung von Uran in Grundsteinlithologien. Außerdem sollte die geophysikalische Signatur bekannter Vorkommen bestimmt werden.

Die Interpretation der geophysikalischen Daten

Die gesammelten Daten bestätigten umfangreiche, komplexe Strukturtrends im gesamten Konzessionsgebiet. Diese weisen auf strukturelle beziehungsweise lithologische Fahrten für eine Uranvererzung hin. Sowohl die magnetischen als auch die VLF-EM-Daten belegen einen starken Nordost-Südwest-Trend, der dem in anderen, im Grundgebirge enthaltenen Uranlagerstätten des östlichen Athabasca-Beckens ähnelt. Des Weiteren ist ein signifikanter Nord-Süd-Strukturtrend enthalten, der ähnliche Merkmale aufweist wie das „Tabbernor“-Verwerfungssystem.

Einige der bekannten in-situ-Uranvererzungen auf dem Konzessionsgebiet treffen mit dem Schnittpunkt dieser Strukturtrends zusammen. Das heißt, dass die bedeutendsten Uranvorkommen des „Hook Lake“-Projekts in engem Zusammenhang mit den flachen VLF-EM-Leitern stehen. Andere Leiter, die bislang noch nicht gründlich exploriert wurden und abseits bekannter Vorkommen liegen, zeigen nach der Dateninterpretation nun ebenfalls ausgezeichnete Prospektivität für nachfolgende Untersuchungen.

Die Magnetdaten legen nahe, dass die „Hook Lake“-Mineralisierung (Grabproben aus dem hochgradigen Oberflächenaufschluss zeigen Gehalte von bis zu 68 Prozent Triuranoctoxid) lediglich ein Teil einer wesentlich breiteren anomalen Zone sein könnte als zuvor angenommen. Die 3D-Inversion der Magnetdaten weist auf ein potenzielles „Feeder-System“ hin, das durch die Stratigraphie aufsteigt.

Die Rolle des Tabbernor-Verwerfungssystems

Die Ähnlichkeit des strukturellen Nord-Süd-Einflusses zum dem im Tabbernor-Verwerfungssystem ist möglicherweise ein wichtiges Kennzeichen  auf dem „Hook Lake“-Projektareal.  Beim „Tabbernor Verwerfungssystem“ handelt es sich um ein strukturelles Merkmal, das sich über eine Länge von 1.500 Kilometern entlang der östlichen Grenze der Provinz Saskatchewan von Norden nach Süden erstreckt. Es gibt zwar keine direkte Verbindung zu den aktuell bekannten Uranlagerstätten; nichtsdestotrotz sind einige davon mit einer Nord-Süd-Strukturkomponente im „Tabbernor“-Einflussbereich verbunden.

Er wird vermutet, dass die Reaktivierung des Bruchsystems mit der Bildung großer Uranlagerstätten im  Athabasca-Becken zusammenfiel, sodass das „Tabbernor“-System deren Positionen kontrolliert. Lagerstätten mit Nord-Süd-Strukturkontrolle und Merkmalen, die mit dem „Tabbernor“-Bruch zusammenhängen, sind zum Beispiel „Rabbit Lake“ mit den Zonen „Collins Bay B Zine“ und „Eagle Point“, „Dawn Lake“,  Midwest“ und „Sue“.

Radiometrische Luftvermessung in Arbeit

Über dem nordöstlichen Drittel von „Hook Lake“, einschließlich der historischen hochgradigen Uranvorkommen, wird aktuell eine hochauflösende radiometrische Vermessung durchgeführt, Ausführender Dienstleister ist die Firma Special Projects Inc. (SPI) als Calgary in Alberta. SPI ist ein branchenführender Anbieter solcher Services. Unter anderem führte die Firma jene radiometrische Untersuchung durch, die das „PLS“-Blockfeld von Fission Uranium skizzierte und letztlich zur Entdeckung der hochgradigen Lagerstätte „Triple R“ führte.

Alle signifikanten neuen radiometrischen Anomalien aus der laufenden Untersuchung werden während des anstehenden Feldprogramms vor Ort untersucht. Diese Untersuchungen sollten Ende des Monats abgeschlossen sein.

Los geht’s mit den Feldarbeiten

Valor hatte die erforderlichen Arbeitsgenehmigungen für das Folgeprogramm zur Bodenexploration des „Hook Lake“-Projekts bereits vom Umweltministerium in Saskatchewan erhalten. Darin inbegriffen sind Autorisierungen für Kronland- und Forstarbeiten, Genehmigungen zum Schutz von Wasserhabitaten und temporäre Arbeits-Camps. Die Genehmigungen gestatten Valor Bodenexplorationen und Bohrungen bis Ende kommenden Jahres durchzuführen. Die ersten Bohrungen sind für das Dezemberquartal vorgesehen.

Die Feldarbeiten bei „Hook Lake“ werden dieser Tage beginnen und die historischen Uranvorkommen und neuen Ziele zu verfolgen, die aus den oben geschilderten Untersuchungen hervorgegangen sind. Eine mit einem Helikopter ausgerüstete Crew wird das schätzungsweise zwei- bis dreiwöchige Programm durchführen.

Das Feldarbeitsprogramm wird von Dahrouge Geological Consulting Ltd absolviert, einer nordamerikanischen Mineralexplorations-, Beratungs- und Projektmanagementgruppe mit Niederlassungen in den USA und Kanada. Das Unternehmen bietet der Bergbau- und Mineralressourcen-Industrie rund um den Globus professionelle Dienstleistungen im Bereich Projektgenerierung, Programmdesign, Geophysik, Projektbewertung, Geologie und Ressourcen sowie Minentechnik und Geotechnik.  Zugleich verfügt das Unternehmen über umfangreiche Erfahrungen mit Explorationen im Athabasca-Becken aus zwei Jahrzehnten Präsenz in diesem Gebiet; damit verbunden ist auch ein entsprechendes Kontaktnetzwerk.

Über das „Hook Lake“ Uranprojekt

Das Projekt „Hook Lake“ in Nord-Saskatchewan setzt sich aus sechzehn miteinander verbundenen Claims zusammen und erstreckt sich über eine Fläche von 25.846 Hektar. Das Areal ist nur 60 Kilometer von der Uranmine „Key Lake“ entfernt.

Valor kann durch Explorationsaufwendungen von 3.500.000 CAD und Barzahlungen von 475.000 CAD über einen Dreijahreszeitraum und die Ausgabe von 233.333.333 Valor-Aktien 80 Prozent an „Hook Lake“ verdienen.

Das Projektareal liegt unweit von zwei wetterfesten Autobahnen und Stromleitungen. Historisch wurde hier mit luftgestützer und bodengebundener Geophysik, mehrphasigen Diamantbohrkampagnen, geochemischen Probeentnahmen und Vermessungen sowie bodengestützten Prospektionen exploriert, wobei die Ergebnisse in einer umfangreichen geologischen Projektdatenbank zusammenflossen. Zu den aussichtsreichen Explorationszielen auf dem „Hook Lake“-Projektareal gehören:

„Hook Lake – Zone S“ mit hochgradigem Oberflächenaufschluss und Stichprobengehalten von bis zu 68 Prozent Triuranoctoxid;

„Nob Hill“ mit gangartiger, bruchkontrollierter Mineralisierung in Oberflächenaufschlüssen (0,130 % – 0,141 % U3O8 in Stichproben; mehrere Bohrungen durchteuften anomales Uran mit Werten bis zu 422 ppm Uran über 0,5 Meter);

„West Way“ mit Gangtyp-Mineralisierung; Highlights aus Oberflächen-Strichproben lagen bei 0,475 Prozent Triuranoctoxid; Bohrungen durch die veränderte Scherzone durchteuften anomales Kupfer, Nickel, Kobalt, Arsen, Vanadium, Uran und Blei;

„Grid T“ mit einer hundert mal zwanzig Meter großen Zone mit Stichproben mit bis zu 800 ppm Uran;

„Alexander Lake Blockfeld“ mit dreißig Biotit-Quarz-K-Feldspat-Pegmatit-Gesteinsbrocken mit besten Stichprobenwerten von 360, 1.400 und 1.500 ppm Uran;

„Thomspson Lake Blockfeld“ mit vielen radioaktiven Felsbrocken; der beste bislang gemessene Wert lag bei 738 ppm Uran aus einem Granitblock, und

„Nordost Alexander Lake“ mit mehreren vielversprechenden Gesteinsbrocken (beste bislang erfasste Werte: 4.800 ppm Uran, 7.600 ppm Molybdän und 1.220 ppm Nickel).

Ausführliche Informationen zu Skyharbour Resources entnehmen Sie bitte unserem Research Report.