Neuer Goldtreffer in Lappland: Explorer erweitert Suchgebiet auf mehr als 2,5 Kilometer
FireFox Gold CA31816R8369 A419WJ hat am vollständig unternehmenseigenen Mustajärvi-Projekt in Finnland weitere Goldmineralisierung nachgewiesen. Im westlich gelegenen Gabbro-Ziel lieferte Bohrloch 26MJ057 ab 221 Metern Bohrtiefe 6,15 Meter mit durchschnittlich 4,10 Gramm Gold je Tonne. Darin liegen 1,05 Meter mit 14,65 g/t Gold.
Mit dem Treffer verteilen sich goldführende Bohrungen entlang der Hauptstruktur inzwischen über mehr als 2,5 Kilometer. Zugleich zeigen erste Bohrungen im rund 500 Meter nördlich gelegenen Triangle-Ziel Gold. Die vier neu gemeldeten Löcher erweitern damit die Erkundung über die bisherigen Schwerpunktzonen hinaus.
Messungen liefern Ansatz für nächste Goldbohrungen
Den stärksten Treffer steuerte das Team mithilfe elektromagnetischer Messungen an. Diese erfassen elektrisch leitfähige Gesteinsbereiche, die bei Mustajärvi häufig mit goldführenden Sulfidmineralen zusammenfallen. Das neue Ziel lag etwas tiefer als die bisherigen Bohrungen in diesem Gebiet.
Nach dem Treffer folgten zusätzliche Messungen direkt im Bohrloch. Deren Auswertung deutet auf einen leitfähigen Bereich hin, der deutlich größer ist als zuvor identifizierte Anomalien auf dem Projekt. FireFox will deshalb kurzfristig mit einem Bohrgerät zurückkehren und die Fortsetzung untersuchen.
"Dies ist bereits das dritte Mal während dieses Programms, dass uns elektromagnetische Messungen zu starken Goldtreffern geführt haben", sagte CEO Carl Löfberg.
Eine zweite Bohrung rund 400 Meter ostnordöstlich lieferte unter anderem 2,25 Meter mit 1,70 g/t Gold ab 124 Metern Bohrtiefe. Frühere Arbeiten im Gabbro-Gebiet bestanden überwiegend aus weit auseinanderliegenden, flachen Bohrungen. Die aktuellen Ergebnisse geben dem Team nun konkretere Ansatzpunkte für weitere Tests.
Erste Treffer öffnen zusätzlichen Suchraum im Norden
Am bislang ungebohrten Triangle-Ziel bestätigten zwei Löcher eine vermutete, annähernd nord-südlich verlaufende Struktur. Bohrloch 26MJ037 durchteufte ab 72,3 Metern einen Abschnitt von 2,70 Metern mit durchschnittlich 2,15 g/t Gold. Darin liegen 0,95 Meter mit 3,58 g/t. Das 85 Meter weiter nördlich angesetzte Loch 26MJ036 ergab einen Meter mit 2,80 g/t Gold ab 108 Metern.
Die berichteten Längen entsprechen Bohrkernabschnitten. Die tatsächlichen Mächtigkeiten sind noch zu bestimmen.
Gesteinsveränderungen und die begleitenden Metalle ähneln den bekannten Goldzonen des Projekts. Das unterstützt die weitere Suche entlang der neu getesteten Struktur. Die Ergebnisse ergänzen die jüngst entdeckte Lammas-Zone, die auf einer parallelen Struktur knapp einen Kilometer östlich des Haupttrends liegt.
Für die FireFox-Gold-Aktie verbreitert sich damit die Explorationsbasis. Neben Lammas liefern nun auch der Westen und Norden konkrete Goldtreffer. Besonders interessant ist der größere geophysikalische Zielbereich bei Gabbro: Weitere erfolgreiche Bohrungen würden zeigen, ob aus dem ersten stärkeren Abschnitt eine ausgedehntere Goldzone entsteht.